Aufsichtsratswahlen bei der Gothaer Versicherungsgruppe:
DHV übertrifft Ergebnis von 2008

DHV – Die Berufsgewerkschaft e.V. steigert ihre Ergebnisse bei den Aufsichtsratswahlen bei der Gothaer Allgemeinen Versicherung AG und der Gothaer Finanzholding AG, Köln im Vergleich zu 2008 in zweistelliger Größenordnung. Die Gewerkschaftsvertreter der DHV wurden in den Aufsichtsräten bestätigt.
Erneut hat DHV – Die Berufsgewerkschaft e.V. mit jeweils einer eigenen Gewerkschaftsliste bei den Aufsichtsratswahlen der Gothaer Allgemeinen Versicherung AG und der Gothaer Finanzholding AG kandidiert und ein großartiges Ergebnis erzielt. Bei der Gothaer Allgemeinen erreichte sie 58,8 Prozent der gültigen Stimmen. Das ist ein Zuwachs von 10,1 Prozent im Vergleich zu 2008. In den Aufsichtsrat wurde Edgar Schoenen wiedergewählt.
Bei der Gothaer Finanzholding AG erreichte die DHV Gewerkschaftsliste sogar 64,3 Prozent der Stimmen. Das bedeutet eine Steigerung sogar um 17,1 Prozent gegenüber 2008. Leider ist die Liste dennoch knapp am zweiten Gewerkschaftsmandat gescheitert. Es zieht als ordentliches Mitglied erneut Peter Abend in den Aufsichtsrat.
In beiden Fällen hat die DHV die Listen der Gewerkschaftskonkurrenz deutlich geschlagen. „Mit diesem Ergebnis beweist die DHV, dass es richtig ist, auf Mitarbeiter der Belegschaft zurückzugreifen, die bei Aufsichtsratswahlen kandidieren,“ so der DHV-Bundesvorsitzende Gunter Smits. „Mitbestimmung ist Selbstbestimmung für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Wenn aber Gewerkschaftsfunktionäre kandidieren, dann bedeutet das Fremdbestimmung. Ganz nach dem christlich-sozialen Grundprinzip der Subsidiarität kommt für die DHV deshalb grundsätzlich nur eine Kandidatur von betriebseigenen Mitarbeitern bei Aufsichtsratswahlen in Frage. Der Erfolg gibt der DHV recht,“ so Smits abschließend.
V.i.S.d.P.: Gunter Smits