Informationen Betriebsgruppe Gothaer Versicherungen
Aufsichtsratswahlen Gothaer: DHV auf Augenhöhe mit ver.di

Die DHV hat mit weiteren Aufsichtsratswahlerfolgen ihre Position im Privaten Versicherungsgewerbe weiter gefestigt: Bei der Gothaer, einer der größten Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit in Deutschland, ist sie sowohl im Aufsichtsrat der der Gothaer Finanzholding AG als auch der Gothaer Allgemeine Versicherung AG weiter auf Augenhöhe mit ver.di.
Bei der Gothaer Finanzholding AG erreichte die DHV-Liste mit 1.000 von 2.117 gültigen Stimmen ein Stimmergebnis von 47,2 %. Gewählt wurden die Beschäftigten Peter Abend als Mitglied und Edgar Schoenen als Ersatzmitglied.
Bei der Gothaer Allgemeine Versicherung AG erzielte die DHV-Liste mit 574 von 1179 gültigen Stimmen ein Stimmergebnis von 48,7 %. Gewählt wurden die Beschäftigten Edgar Schoenen als Mitglied und Peter Abend als Ersatzmitglied.
Die Aufsichtsratswahlen bei der Gothaer sind weitere Erfolge der Berufsgewerkschaft DHV im Privaten Versicherungsgewerbe. Bei der Nürnberger Beteiligungs AG erzielte die DHV ein Stimmergebnis von 47,04 %. Bei der Deutschen Krankenversicherung AG siegte die DHV mit 58,50 % der Stimmen deutlich vor ver.di. Die Siegesserie setzte sich bei der Allianz Beratungs- und Vertriebs AG mit rund 57 % fort. Auch bei der Allianz Deutschland AG befindet sich die DHV mit einem Stimmenergebnis von rund 46 % auf Augenhöhe mit ver.di.
Der Grund für die Wahlerfolge ist: Die gewählten Gewerkschaftsvertreter der DHV sind Beschäftigte des Unternehmens. Deren Kandidatenaufstellung ist Aus-druck des Selbstverständnisses der Berufsgewerkschaft DHV:
- Mitbestimmung ist die Selbstbestimmung der Arbeitnehmer und nicht die Fremdbestimmung durch eine anonyme Gewerkschaftszentrale!
Deshalb stellt die DHV zu den Aufsichtsratswahlen keine hauptamtlichen Gewerkschaftsfunktionäre, sondern ausschließlich Betriebsangehörige als Kandidaten für ihre Gewerkschaftslisten auf.
Das Wahlergebnis ist für ver.di ein weiteres Debakel bei den Aufsichtsratswahlen im Privaten Versicherungsgewerbe. Diese Möchtegern-Monopolgewerkschaft setzte alles daran, am Tage vor der Aufsichtsratswahl am 09.04.2008 die unseriöse Berichterstattung des ARD-Magazins „Report Mainz“ gegen die DHV auszuschlachten. Die Beschäftigten ließen sich von dieser ver.di-Schmutzkampagne nicht beirren und straften solche Machenschaften mit ihrem Kreuz bei der DHV-Liste ab.
V.i.S.d.P.: Henning Röders