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MEDIAN Rehakliniken Bad Kösen: Eindrucksvolle Protestkundgebung in Zeiten von Corona

Dass die Corona-Pandemie gewerkschaftliche Aktionen nicht lahmlegen können, zeigten eindrucksvoll die DHV-Mitglieder in den Median Rehakliniken Bad Kösen:

80 Beschäftigte folgten am 19.11.2020 dem Aufruf der DHV- Die Berufsgewerkschaft e.V. zu einer Protestkundgebung! Dabei hielten sich die Teilnehmer/innen vorbildlich an die Auflagen des Ordnungsamtes sowie an die Corona (AHA) Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen. Wir hätten locker noch mehr Beschäftigte auf die Straße bringen können. Aber die Protestkundgebung war nur mit maximal 80 Personen genehmigt. So der der DHV-Geschäftsführer für Mitteldeutschland, Sebastian Gräfe. Damit bildete der Protestmarsch nur einen Teil der Unterstützer/innen ab, die die DHV im Kreise der Beschäftigten der Kliniken hat. Anlass der Protestkundgebung waren die festgefahrenen Tarifverhandlungen. Die Geschäftsführung will weder über eine Lohnerhöhung noch über eine Coronaprämie (steuerfreie Sonderzahlung) verhandeln mit der Begründung, dass die Refinanzierung einer Erhöhung durch die Kassen nicht gewährleistet werden kann. Stattdessen fordert die Geschäftsführung Verschlechterungen im Manteltarifvertrag. Diese Arbeitgeberhaltung stößt auf Empörung unter den Beschäftigten. Vor allem vor dem Hintergrund, dass sich der Entgelttarifvertrag seit Monaten in einem Zustand der Nachwirkung befindet - und damit seit 01.08.2020 eine Lohnerhöhung auf sich warten lässt – ist das Arbeitgeberverhalten aus Sicht der Beschäftigten skandalös!Die Teilnehmer/innen der Protestaktion gaben ein eindrucksvolles Zeichen an die DHV-Tarifkommission, standhaft zu bleiben und diese, wenn nötig, mit weiteren Aktionen zu zeigen. Die nächsten Verhandlungen finden am 02.12.2020 in Form einer Videokonferenz statt.               

Unsere Kernforderungen sind: Manteltarifverbesserungen und nicht nur verschlechterte Bedingungen!

  • faire Entlohnung
  • einen zeitgemäßen Manteltarifvertrag
  • Corona Prämie auch für die Kolleginnen und Kollegen der Rehakliniken! Sonderzahlung steuerfrei!
  • angemessener Gesundheitsbonus-Erholungsbeihilfe muss Bestandteil des MTV bleiben!
  • Feste Sonderzahlung (Weihnachtsgratifikation und Urlaubsgeld)

Wir halten an den Forderungen der Belegschaft fest und werden Euch in den Verhandlungen vertreten!

Bitte sorgt für eine breite Unterstützung! Nur wenn alle gemeinsam für unsere Forderung kämpfen, können wir unser Ziel erreichen!

Jetzt oder nie! Wir lassen nicht locker!

201119 Median

Schwerpunkte Tarifverhandlungen DRK Thüringen: Entgeltsteigerung für 2022 und Verbesserungen des Manteltarifvertrages

Die DHV-Tarifkommission des DRK Thüringen und der Arbeitgeberverband sind nach der „Corona-Pause“ wieder in die zähen Tarifverhandlungen um den sehr hart umkämpften Entgelttarifvertrag für 2022 und Manteltarifvertrag eingestiegen. Schwerpunkte der Tarifverhandlungen am 15.10.2020 waren und sind die Entgeltsteigerungen für 2022 und Verbesserungen am Manteltarifvertrag. Darüber hinaus bleiben unsererseits alle weiteren Forderungen bestehen!

Auf folgende Punkte haben sich die Verhandlungskommissionen von DHV und DRK Thüringen schon jetzt (natürlich unter Vorbehalt der Zustimmung der Tarifkommissionen) verständigt:

  • Das Entgelt für 2022 wird neu verhandelt! Ein klarer Schritt zum TVÖD-Niveau muss erkennbar sein!
  • Die Funktionszulagen werden neu definiert und verhandelt!
  • Jubiläumszuwendungen - 15 Jahren in Höhe von 250,-€ (neu).
  • Jubiläumszuwendungen - 35 Jahren in Höhe von 450,-€ (neu).
  • Sonderzahlung – auch bei Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis bei Eintritt in die Regelaltersrente, sowie bei einem vorgezogenen Eintritt in eine gesetzliche Altersrente (vorzeitiger Ruhestand) oder bei ordentlicher Kündigung (neu).

Diese oben genannten Punkte sind beispielhaft und nicht abschließend.

Keine Einigung gab es bei unseren Forderungen zur Festschreibung der Sonderzahlung und der sog. Corona-Prämie für gefährdete DRK-Mitarbeiter. Diese und auch andere Punkte unseres Forderungskatalogs, werden von der Arbeitgeberseite noch immer kategorisch abgelehnt! Wir wünschen und fordern mehr Anerkennung und Wertschätzung für die DRK-Mitarbeiter/innen in Thüringen!

Wir halten weiter an unseren Forderungen fest! Wir verhandeln für Euch am 20.11.2020 erneut mit dem DRK LV Thüringen u. a. folgende Punkte:

  •  Tarifentgeltentwicklung / Steigerungen für 2022 - ein klarer Schritt in Richtung TVÖD-Niveau muss erkennbar sein!
  •  Sonderzahlung-Festschreibung! Ursprüngliche Forderung: mindestens 90%! 
  •  Aufgrund kategorischer Ablehnung der Arbeitgeber, einen Zusatztarifvertrag zur „Corona-Prämie“ abzuschließen (den wir dem DRK LV Thüringen bereits im Frühjahr 2020 zugestellt haben!) fordern wir unseren Tarifpartner das DRK Thüringen jetzt auf, mit der DHV die Zahlung einer Gefahrenzulage in Höhe von 15 Euro pro Infektionstransport im Krankentransport / Rettungsdienst mit max. 60 Euro pro Tag in den Entgelt- und/oder Manteltarifvertrag mit aufzunehmen! Wir werden die Gefahrenzulage für alle DRK-Mitarbeiter/innen in Thüringen fordern, die beruflich mit „infektiösen Patienten“ Kontakt haben!

Die Verhandlungen mit dem DRK Thüringen gestalten sich langwierig und hart! Deshalb unterstützt uns auch in diesem Jahr! Die DHV-Tarifkommission verhandelt für Eure Interessen! Wir brauchen Eure Unterstützung! Werden Sie Mitglied der DHV – „Die Berufsgewerkschaft e.V.“, es lohnt sich!

Median Kliniken: Verhandlungen zum Mantel-Tarifvertrag haben begonnen!

Noch immer sind die gravierenden Auswirkungen der Corona-Pandemie in Deutschland zu spüren. Und die Zahlen steigen erneut. Das ist auch der Grund dafür, dass wir nicht in gemeinsamen Sitzungen mit der Arbeitgeberseite verhandeln können.

Die gute Nachricht ist: Es finden trotzdem Verhandlungen statt, leider nur im Rahmen von Video-Konferenzen. Das sind schwierige Verhandlungen! Aber auch dabei machen wir uns für Euch stark und vertreten Euch und Eure Interessen!

Eure Arbeit soll sich lohnen! Das gilt auch und vor allem für nichtmedizinisches Personal. Dafür verhandeln wir!

Am 12. November 2020 geht es in die nächste Verhandlungsrunde. Noch sind viele unterschiedliche Positionen zu klären. Wir bleiben dabei: Mantel- und Entgelt-Tarifvertrag müssen parallel verhandelt werden! Wir fordern mehr Urlaub, höheres Gehalt, erweiterte Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, Einmalzahlung für Mitglieder der DHV und vieles mehr.

Tarifverhandlungen INI-Klinikum Hannover: Fahrt auf Sicht...

Auch die Verhandlungsrunde am 15.09.2020 mit DHV-Geschäftsführer Alexander Henf war von der aktuellen Situation geprägt: Die Patientenzahlen stagnieren auf niedrigem Niveau. Angesichts dieser wirtschaftlichen Entwicklung im INI-Klinikum seit Ausbruch der Corona-Krise weigert sich die Geschäftsführung, einen fertig verhandelten Vergütungstarifvertrag mit entsprechenden Gehaltssteigerungen zu unterzeichnen. Stattdessen wurde gemäß den Vereinbarungen des Manteltarifvertrages Verhandlungen zu einem Notlagentarifvertrag aufgenommen. Das Ergebnis überzeugte nicht, daher wurde nichts unterschrieben. Aber die Unterschiede zu anderen Tarifgehältern steigen weiter (z.B. +3,12 % zum 01.01.2020 im aktuellen TVL-Pflege) und immer mehr Mitarbeiter haben die Absicht, zu einem anderen Arbeitgeber zu wechseln!

Immerhin, eines wurde am 15.09.2020 deutlich: die Geschäftsführung hat die Lage erkannt und will etwas für die Mitarbeiter tun, angesichts der Lage aber ohne Unterschrift unter einen Vertrag. Daher der Kompromiss: Die Tarifparteien treffen sich monatlich, um bei entsprechender wirtschaftlicher Lage so schnell wie möglich Geld an die Mitarbeiter auszuzahlen. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Tarifinformation Median Kliniken

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten durch Corona ist die DHV-Tarifkommission am
03.09.2020 in die Tarifverhandlungen mit der Arbeitgeberin gestartet. Es war ein zäher Start!

Aufgrund des Hygienekonzeptes der Arbeitgeberin war erneut keine Präsenzverhandlung
möglich. Unsere Forderung lautet aber ganz klar, dass die Arbeitgebervertreter uns in die Augen schauen sollen.

Wir haben unsere Forderungen erneut ganz deutlich gemacht:
Eine Nullrunde ist mit uns nicht zu machen!
Wir fordern parallele Verhandlungen über einen Mantel- und einen Entgelttarifvertrag .

Eure Arbeit soll sich lohnen! Das gilt auch und vor allem für nichtmedizinisches Personal. Keine erneute Schlechterbehandlung! Der Arbeitgeber hat ausschließlich Verschlechterungen der allgemeinen Bedingungen gefordert, hat aber dann aufgrund unserer Hartnäckigkeit Gesprächsbereitschaft signalisiert.

Sollen wir auch für Euch weiter verhandeln?
Dann brauchen wir Eure Unterstützung – werdet Mitglied der DHV!
Bisher seid Ihr nur „Trittbrettfahrer“, so können wir uns nicht für Euch einsetzen!

Unter anderem fordern wir:
•    mehr Urlaub
•    höheres Gehalt
•    erweiterte Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall
•    Einmalzahlung für Mitglieder der DHV
•    und vieles mehr

Tarifinformation Median Klinik Bad Salzdetfurth

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten durch Corona ist die DHV-Tarifkommission am
03.09.2020 in die Tarifverhandlungen mit der Arbeitgeberin gestartet. Es war ein zäher Start!

Aufgrund des Hygienekonzeptes der Arbeitgeberin war erneut keine Präsenzverhandlung
möglich. Unsere Forderung lautet aber ganz klar, dass die Arbeitgebervertreter uns in die Augen schauen sollen.

Wir haben unsere Forderungen erneut ganz deutlich gemacht:
Eine Nullrunde ist mit uns nicht zu machen!
Wir fordern parallele Verhandlungen über einen Mantel- und einen Entgelttarifvertrag .

Eure Arbeit soll sich lohnen! Das gilt auch und vor allem für nichtmedizinisches Personal. Keine erneute Schlechterbehandlung! Der Arbeitgeber hat ausschließlich Verschlechterungen der allgemeinen Bedingungen gefordert, hat aber dann aufgrund unserer Hartnäckigkeit Gesprächsbereitschaft signalisiert.

Sollen wir auch für Euch weiter verhandeln?
Dann brauchen wir Eure Unterstützung – werdet Mitglied der DHV!
Bisher seid Ihr nur „Trittbrettfahrer“, so können wir uns nicht für Euch einsetzen!

Unter anderem fordern wir:
•    mehr Urlaub
•    höheres Gehalt
•    erweiterte Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall
•    Einmalzahlung für Mitglieder der DHV
•    und vieles mehr

Erfolgreicher Haustarifabschluss beim DRK Chemnitz !!

Am 28.07.2020 fand die letzte Tarifverhandlung der Tarifkommission der DHV- Die Berufsgewerkschaft und der Arbeitgeberseite, dem DRK Kreisverband Chemnitz e.V., statt.
Nach erfolgreicher Tarifverhandlung haben wir folgende Verbesserungen erzielt:

  • Haustarifvertrag mit aktuellen Mantel- und Entgelttarifvertrag
  • Das Tarifentgelt der allgemeinen Tariftabelle erhöht sich für den Zeitraum vom 01.01.2021 - 31.12.2021 durchschnittlich um 2,3 %.
  • Das Tarifentgelt der Tariftabelle Pflege erhöht sich für die dieser Tariftabelle zugehörigen Arbeitnehmer für den Zeitraum vom 01.01.2021 - 31.12.2021 durchschnittlich um 7,54 %. Die höchsten Steigerungen für eine Vielzahl der Beschäftigten liegt bei 9,60 %.
  • Das Tourenentgelt für den ambulanten Pflegebereich erhöht sich für das Jahr 2021 im Durchschnitt um mehr als 20%.
  • Die Einsatzpauschale für die Pflegekräfte des stationären/ teilstationären Pflegebereichs erhöht sich für das Jahr 2021 wie schon im letzten Jahr überdurchschnittlich, um mehr als 40%.
  • Die Nachtarbeit wird nun pro Stunde mit 25% vergütet.
  • Arbeitnehmern, die keine Zulage III erhalten, wird eine Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld) gezahlt, die für den größten Teil der Belegschaft durchschnittlich über 35% der bisher gezahlten Jahressonderzahlung liegt.

Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und für den erfolgreichen Abschluss des Haustarifvertrages beim DRK Chemnitz.

DHV-Tarifkommission DRK Chemnitz

Erfolgreiche Unterschriftenaktion bei unserem Tarifpartner der Schlosspark-Klinik Berlin

Am 13. Juli 2020 trafen sich auf Einladung des Betriebsrats und in Abstimmung mit der Geschäftsführung Vertreter der DHV zu einer Mitgliederversammlung in den Räumlichkeiten der Schlosspark-Klinik.
Bei diesem Treffen ging es hauptsächlich um den Beschluss des LAG Hamburg vom 22.05.2020 bezüglich der Tariffähigkeit der DHV-Gewerkschaft. Gemeinsam haben wir mit unseren Mitgliedern über die weitere Vorgehensweise der DHV diskutiert. Im Verlauf dieser Veranstaltung nutzten wir die Gelegenheit, die Fragen der Mitarbeiter/innen der Schlosspark-Klinik zum Beschluss des LAG Hamburg zu beantworten.
Was dann geschah, übertraf all unsere Erwartungen!
Die Vorsitzende des Betriebsrats sowie auch die Vertreter der DHV waren von dem positiven Feedback der Mitarbeiter/innen überwältigt: Innerhalb nur einer Stunde erhielten wir von den Mitarbeitern/innen der Schlosspark-Klinik Berlin fast 100 Unterstützerunterschriften für unsere Tarif- und Gewerkschaftsarbeit! Diese Unterschriften sind der Beweis für die gute Zusammenarbeit zwischen der Schlosspark-Klinik und der DHV. Was sich ebenfalls in dem guten Ergebnis des abgeschlossenen Tarifvertrages für die Mitarbeiter/innen der Schlosspark-Klinik widerspiegelt.
Selbst Mitglieder von ver.di haben sich an unserer Unterschriftenaktion beteiligt mit dem Kommentar: „Ihr seid wenigstens vor Ort für eure Mitglieder da.“
Das bestärkt uns als Gewerkschaft in unserer Arbeit und zeigt deutlich: „Wir sprechen mit unserer guten Arbeit die Mitarbeiter/innen auch in der aktuellen Situation positiv an!“
Ein weiteres positives Ergebnis dieses Tages ist eine erhebliche Anzahl von Neumitgliedern.
Eine derartige weitere Aktion hat die DHV in der Partnerklinik „Parkklinik Weißensee“ schon terminfest gemacht.

Vielen Dank

DRK Westerland: Tarifabschluss nach zähen Verhandlungen: 1,75% rückwirkend zum 01.01.2020 und 2 freie Tage in 2020!

Nach langwierigen Verhandlungen konnten sich DHV und DRK Westerland auf folgenden Tarifabschluss einigen:

  • Gehaltserhöhung: 1,75 % rückwirkend zum 01.01.2020
    Die Auszahlung der Gehaltserhöhung wird mit dem Junigehalt wirksam. Ebenfalls mit dem Junigehalt werden die Gehaltserhöhungsbeträge von Januar bis Mai ausgezahlt.
  • Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um jeweils 50 € rückwirkend ab Januar 2020
    Für die Zahlung der Ausbildungsvergütungen gilt die gleiche Regelung wie für die Gehaltszahlung.
  • Gewährung von 2 freien Tagen für 2020  
  • Zahlung einer Einmalzahlung für DHV-Mitglieder in Höhe von 220 €

Hart gerungen wurde um die Gehaltserhöhung und um die Gewährung von zusätzlichen freien Tagen. Die Arbeitgeberseite hatte die Gehaltserhöhung von 1,75 % als rote Linie für eine Zustimmung markiert. Die Gewährung von zwei freien Tagen war Bedingung der DHV-Tarifkommission für die Zustimmung zur Gehaltserhöhung in der von der Arbeitgeberseite zuletzt angebotenen Höhe.

Letztlich hat die DHV-Tarifkommission auch anerkannt, dass die in 2019 erfolgte Gehaltserhöhung von über 6 % deutlich über dem Durchschnitt der im vergangenen Jahr vereinbarten Erhöhungen der Gehälter lag.

Die Einmalzahlung für DHV-Mitglieder in Höhe von 220 € rundet das Gesamtpaket ab. Auch hier konnte die DHV-Tarifkommission die Arbeitgeberseite zu einem deutlichen Zugeständnis bewegen. Denn ihr ursprüngliches Angebot lag nur bei 150 €.

Nach den Verhandlungen ist vor den Verhandlungen!

Die Arbeitgeberseite hatte bereits zum Auftakt der Verhandlungen angekündigt, den Tarifvertrag kündigen zu wollen. In der Verhandlung im Februar machte sie deutlich, dass sie Anpassungsbedarf beim Haustarifvertrag im Vergleich zum TVÖD sieht. Wir signalisierten Verhandlungsbereitschaft.

Mittlerweile hat das DRK Westerland ihren Ankündigungen Taten folgen lassen und den Tarifvertrag zum 31.12.2020 gekündigt. Wir haben die Arbeitgeberseite zu Verhandlungen ab Herbst aufgefordert.

MEDIAN Kliniken - Bad Kösen, Bad Salzdetfurth

Am 18.06.2020 fand eine Telefonkonferenz der Tarifkommission der DHV- Die Berufsgewerkschaft e.V. und dem Arbeitgeber, der MEDIAN Unternehmensgruppe statt. Aufgrund der Corona-Pandemie und des Hygienekonzeptes der MEDIAN Unternehmensgruppe waren keine Präsenztermine möglich. Bei der Telefonkonferenz wurde das weitere Vorgehen abgestimmt.

Anfang Juli wird die Lockerung der Hygienemaßnahmen der MEDIAN Unternehmensgruppe erwartet. Erst dann sind wieder Präsenstermine und damit auch die lange erwarteten Tarifverhandlungen möglich. Wir werden Anfang Juli Terminvorschläge erhalten und dann zügig in die Verhandlungen einsteigen.

Herr Seebauer stellte klar, dass die Bereitschaft eines Abschlusses eines Entgeltrahmen-, Entgelt- und Manteltarifvertrages auf Seiten des Arbeitgebers besteht. Die MEDIAN Unternehmensgruppe fühlt sich weiter an die Verhandlungsverpflichtung gebunden.

Wir halten an den Forderungen der Belegschaft fest und werden Euch in den Verhandlungen vertreten!

Bitte sorgt für eine breite Unterstützung! Nur wenn alle gemeinsam für unsere Forderung kämpfen, können wir unser Ziel erreichen!

                                                                 Jetzt oder nie!