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13. Oktober 2009

Radikaler Stellenabbau bei der Stena Line Scandinavia AB in Deutschland

Wie die Gewerkschaft DHV berichtet, informierte die schwedische Unternehmensleitung die Betriebsräte und die Gewerkschaft über eine geplante Umorganisation und einem damit verbundenen radikalen Stellenabbau in den Betriebsstätten des Unternehmens in Kiel, Travemünde und Düsseldorf.

Demnach sollen von derzeit 119 Beschäftigten unter Berücksichtigung von Teilzeitstellen circa die Hälfte der Beschäftigten ihren Arbeitsplatz verlieren.
Als Grund nennt Stena Line u. a. Einbrüche im Volumen im Frachtbereich, die Wirtschaftskrise und eine aus Sicht der Stena Line nicht zu erwartende Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in den nächsten Jahren.

„Ein so radikaler Stellenabbau führt zwangsläufig zu einer Verschlechterung des Services für die Kunden. Betriebsräte und Gewerkschaft werden alles dafür tun, dass es nicht zu diesem Kahlschlag kommen wird“, so Michael Schulz von der Gewerkschaft DHV.

Erste Gespräche finden am Freitag, den 16.10.09 in Kiel statt. Dazu wurde der Unternehmensleitung bereits ein Fragenkatalog übermittelt, den es seitens der schwedischen Führung zu beantworten gilt.


V.i.S.d.P.: Michael Schulz

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