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DRK im Burgenlandkreis: Beschäftigte fordern die Aufnahme von Tarifverhandlungen mit der DHV!

In einer gemeinsamen Unterschriftenaktion hat sich ein überwältigender Teil der Beschäftigten für die Aufnahme von Tarifverhandlungen mit der DHV ausgesprochen. Vielen Dank an die Kolleginnen und Kollegen für die große Unterstützung!
Ebenso hat sich der Betriebsrat des Kreisverbandes und der Pflegezentren in einem Beschluss ausdrücklich hinter die Forderung der DHV Tarifkommission gestellt.

Wir haben daher die Arbeitgeberseite per Brief noch einmal ausdrücklich zur Aufnahme von Tarifverhandlungen aufgefordert. Die fehlende Urteilsbegründung zum gewonnenen Tariffähigkeitsverfahren ist keine Rechtfertigung für die momentane Verweigerungshaltung!

Zum Schutz der Tarifautonomie dürfen (Gesamt)Betriebsräte keine Betriebsvereinbarungen über Arbeitsentgelte und sonstige Arbeitsbedingungen, die üblicherweise in Tarifverträgen geregelt werden, abschließen. Solche Regelungen wären juristisch unwirksam und auch keine Basis für die Refinanzierung bei den Kostenträgern. Ein derartiges vorsätzliche Verhalten würde sogar die Einleitung eines Amtsenthebungsverfahrens rechtfertigen.
Unser Ziel ist weiterhin die Neuverhandlung des Tarifvertrages auf einem zeitgemäßen Niveau.

Tarifverhandlungen Schön Klinik Harthausen

Am 8. Juni 2016 fand die dritte. Tarifkommissionssitzung der DHV-Tarifkommission der Schön Klinik Harthausen statt. Auf dieser Sitzung wurden die endgültigen Tarifforderungen für die anstehenden Tarifverhandlungen beschlossen. So wurden folgende Forderungen beschlossen:

  • Entgeltsteigerung um 6,5 % ab dem 1. Oktober 2016
  • Laufzeit 24 Monate
  • Pauschale Erhöhung der Auszubildendenvergütung
  • Höhergruppierung der Krankenpflegehelfer mit zusätzlichen Tätigkeiten
  • Höhergruppierung der Gesundheits- und Krankenpfleger und der Operationstechnischen Assistenten mit erweiterten Aufgaben

Durch die deutlich gesteigerten Gewinne der Klinik im letzten Jahr, die ohne die tatkräftige und engagierte Arbeit aller Mitarbeiter nicht möglich gewesen wäre, sieht die Tarifkommission diese Forderungen für mehr als gerechtfertigt an.

DRK Landesverbandes Thüringen: Tarifverhandlung ohne Ergebnis vertagt - Angebot der Arbeitgeberseite inakzeptabel!

6.Juni 2016

Heute wurden in Erfurt die Tarifverhandlungen zwischen der DHV und der
Tarifgemeinschaft des DRK Landesverbandes Thüringen für einen neuen Mantel und Entgelttarifvertrag fortgeführt.

 Forderung der DHV

Reaktion der
Arbeitgeber

Anerkennung von außerbetrieblicher Vorbeschäftigungszeiten Abgelehnt
Vereinheitlichung der Stufenverweildauer auf zwei Jahre Abgelehnt

Verbesserte Regelung bei Übernahme höherwertiger Tätigkeiten (von 3 Monate auf 6 Wochen)

Entgegenkommen:
2 Monate
Arbeitszeitausweitung im Rettungsdienst: Gesonderte Vergütung der dabei entstehenden zusätzlichen Arbeitsstunden Abgelehnt
Tarifliche Berücksichtigung von Umkleidezeiten Prüfung der rechtlichen Umsetzung
Erhöhung der Zulage für Einsätze in der Luftrettung auf 10€ Akzeptiert
Festschreibung der Jahressonderzahlung in Höhe von 90% Abgelehnt
Neu!: Tarifliche Einführung der Jubiläumszuwendung Abgelehnt
Einführung der zusätzlichen Entgeltstufen 7 und 8 Abgelehnt

Die Forderung nach einer Erhöhung der Entgelte um 9% wurde abgelehnt!

Das Angebot der Arbeitgeber beläuft sich im Gegenzug auf eine Steigerung der Entgelte um je 1,5% für zwei Jahre. Dieses Angebot ist in keiner Weise akzeptabel. Eine Wertschätzung der im DRK beschäftigten Kolleginnen und Kollegen spiegelt sich darin nicht wieder. Die Reaktion der Arbeitgeber auf unsere berechtigten Forderungen sind nicht hinnehmbar.

Aufgrund der aktuellen negativen Ergebnisse hat die DHV Verhandlungskommission der Tarifkommission empfohlen, den Manteltarifvertag zum Ende des Jahres zu kündigen.

Zur Fortführung der Tarifverhandlung wurde für Mitte September ein weiterer Termin vereinbart.

 

Die DHV – Die Berufsgewerkschaft e.V. fordert den DRK Kreisverband Naumburg / Nebra e.V. und die Rettungsdienst Burgenland gGmbH zu Tarifverhandlung auf

Leipzig, den 20.04.2016

Seit mehr als zehn Jahren schließt die DHV – Die Berufsgewerkschaft e.V. Tarifverträge mit dem DRK Kreisverband Naumburg / Nebra e.V., seinen Tochtergesellschaften und der Rettungsdienst Burgenlandkreis gGmbH ab. Die Rettungsdienst gGmbH ist eine gemeinsame Tochtergesellschaft der DRK Kreisverbände Weißenfels und Naumburg / Nebra.
Momentan steht die Neuverhandlung des Manteltarifvertrages und ab Juni auch die des Entgelttarifvertrages an. Zentrale gewerkschaftliche Forderungen sind die Reduzierung der Arbeitszeitausweitung im Rettungsdienst, bessere Bedingungen in den Bereichen Altenpflege und Kindertagesstätten, sowie eine verbesserte Neuordnung der Entgeltstruktur. Die DHV Tarifkommission hat die Arbeitgeberseite aufgefordert entsprechende Terminvorschläge zu unterbreiten und die Verhandlungen aufzunehmen.

Michael Scholz
Landesgeschäftsführer
Landesverband Mitteldeutschland

Bundesfachgruppe Gesundheitswesen und Soziale Dienste: Stellungnahme zu Spezial- und Zusatzqualifikationen im Erziehungsbereich

Die Bundesfachgruppe fordert: Im Erziehungsbereich müssen Spezial- und Zusatzqualifikationen bei der Vergütung und Eingruppierung gesondert berücksichtigt werden!

Die Tätigkeit des Erziehers erfordert immer häufiger zusätzliche Spezialqualifikationen, sei es beispielsweise als Heilpädagoge oder Sprachpädagoge.
Wenn diese Qualifikation vorhanden ist und diese Qualifikation maßgeblich in die tägliche Arbeit einfließt, muss diese Ausbildung sich in der Vergütung widerspiegeln.

Wenn die Betreiber einer Kindertagesstätte die zusätzliche Qualifikation für sich selbst in Anspruch nehmen, um sich z.B. aus der Masse der Betreiber hervorzuheben, dann muss der Mitarbeiter dafür auch zusätzlich entlohnt werden. Das kann entweder durch Zulagen oder durch gesonderte Wertung in der Eingruppierung erfolgen.

Resultierend daraus fordert die Bundesfachgruppe die Tarifkommissionen auf, bei den kommenden Tarifverhandlungen die Sonderqualifikationen in den Tarifverträgen entsprechend zu berücksichtigen.

Bundesfachgruppe Gesundheitswesen und Soziale Dienste: Stellungnahme zur Notwendigkeit einer Besitzstandsregelung für Rettungsassistenten

Die Bundesfachgruppe fordert Besitzstandsregelung für Rettungsassistenten nach Ablauf der gesetzlichen Übergangsfrist:

Die Einführung des neuen Berufsbildes „Notfallsanitäter“ hat vor allem bei langjährig beschäftigten Rettungsassistenten zu großer Verunsicherung geführt.

Nach jetzigem Sachstand soll der Beruf des Rettungsassistenten nach dem Ablauf der gesetzlichen Übergangsfrist ersatzlos wegfallen. Es besteht die Befürchtung, dass nach der endgültigen Etablierung des neuen Notfallsanitäters die ehemaligen Rettungsassistenten in der Vergütung auf das Niveau der Rettungssanitäter herabgestuft werden.
Die dadurch zu erwartende Vergütungsdifferenz muss durch eine Besitzstandsregelung aufgefangen werden.

Wenn die Rettungsdienstbetreiber die nach wie vor vorhandene Qualifikation des Rettungsassistenten vorhalten und bei Bedarf abrufen, dann dürfen den betroffenen Mitarbeitern aus dem Wegfall des Berufsbildes keine finanziellen Nachteile entstehen.

Resultierend daraus fordert die Bundesfachgruppe die Tarifkommissionen auf, bei den kommenden Tarifverhandlungen einen Besitzstand für Rettungsassistenten zu verhandeln.

Tarifgemeinschaft des DRK Landesverbandes Thüringen: Auftakt der Tarifverhandlungen

19.04.2016

Am 18. April 2016 begannen in Erfurt die Tarifverhandlungen zwischen der DHV und der Tarifgemeinschaft des DRK Thüringen für einen neuen Manteltarifvertrag.

Die wichtigsten Forderungen der DHV Tarifkommission auf einen Blick:

  • Verbesserungen in der Vergütungsstruktur über verkürzte Stufenverweildauern und zusätzliche Entgeltstufen
  • Festschreibung der Jahressonderzahlung auf einer Höhe von 90% des jeweiligen monatlichen Tabellenentgeltes
  • Einschränkung der Arbeitszeitausweitung im Rettungsdienst und gesonderte Vergütung der dabei entstehenden zusätzlichen Arbeitsstunden
  • Verbesserte Regelungen bei der Übernahme höherwertiger Tätigkeiten
  • Tarifliche Berücksichtigung von Umkleidezeiten
  • Bessere Anerkennung von in anderen Unternehmen geleisteten Vorbe-schäftigungszeiten
  • Erhöhung der Zulage für Einsätze in der Luftrettung

Für die anstehenden weiteren Verhandlungen brauchen wir die Unterstützung aller Kolleginnen und Kollegen, werden Sie Mitglied der DHV!

Die DHV-Tarifkommission
Michael Scholz

Frühjahrstagung der Bundesfachgruppe Gesundheitswesen und Soziale Dienste

Am 14. und 15. April 2016 trafen sich Mitglieder der Bundesfachgruppe Gesundheitswesen und soziale Dienste zu einer turnusmäßigen Tagung in Leipzig.

Am Anfang des Treffens stand eine Nachbesetzung im Fachgruppenvorstand auf dem Programm. Das bisherige Vorstandsmitglied Guido Sprenger schied auf eigenen Wunsch zum ersten April aus seiner bisherigen Funktion aus. Daraufhin wurde der Kollege Wolfgang Texter als Ersatz neu in den Fachgruppenvorstand gewählt.
Die Bundesfachgruppe dankt an dieser Stelle Guido Sprenger für seine gute Arbeit und wünscht Wolfgang Texter für seine neue Aufgabe viel Erfolg.

In den beiden Tagen des Treffens setzten sich die Mitglieder der Bundesfachgruppe intensiv mit aktuellen gesundheits- und tarifpolitischen Themen auseinander. Durch die sehr unterschiedlichen Formen der Refinanzierung von Leistungen im Gesundheits- und Sozialwesen wird die Gestaltung von Tarifverträgen zunehmend erschwert. Dadurch leidet auch die angemessene Honorierung von gleichwertigen Tätigkeiten in den verschiedenen Bereichen wie Altenhilfe, Kita, Rettungsdienst und Kinder- und Jugendhilfe. In den Reihen der betroffenen Gewerkschaftsmitglieder werden immer öfter die Möglichkeiten von Tarifverträgen für die einzelnen Sparten diskutiert. In der Fachgruppe wurde dies aufgenommen und die Vor- und Nachteile von solchen Lösungsansätzen besprochen. Thematisiert wurden auch die aktuellen Entwicklungsstände bei der Umsetzung des Notfallsanitätergesetzes und der Einführung des Pflegeberufegesetzes. Im Ergebnis der Tagung veröffentlichte die Bundesfachgruppe zu mehreren Themen Stellungnahmen.

DRK Kreisverband Bernburg im Salzlandkreis e.V.: Erfolgreicher Tarifabschluss, 12,0 % Lohnsteigerung

Nach langwierigen Vorbereitungen konnte in der Tarifverhandlung am 18. Januar 2016 ein sehr gutes Ergebnis für die Anhebung der Entgelte erzielt werden. Der Abschluss stellt einen deutlichen Fortschritt in der bisherigen Entgeltstruktur dar und honoriert damit die Arbeit der Beschäftigten wesentlich besser als bisher.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

  • Steigerung der Entgelte um 8,4% zum 01. Januar 2016
  • Steigerung der Entgelte um 3,6% zum 01. Januar 2017
  • Bewertung der Rufbereitschaft als Arbeitszeit in Höhe von 12,5 %
  • Veränderung der Nachtzuschlagsregelung mit positivem Effekt

Danke an alle engagierten Mitglieder, die durch ihre tatkräftige Unterstützung diese Ergebnis möglich gemacht haben.

Tarifinfo DRK Brandenburg - Verhandlungsergebnis erzielt: 5,3% Entgelterhöhung sowie eine Einmalzahlung für DHV-Mitglieder

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nach mehreren Verhandlungsrunden haben Arbeitgeber und DHV-Tarifkommission und Arbeitgeber ein Verhandlungsergebnis erzielt. Dieses Ergebnis ist noch nicht unterzeichnet und muss noch durch die Gremien beider Seiten bestätig werden.

Die wichtigsten Neuregelungen im Einzelnen:

Vergütung:

  1. Entgelterhöhung um 2,5% ab dem 01.01.2016. Laufzeit bis 31.12.2015
  2. Entgelterhöhung um 2,8% ab dem 01.01.2017
  3. Laufzeit bis 31.12.2017
  4. Beschäftigte die zum 01.01.2016 Mitglieder der oben genannten Gewerkschaft sind erhalten eine Sonderzahlung von 500 €. Die Sonderzahlung ist im Februar 2016 fällig.
  5. Erhöhung des Nachtarbeitszuschlags auf 1,80 Euro/Std.

Eingruppierung:

  1. Erzieher in Kitas werden in die Entgeltgruppe G eingruppiert. Diese ist künftig die Einstiegsgruppe.

Die Tarifparteien haben sich verständigen sich, zeitnah die Verhandlungen aufzunehmen zur Neufassung der Eingruppierungsmerkmale und Zuordnung von Berufsgruppen. Dies konnte in 2015 noch nicht erreicht werden. Verhandlungen dazu werden im April geführt.

Dank geht an die Mitglieder der Tarifkommission für die engagierte Mitarbeit und Durchsetzung der Erhöhung.

Zum Tarifabschluss werden wir gesondert informieren.

Allen Beschäftigten beim DRK wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in 2015.