Headerbild

Mitglieder Login

DRK Thüringen: Informationsstand am Montag in Erfurt

Die DHV – Die Berufsgewerkschaft e.V., Landesverband Mitteldeutschland, wird am Montag, den 19. September 2016, von 13:00 bis 17:00 Uhr am Angerdreieck in Erfurt einen Informationsstand zu den aktuell brennenden Themen der Wohlfahrtspflege durchführen.
Wir wollen besonders auf die schwierigen Bedingungen im Hinblick auf die Arbeitszeiten im Rettungsdienst, die nicht ausreichenden Personalschlüssel im Pflegebereich und die Personalsituation in den Kindertagesstätten aufmerksam machen.
Hintergrund der Aktion sind die derzeit laufenden Tarifverhandlungen mit dem Deutschen Roten Kreuz in Thüringen. Durch die nicht zufriedenstellenden Refinanzierungsbedingungen der Kranken- und Pflegekassen, sowie der Kommunen, gestalten sich diese Verhandlungen immer schwieriger. Darauf wollen wir die Öffentlichkeit und die politischen Entscheidungsträger aufmerksam machen.
Unser Ziel ist es, deutlich verbesserte Entgelt- und Arbeitsbedingungen für die ca. 4000 Beschäftigten beim Deutschen Roten Kreuz in Thüringen durchzusetzen.
Über einen Besuch an unserem Stand würden wir uns freuen.

Tarifverhandlungen mit dem DRK Kreisverband Naumburg/Nebra e.V. haben wieder begonnen

Nach einem längeren Stillstand konnten die Tarifverhandlungen mit dem DRK Kreisverband Naumburg/Nebra e.V. und zwei Tochtergesellschaften wieder aufgenommen werden. Über Monate hinweg hatte sich die Arbeitgeberseite den anstehenden Neuverhandlungen der Tarifverträge widersetzt. Die DHV und ihre Mitgliedern hatten in dieser Zeit mehrfach nachdrücklich die Wiederaufnahme der Gespräche gefordert. Parallel sprach sich ein großer Teil der Beschäftigten im örtlichen DRK in einer gemeinsamen Unterschriftenaktion für eine Fortführung der Tarifarbeit mit der DHV aus. Ebenso bezog auch der Betriebsrat eindeutig Position für die DHV und teilte dies der Arbeitgeberseite schriftlich mit. Im Ergebnis dieser Aktivitäten lenkte die Gegenseite ein und erklärte die Rückkehr an den Verhandlungstisch. Ende August fand ein erstes Gespräch zwischen der Tarifkommission der DHV und dem Arbeitgeber statt. In diesem Gespräch verständigten sich beide Seiten auf das von der DHV geforderte Ziel einer neuen und attraktiveren Entgeltstruktur. Damit soll die Grundlage für eine deutliche Verbesserung der Entgelte geschaffen werden. Im September werden die Tarifverhandlungen fortgeführt.

Schön Klinik Harthausen: In der 2. Runde Abschluss erzielt; 4,8% mehr!

Am 4. August 2016 fand die 2. Verhandlungsrunde für einen neuen Entgelttarifvertrag für die Schön Klinik Harthausen in Bad Aibling statt.

Trotz intensiver und langer Beratungen konnte in der 1. Runde am 30. Juni keine Einigung erreicht werden. Nach den Verhandlungen wurde eine Mitgliederbefragung durchführt und eine weitere Tarifkommissionssitzung abgehalten. Mit den Ergebnissen der Befragung und den Meinungen der Tarifkommission wurde weiterverhandelt. Heute einigte sich die DHV-Verhandlungskommission und die Vertreter der Arbeitgeberseite auf eine zweistufige prozentuale Tariferhöhung für alle Mitarbeiter.

Ab dem 01. Oktober 2016 wurde eine Steigerung der Entgelte für alle Entgeltgruppen, sowie für die Praktikanten um 2,5% vereinbart und zum 01. Oktober 2017 eine weitere Steigerung um 2,3%. Als Gesamtlaufzeit der Vereinbarung einigte man sich auf 27 Monate.

Die Auszubildendenvergütungen steigen ab dem 01.10.2016 und dem 01.10.2017 jeweils um pauschal 30,00 €, insgesamt also 60,00€ für die Laufzeit.

Das Ergebnis ist aus Sicht der DHV-Verhandlungskommission höchst begrüßenswert und erkennt die Leistungen der Mitarbeiter an dem wirtschaftlichen Erfolg des Hauses an.

Sobald die redaktionellen Arbeiten an dem neuen Vertragswerk abgeschlossen sind, wird er den DHV Mitglieder durch die Geschäftsstelle in München kostenfrei zugesandt.

DRK im Burgenlandkreis: Beschäftigte fordern die Aufnahme von Tarifverhandlungen mit der DHV!

In einer gemeinsamen Unterschriftenaktion hat sich ein überwältigender Teil der Beschäftigten für die Aufnahme von Tarifverhandlungen mit der DHV ausgesprochen. Vielen Dank an die Kolleginnen und Kollegen für die große Unterstützung!
Ebenso hat sich der Betriebsrat des Kreisverbandes und der Pflegezentren in einem Beschluss ausdrücklich hinter die Forderung der DHV Tarifkommission gestellt.

Wir haben daher die Arbeitgeberseite per Brief noch einmal ausdrücklich zur Aufnahme von Tarifverhandlungen aufgefordert. Die fehlende Urteilsbegründung zum gewonnenen Tariffähigkeitsverfahren ist keine Rechtfertigung für die momentane Verweigerungshaltung!

Zum Schutz der Tarifautonomie dürfen (Gesamt)Betriebsräte keine Betriebsvereinbarungen über Arbeitsentgelte und sonstige Arbeitsbedingungen, die üblicherweise in Tarifverträgen geregelt werden, abschließen. Solche Regelungen wären juristisch unwirksam und auch keine Basis für die Refinanzierung bei den Kostenträgern. Ein derartiges vorsätzliche Verhalten würde sogar die Einleitung eines Amtsenthebungsverfahrens rechtfertigen.
Unser Ziel ist weiterhin die Neuverhandlung des Tarifvertrages auf einem zeitgemäßen Niveau.

Tarifverhandlungen Schön Klinik Harthausen

Am 8. Juni 2016 fand die dritte. Tarifkommissionssitzung der DHV-Tarifkommission der Schön Klinik Harthausen statt. Auf dieser Sitzung wurden die endgültigen Tarifforderungen für die anstehenden Tarifverhandlungen beschlossen. So wurden folgende Forderungen beschlossen:

  • Entgeltsteigerung um 6,5 % ab dem 1. Oktober 2016
  • Laufzeit 24 Monate
  • Pauschale Erhöhung der Auszubildendenvergütung
  • Höhergruppierung der Krankenpflegehelfer mit zusätzlichen Tätigkeiten
  • Höhergruppierung der Gesundheits- und Krankenpfleger und der Operationstechnischen Assistenten mit erweiterten Aufgaben

Durch die deutlich gesteigerten Gewinne der Klinik im letzten Jahr, die ohne die tatkräftige und engagierte Arbeit aller Mitarbeiter nicht möglich gewesen wäre, sieht die Tarifkommission diese Forderungen für mehr als gerechtfertigt an.

DRK Landesverband Thüringen: Tarifverhandlung ohne Ergebnis vertagt - Angebot der Arbeitgeberseite inakzeptabel!

6.Juni 2016

Heute wurden in Erfurt die Tarifverhandlungen zwischen der DHV und der
Tarifgemeinschaft des DRK Landesverbandes Thüringen für einen neuen Mantel und Entgelttarifvertrag fortgeführt.

 Forderung der DHV

Reaktion der
Arbeitgeber

Anerkennung von außerbetrieblicher Vorbeschäftigungszeiten Abgelehnt
Vereinheitlichung der Stufenverweildauer auf zwei Jahre Abgelehnt

Verbesserte Regelung bei Übernahme höherwertiger Tätigkeiten (von 3 Monate auf 6 Wochen)

Entgegenkommen:
2 Monate
Arbeitszeitausweitung im Rettungsdienst: Gesonderte Vergütung der dabei entstehenden zusätzlichen Arbeitsstunden Abgelehnt
Tarifliche Berücksichtigung von Umkleidezeiten Prüfung der rechtlichen Umsetzung
Erhöhung der Zulage für Einsätze in der Luftrettung auf 10€ Akzeptiert
Festschreibung der Jahressonderzahlung in Höhe von 90% Abgelehnt
Neu!: Tarifliche Einführung der Jubiläumszuwendung Abgelehnt
Einführung der zusätzlichen Entgeltstufen 7 und 8 Abgelehnt

Die Forderung nach einer Erhöhung der Entgelte um 9% wurde abgelehnt!

Das Angebot der Arbeitgeber beläuft sich im Gegenzug auf eine Steigerung der Entgelte um je 1,5% für zwei Jahre. Dieses Angebot ist in keiner Weise akzeptabel. Eine Wertschätzung der im DRK beschäftigten Kolleginnen und Kollegen spiegelt sich darin nicht wieder. Die Reaktion der Arbeitgeber auf unsere berechtigten Forderungen sind nicht hinnehmbar.

Aufgrund der aktuellen negativen Ergebnisse hat die DHV Verhandlungskommission der Tarifkommission empfohlen, den Manteltarifvertag zum Ende des Jahres zu kündigen.

Zur Fortführung der Tarifverhandlung wurde für Mitte September ein weiterer Termin vereinbart.

 

Die DHV – Die Berufsgewerkschaft e.V. fordert den DRK Kreisverband Naumburg / Nebra e.V. und die Rettungsdienst Burgenland gGmbH zu Tarifverhandlung auf

Leipzig, den 20.04.2016

Seit mehr als zehn Jahren schließt die DHV – Die Berufsgewerkschaft e.V. Tarifverträge mit dem DRK Kreisverband Naumburg / Nebra e.V., seinen Tochtergesellschaften und der Rettungsdienst Burgenlandkreis gGmbH ab. Die Rettungsdienst gGmbH ist eine gemeinsame Tochtergesellschaft der DRK Kreisverbände Weißenfels und Naumburg / Nebra.
Momentan steht die Neuverhandlung des Manteltarifvertrages und ab Juni auch die des Entgelttarifvertrages an. Zentrale gewerkschaftliche Forderungen sind die Reduzierung der Arbeitszeitausweitung im Rettungsdienst, bessere Bedingungen in den Bereichen Altenpflege und Kindertagesstätten, sowie eine verbesserte Neuordnung der Entgeltstruktur. Die DHV Tarifkommission hat die Arbeitgeberseite aufgefordert entsprechende Terminvorschläge zu unterbreiten und die Verhandlungen aufzunehmen.

Michael Scholz
Landesgeschäftsführer
Landesverband Mitteldeutschland

Bundesfachgruppe Gesundheitswesen und Soziale Dienste: Stellungnahme zu Spezial- und Zusatzqualifikationen im Erziehungsbereich

Die Bundesfachgruppe fordert: Im Erziehungsbereich müssen Spezial- und Zusatzqualifikationen bei der Vergütung und Eingruppierung gesondert berücksichtigt werden!

Die Tätigkeit des Erziehers erfordert immer häufiger zusätzliche Spezialqualifikationen, sei es beispielsweise als Heilpädagoge oder Sprachpädagoge.
Wenn diese Qualifikation vorhanden ist und diese Qualifikation maßgeblich in die tägliche Arbeit einfließt, muss diese Ausbildung sich in der Vergütung widerspiegeln.

Wenn die Betreiber einer Kindertagesstätte die zusätzliche Qualifikation für sich selbst in Anspruch nehmen, um sich z.B. aus der Masse der Betreiber hervorzuheben, dann muss der Mitarbeiter dafür auch zusätzlich entlohnt werden. Das kann entweder durch Zulagen oder durch gesonderte Wertung in der Eingruppierung erfolgen.

Resultierend daraus fordert die Bundesfachgruppe die Tarifkommissionen auf, bei den kommenden Tarifverhandlungen die Sonderqualifikationen in den Tarifverträgen entsprechend zu berücksichtigen.

Bundesfachgruppe Gesundheitswesen und Soziale Dienste: Stellungnahme zur Notwendigkeit einer Besitzstandsregelung für Rettungsassistenten

Die Bundesfachgruppe fordert Besitzstandsregelung für Rettungsassistenten nach Ablauf der gesetzlichen Übergangsfrist:

Die Einführung des neuen Berufsbildes „Notfallsanitäter“ hat vor allem bei langjährig beschäftigten Rettungsassistenten zu großer Verunsicherung geführt.

Nach jetzigem Sachstand soll der Beruf des Rettungsassistenten nach dem Ablauf der gesetzlichen Übergangsfrist ersatzlos wegfallen. Es besteht die Befürchtung, dass nach der endgültigen Etablierung des neuen Notfallsanitäters die ehemaligen Rettungsassistenten in der Vergütung auf das Niveau der Rettungssanitäter herabgestuft werden.
Die dadurch zu erwartende Vergütungsdifferenz muss durch eine Besitzstandsregelung aufgefangen werden.

Wenn die Rettungsdienstbetreiber die nach wie vor vorhandene Qualifikation des Rettungsassistenten vorhalten und bei Bedarf abrufen, dann dürfen den betroffenen Mitarbeitern aus dem Wegfall des Berufsbildes keine finanziellen Nachteile entstehen.

Resultierend daraus fordert die Bundesfachgruppe die Tarifkommissionen auf, bei den kommenden Tarifverhandlungen einen Besitzstand für Rettungsassistenten zu verhandeln.

Tarifgemeinschaft des DRK Landesverbandes Thüringen: Auftakt der Tarifverhandlungen

19.04.2016

Am 18. April 2016 begannen in Erfurt die Tarifverhandlungen zwischen der DHV und der Tarifgemeinschaft des DRK Thüringen für einen neuen Manteltarifvertrag.

Die wichtigsten Forderungen der DHV Tarifkommission auf einen Blick:

  • Verbesserungen in der Vergütungsstruktur über verkürzte Stufenverweildauern und zusätzliche Entgeltstufen
  • Festschreibung der Jahressonderzahlung auf einer Höhe von 90% des jeweiligen monatlichen Tabellenentgeltes
  • Einschränkung der Arbeitszeitausweitung im Rettungsdienst und gesonderte Vergütung der dabei entstehenden zusätzlichen Arbeitsstunden
  • Verbesserte Regelungen bei der Übernahme höherwertiger Tätigkeiten
  • Tarifliche Berücksichtigung von Umkleidezeiten
  • Bessere Anerkennung von in anderen Unternehmen geleisteten Vorbe-schäftigungszeiten
  • Erhöhung der Zulage für Einsätze in der Luftrettung

Für die anstehenden weiteren Verhandlungen brauchen wir die Unterstützung aller Kolleginnen und Kollegen, werden Sie Mitglied der DHV!

Die DHV-Tarifkommission
Michael Scholz