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Stena Line: DHV-Berufsgewerkschaft fordert Erhalt der Arbeitsplätze am Standort Kiel

Hamburg, 18.08.2016

51 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel: Nach Plänen der Unternehmensleitung von Stena Line Scandinavia AB soll der Betrieb der Stena Line in Kiel, der mit den Aufgaben an Land beschäftigt ist, zum 1. Januar 2017 geschlossen werden. Ein Teil der Aufgaben sollen andere Gesellschaften übernehmen. Hintergrund ist die Absicht, Doppelstrukturen aufzulösen und die Effizienz zu steigern – so das Unternehmen.
So weit - so notwendig. Allerdings ist geplant, am gleichen Standort zum gleichen Zeitpunkt eine Tochtergesellschaft zu gründen. Zufälligerweise wird dort das bisherige Führungs-personal neue Aufgaben übernehmen. Der Verdacht liegt nahe, dass es nicht um eine Umstrukturierung oder eine Effizienzsteigerung geht. Es geht darum, teure langjährige Mitarbeiter loszuwerden und Beschäftigte zu schlechteren Konditionen (wieder-)einzustellen. Wenn dadurch nebenbei auch der engagierte Betriebsrat beseitigt wird, umso besser.
Diese Absicht lehnt die DHV als langjährig im Unternehmen vertretene Gewerkschaft ab und fordert das Unternehmen auf, die Schließungspläne zu überdenken oder Mitarbeiter in die neue Gesellschaft zu den bisherigen Konditionen zu übernehmen!

Tarifverhandlungen bei Fleischwaren Kunzler in Überherrn

Die Tarifverhandlungen bei dem saarländischen Fachbetrieb wurden fortgesetzt. Hierbei standen im Vordergrund:

  • Eine Erhöhung der Löhne und Gehälter
  • Die getätigten Unternehmensinvestitionen,
  • Die weitere Integration der Firma Höll

Die Tarifkommission unter der Begleitung des Saarbrücker Geschäftsführers Michael Vittet (DHV) fordert eine Lohn- und Gehaltershöhung von 2,8 Prozent für die ersten 12 Monate und von weitere 1,5 Prozent im zweiten Jahr sowie eine Anhebung des Urlaubsgeldes.

Der Arbeitgeber dürfe nicht vergessen, dass die niedrige Inflation auch dem Unternehmen zu Gute käme. Niedrige Energiekosten und niedrige Rohstoffpreise tragen zudem zu einem besseren Firmenergebnis bei.    

Über die weitere Entwicklung werden wir in Kürze informieren.

VION Hilden GmbH: Arbeitszeitreduzierung kommt

Auch Einigung auf Entgelterhöhung nach harten Verhandlungen

16.02.2016

Am 12. Februar 2016 traf sich die DHV-Verhandlungskommission mit den Vertretern der Arbeitgeberseite am Standort VION Hilden zur 3. Verhandlungsrunde über den Entgelttarifvertrag verbunden mit der Reduzierung der Arbeitszeit. In dieser harten, aber fairen Verhandlungsrunde einigte man sich auf folgenden Abschluss:

1.  ab 01.01.2016 Entgeltsteigerung um 1,0%
2.  ab 01.07.2016 Reduzierung der Arbeitszeit von 42 auf 41 Stunden pro Woche
3.  ab 01.07.2016 Einführung des Jahresarbeitszeitkontos zur Flexibilisierung der   Arbeitszeit
4.  ab 01.01.2017 Entgeltsteigerung um 1,0%
5.  ab 01.07.2017 Reduzierung der Arbeitszeit von 41 auf 40 Stunden pro Woche
     Das Gesamtpaket bedeutet eine Erhöhung der Stundenentgelte linear von über          7% in 24 Monaten.
6.  Laufzeit des Entgelttarifvertrages vom 01.01.2016 - 31.12.2017
7. Einbau der neuen Wochenarbeitszeitregelung in den Manteltarifvertrag

Entgelte pro Stunde in €

Entgeltgruppe bis 31.12.2015 ab 01.01.2016 ab 01.07.2016 ab 01.01.2017 ab 01.07.2017
1 9,66 9,75 9,99 10,09 10,34
2 10,51 10,61 10,87 11,04 11,25
2b 11,63 11,75 12,03 12,15 12,46
3 12,61 12,73 13,00 13,17 13,50
4 14,34 14,48 14,83 14,97 15,35
5 17,33 17,50 17,92 18,10 18,55

8. ab 01.07.2016 wird ein Jahresarbeitszeitkonto eingeführt mit folgenden                  Merkmalen:
   a) Grenzen für gewerbliche Mitarbeiter: - 40 bis + 100 Std.; in der Verwaltung: - 10 bis + 40 Std.
   b) Überstundenzuschläge fallen erst über 46-Wochenstunden an (als Zeitgutschrift).
   c) Eine Auszahlung ist erst ab + 40 Stunden möglich.
   d) Für gewerbliche Mitarbeiter gilt:
       Zum jeweils 30.06. eines Jahres werden über 40-Plusstunden hinausgehende                  Stunden ausbezahlt, darunter und im Minus liegende Stunden werden fortgeführt.
   e) Freiwillige Möglichkeit ausschließlich für gewerbliche Mitarbeiter:
      Das Ansparen von Stunden im Zeitraum 01.01.2016 bis 30.06.2016 ist möglich.

 

Simeonsbetriebe Lippe GmbH Lemgo - Tarifverhandlungen ohne Ergebnis vertagt

DHV – Die Berufsgewerkschaft e. V. und die Geschäftsleitung haben sich in der ersten Verhandlungsrunde am 27. Oktober in Lemgo auf keinen neuen Entgelttarifvertrag geeinigt. Die DHV-Tarifkommission hatte 4,5% mehr Lohn und Gehalt für 12 Monate gefordert.
Aufgrund der sich weiter verschärfenden Wettbewerbssituation verlangten die Arbeitgeber Einschnitte. Man sei zu einer weitreichenden Besitzstandsregelung bereit, aber insgesamt seien die Lohn- und Gehaltskosten der Belegschaft in Lemgo 7- 9 % über dem Schnitt der Branche. Auf Dauer wolle man die gegenüber der Konkurrenz bestehenden, zu hohen, Kosten reduzieren. Eine Prämienzahlung für den Standort Lemgo im Rahmen einer Erfolgsbeteiligung wolle man aber verhandeln.
Die DHV-Tarifkommission lehnte Einschnitte bei Urlaubsgeld und Jahressonderzahlung ab, war aber zu Zugeständnissen bei Neueinstellungen oder den Zuschlägen bereit.
Die DHV-Tarifkommission war bereit, die Zuschläge aus der Fläche zu übernehmen und Erhöhungen der Löhne und Gehälter, die leicht unter dem Flächenabschluss waren, abzuschließen. Ebenso konnte man sich eine Reduzierung von Urlaubsgeld bei Neueinstellungen vorstellen. Dies reichte der Arbeitgeberseite nicht. Man einigte sich darauf, auf betrieblicher Ebene Prämienregelungen und Regelungen zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat zu sondieren, um mit einer Betriebsvereinbarung Härten für die Belegschaft zu kompensieren.
Daher hat die DHV-Tarifkommission in Absprache mit dem Betriebsrat die Verhandlungen vertagt. Nächster Verhandlungstermin ist der 9. Dezember 2015.

Alexander Moksel GmbH Buchloe: 1. Verhandlungsrunde

Verhandlungen über den den neuen Entgeltrahmentarifvertrag haben begonnen

14. Juli 2015

Am 10. Juli 2015 traf sich die DHV Verhandlungskommission erstmalig mit den Vertretern der Arbeitgeberseite zu den im Rahmen der letzten Entgeltverhandlungen vereinbarten Überarbeitung des Entgeltrahmentarifvertrages.
Im Vorfeld hat die DHV Tarifkommission einen Entwurf erarbeitet und ihn der Arbeitgeberseite präsentiert. Auf Grundlage dieses Entwurfes wurden dann auch die Verhandlungen geführt.
Das erklärte Ziel des neuen Entgeltrahmentarifvertrages ist es, den Mitarbeitern Anreize zu schaffen, sich durch Weiterbildung und Leistung zusätzlich zu den jährlichen Tariferhöhungen gehaltsmäßig zu verbessern und nicht starr in einer Entgeltgruppe zu verweilen. Dies ist aus Sicht der DHV Verhandlungskommission mit dem von uns eingebrachten Entwurf möglich und die Arbeitgeberseite zeigte sich diesem Ansinnen sehr aufgeschlossen gegenüber.

Am 4. August 2015 wird das nächste Gespräch mit der Arbeitgeberseite stattfinden. Bei diesem Termin wird eine Probeeingruppierung vorgenommen werden, um die Anwendbarkeit der neuen Tätigkeitsbeschreibungen und der Tätigkeitsbeispiele zu testen.

Gehaltstarifverhandlungen Stena Line: DHV erwartet deutliche Reallohnsteigerung

Auf der Betriebsversammlung im März hattet Ihr der DHV-Tarifkommission den Auftrag erteilt, den Gehaltstarifvertrag zu kündigen und die Arbeitgeberseite zu Tarifverhandlungen aufzufordern. Eurem Auftrag entsprechend haben wir fristgemäß den Gehaltstarifvertrag zum 31.07.2015 gekündigt. Die Verhandlungen werden demnächst aufgenommen.

Die DHV-Tarifkommission fordert eine Gehaltserhöhung, die eine deutliche Reallohnsteigerung bringt! Die Beschäftigten der Stena Line haben in den letzten Jahren eine engagierte Arbeitsleistung erbracht. Sie haben trotz der einschneidenden Stellenabbaumaßnahmen und der damit verbunden Angst um ihren Arbeitsplatz zu ihrem Arbeitgeber gestanden und ihren Beitrag zur Weiterentwicklung des Unternehmens geleistet. Euer unermüdliches Engagement für den Bestand des Unternehmens muss die Ar-beitgeberseite angemessen würdigen!

Die letzten Jahre waren von Umstrukturierungen, Stellenabbau und Verzicht auf Gehaltserhöhungen geprägt. Die Beschäftigten und die DHV zogen mit der Arbeitgeberseite an einem Strang mit dem Ziel, den Standort Kiel zu erhalten. Jetzt ist wieder Zeit für eine deutliche Gehaltserhöhung! Die Arbeitgeberseite muss anerkennen, dass ein Nachholbedarf bei den Gehältern besteht. Die Beschäftigten der Stena Line müssen Anschluss an der allgemeinen Entwicklung der Gehälter in Deutschland halten!

Die DHV-Tarifkommission ist zuversichtlich, dass bis zum Frühherbst ein Gehaltstarifabschluss steht, der den Interessen von Beschäftigten und Unternehmen angemessen Rechnung trägt.

Simeonsbetriebe Minden: Ergebnis nach harten Verhandlungen!

23. Juni 2015

DHV – Die Berufsgewerkschaft e. V. und die Geschäftsleitung haben sich in der Verhandlungsrunde vom 18. Mai 2015 auf einen neuen Entgelttarifvertrag und Änderungen im Manteltarifvertrag geeinigt.
Aufgrund der sich weiter verschärfenden Wettbewerbssituation verlangten die Arbeitgeber massive Einschnitte. Man sei zu gewissen Besitzstandsregelungen bereit, aber insgesamt seien die Lohn- und Gehaltskosten der Belegschaft in Minden 12-15% über dem Schnitt der Branche. Die Konkurrenz attackiere das Unternehmen mit Niedrigpreisen.

Auf Dauer wolle man nur noch den TATEX-Flächentarifvertrag anwenden. Eine Jahressonderzahlung für den Standort Minden im Rahmen einer Erfolgsbeteiligung für Neueinstellungen wolle man aber verhandeln.
Die DHV-Tarifkommission lehnte harte Einschnitte bei Urlaubsgeld und Jahressonderzahlung kategorisch ab, war aber zu Zugeständnissen bei Neueinstellungen oder den Zuschlägen bereit.
Ziel war es, Besitzstände oberhalb des Flächentarifvertrages zu vereinbaren.

In harten Verhandlungen mit zahlreichen Unterbrechungen kam man zu folgendem Verhandlungsergebnis:

1.  Erhöhung der Entgelte für ab 2006 eingestellte Beschäftigte zum 01.07.2015 um 2%. Mitarbeiter mit Besitzstand erhalten 1% mehr.
2.  Erhöhung der Entgelte für ab 2006 eingestellte Beschäftigte zum 01.07.2016 um 2,5%. Mitarbeiter mit Besitzstand erhalten 1,5% mehr.
3.  Die Laufzeit der Tarifverträge gilt bis 30.09.2017.
4.  Erhöhung der Azubi-Vergütung + 30,-€ pro Lehrjahr (ab 01.08.2015 und 01.08.2016).
5.  Urlaubsgeld: Keine Änderungen für das Jahr 2015. Ab 2016 generell 400,- € Urlaubsgeld für alle Beschäftigten, die bis zum 30.06.2015 eigestellt wurden. Später eingestellte Beschäftigte erhalten kein Urlaubsgeld mehr.
6.  Jahressonderzahlung: Keine Änderungen für das Jahr 2015.
7.  Ab dem Jahr 2016 gilt für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter folgende Staffel:
      Die Jahressonderzahlung beträgt    
         im 1. Jahr der Betriebszugehörigkeit             10%        
         im 2. Jahr der Betriebszugehörigkeit             20%                    
         im 3. Jahr der Betriebszugehörigkeit             30%    
        ab 4. Jahr der Betriebszugehörigkeit              40%
8.  Die Zuschlagsregelungen werden ab dem 01.07.2015 für alle Mitarbeiter aus dem TATEX-Manteltarifvertrag übernommen. Ausnahme: Beschäftigte mit Eintritt bis 30.06.2015 bekommen generell 40% Nachtzuschlag.
9.  Am Standort Wildeshausen gilt ab dem 01.07.2015 der Flächenentgelt- und Manteltarif-vertrag TATEX.
 
Zuschläge gemäß Manteltarifvertrag TATEX (Auszug)

§ 6 Zuschlagspflichtige Arbeit
1.   Mehrarbeit
      Der Mehrarbeitszuschlag beträgt 25 %.
2.   Sonntags- und Feiertagsarbeit
a)   Sonntags- und Feiertagsarbeit ist die zwischen 0.00 Uhr und 24.00 Uhr geleistete Arbeit.
b)   Am    Ostersonntag, Pfingstsonntag, 1.   Weihnachtsfeiertag  beträgt der Zuschlag 150 %  (Gesamtvergütung 250 %).
c)   Für Arbeiten an Sonn- und den übrigen Feiertagen ist ein Zuschlag von 50 % (Gesamtvergütung 150 %) zu zahlen.
3.   Nachtarbeit
      Nachtarbeit ist die zwischen 22.00 Uhr und 6.00 Uhr geleistete Arbeit.
      Der Nachtarbeitszuschlag kann für eine volle Nachtschicht wie folgt festgelegt werden:
        Für die Zeit von 22.00 bis 24.00 Uhr    25 %
        Für die Zeit von 0.00 bis 4.00 Uhr    45 %
        Für die Zeit von 4.00 bis 6.00 Uhr    25 %
6.  Berechnung der Zuschläge
     Fallen mehrere zuschlagspflichtige Arbeiten zusammen, so ist nur der jeweils höchste Zuschlag zu bezahlen.

 

Textilreinigung: Tarifverhandlungen bei Simeonsbetriebe Minden ohne Ergebnis vertagt

DHV – Die Berufsgewerkschaft e. V. und die Geschäftsleitung haben sich in der ersten Verhandlungsrunde auf keinen neuen Entgelttarifvertrag geeinigt.
Die DHV-Tarifkommission hatte 4,5% mehr Lohn und Gehalt für 12 Monate gefordert.

Aufgrund der sich weiter verschärfenden Wettbewerbs-situation verlangten die Arbeitgeber Einschnitte. Man sei zu einer weitreichenden Besitzstandsregelung bereit, aber insgesamt seien die Lohn- und Gehaltskosten der Belegschaft in Minden 12-15% über dem Schnitt der Branche.

Auf Dauer wolle man den TATEX-Flächentarifvertrag anwenden. Eine Jahressonderzahlung für den Standort Minden im Rahmen einer Erfolgsbeteiligung für Neueinstellungen wolle man aber verhandeln.

Die DHV-Tarifkommission lehnte erneut Einschnitte bei Urlaubsgeld und Jahressonderzahlung kategorisch ab, war aber zu Zugeständnissen bei Neueinstellungen oder den Zuschlägen bereit.

Die DHV-Tarifkommission war bereit die Zuschläge mit Ausnahme der Nachtschichtzuschläge aus der Fläche zu übernehmen und Erhöhungen der Löhne und Gehälter, die leicht unter dem Flächenabschluss waren, abzuschließen. Ebenso konnte man sich eine Streichung von Urlaubsgeld bei Neueinstellungen vorstellen. Für den Standort Wildeshausen soll der Flächentarifvertrag von TATEX übernommen werden.

Dies reichte der Arbeitgeberseite nicht. Daher hat die DHV-Tarifkommission die Verhandlungen abgebrochen. Nächster Verhandlungstermin ist der 18. Mai 2015.

Entgelterhöhungen in der Textilreinigung: 4,5% Erhöhung in zwei Stufen sowie stärkere Erhöhung der unteren Entgeltgruppen in den neuen Bundesländern und Berlin

Vertreter der Tarifpolitischen Arbeitsgemeinschaft Textilreinigung im DTV (TATEX) sowie der Tarifkommission der DHV haben in der Verhandlungsrunde vom 17.03.2015 eine Einigung zur Entgelterhöhung erzielt.

Ein wesentliches Ziel der DHV, die Einkommen im Regionalbereich III (Ost) deutlich zu verbessern, konnte dabei ebenso erreicht werden wie eine Anhebung der Lohnuntergrenze auf 8,50 Euro (Std.). Diese wird bereits ab 01.04.2015 bestehen und liegt in den östlichen Bundesländern und Berlin über dem Branchenmindestlohn. Im Gegenzug hat die DHV längere Laufzeiten akzeptiert.

Im Einzelnen:
Erhöhung Regionalgruppen I und II:
Ab 01.04.2015     + 2,0% über alle Entgeltgruppen
Ab 01.07.2016     + 2,5% über alle Entgeltgruppen

Erhöhung Regionalgruppe III (Neue Bundesländer und Berlin):
Ab 01.04.2015            Entgeltgruppe II und K 2: Erhöhung auf 8,50 € Std. (+ 6,25%)
                                   Entgeltgruppe III: Erhöhung auf 8,75 € Std. (+ 7,2%)
                                   Entgeltgruppe K 3: Erhöhung auf 9,00 € Std. (+2,4%)
                                   Entgeltgruppe IV bis VI und alle K 4 bis K 5: + 2,0 %
                    
Ab 01.07.2016            Entgeltgruppe  II: Erhöhung auf 8,75 € Std. (+2,9%)
                                   Entgeltgruppe III und K 2: Erhöhung auf 9,00 € Std. (+2,9% bzw. 5,9%)
                                   Entgeltgruppe K 3: Erhöhung auf 9,25 € Std. (+2,8%)
                                   Entgeltgruppe IV bis VI und K 4 bis K 5: + 2,5 %

Laufzeit bis 30.09.2017
 
Erhöhung der Ausbildungsvergütung:
Die Ausbildungsvergütung beträgt ab dem 01.08.2015:
Regionalgruppe I + II: Erhöhung um 20,00 Euro brutto für die Ausbildungsjahre 1 bis 3
Regionalgruppe  III:    Erhöhung um 40,00 Euro brutto für die Ausbildungsjahre 1 bis 3 (7,0-9,5%)

Die Ausbildungsvergütung beträgt ab dem 01.08.2016:
Regionalgruppe I + II: Erhöhung um 20,00 Euro brutto für die Ausbildungsjahre 1 bis 3
Regionalgruppe  III:    Erhöhung um 40,00 Euro brutto für die Ausbildungsjahre 1 bis 3 (6,6-8,7%)

Die DHV und der Arbeitgeberverband setzen damit ein klares Signal zur Angleichung der Löhne und Gehälter Ost und West im Textilreinigungsgewerbe.

V.i.S.d.P. Hans-Joachim Bondzio

VION Hilden GmbH: 150 € Erholungsbeihilfe Netto für jeden + 40 € Entgelterhöhung

Am 15. Januar 2015 fand eine weitere Tarifverhandlungsrunde für die Weiterführung des Haustarifvertrages statt.

Aufgrund der Ablehnung des Tarifergebnisses vom Dezember wurde eine Nachverhandlung nötig. Die DHV-Tarifkommission betonte, dass vor allem die Erhöhungssumme von 30,- € von der Belegschaft und den Mitgliedern als zu niedrig empfunden werde.
Anschließend folgte eine längere Diskussion über Festbeträge als Erhöhungsstufen und Einmalzahlungen.

Nach mehreren Stunden Verhandlung mit mehreren Unterbrechungen, die zur internen Beratung dienten, kam es zu folgendem vorläufigen Tarifergebnis:

1.    Erhöhung der Tarifgehälter um einen Festbetrag von brutto 40,- € je Monat auf alle Entgeltgruppen ab 01.04.2015. Dabei keine Verrechnung des Erhöhungsbetrages mit übertariflichen Zulagen.
2.    Einmalzahlung als Erholungsbeihilfe von 150 € im Juli 2015 (brutto = netto, da sozialversicherungsfrei und die Pauschalversteuerung übernimmt der Arbeitgeber). Dies gilt auch für die Auszubildenden.
3.    Die Vergütung der Auszubildenden erhöht sich um 10 € je Monat ab 01.04.2015.
4.    Teilzeitbeschäftigte erhalten die Erhöhung und die Erholungsbeihilfe anteilig (Multiplikator: Wochenstunden Teilzeitbeschäftigter/42h).
5.    Verlängerung des Manteltarifvertrages um 1 Jahr.
6.    Laufzeit des Tarifvertrages bis zum 31.12.2015.
7.    Erklärungsfrist bis zum 29 Januar 2015.

Die Erhöhung bringt prozentual folgende Erhöhungen für die Entgeltgruppen (in Klammern Erhöhung + 12,50 monatlicher Anteil der Erholungsbeihilfe)
E 1        2,33%    (3,01%)                    E 2    2,14%    (2,8%)
E 2b      1,93%    (2,53%)                    E 3    1,78%    (2,33%)
E 4        1,56%    (2,04%)                    E 5    1,29%    (1,69%)
E 6        1,14%    (1,49%)                    E 7    1,01%    (1,33)

Dieses Ergebnis wurde von der DHV-Tarifkommission in einer anschließenden Sitzung positiv aufgenommen und zur Annahme empfohlen. Das Ergebnis erhöht die Kaufkraft der Kolleginnen und Kollegen bei VION Hilden!