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Warnstreik der UniCredit Bank AG in München

07.07.2016

Vor der vierten Verhandlungsrunde in den Tarifverhandlungen für den Tarifvertrag des privaten und öffentlichen Bankgewerbes   am 12. Juli 2016 in Wiesbaden rief die DHV-Betriebsgruppe der UniCredit Bank AG zu einem Warnstreik am 7. und 8. Juli 2016 auf.  
Auslöser für den Aufruf war das unverschämte Angebot der Arbeitgeber vom 28. Juni 2016, welches folgendermaßen lautete:

  • 5 Nullmonate bis Ende September 2016
  • 0,8 % lineare Gehaltserhöhung ab Oktober 2016
  • 1,0 % lineare Gehaltserhöhung ab Oktober 2017
  • 1,0 % lineare Gehaltserhöhung ab Oktober 2018
  • Laufzeit: 36 Monate (bis 30.04.2019)

Aus Sicht der DHV Tarifkommission stellt dies keine Verhandlungsbasis, sondern eine Provokation dar. Dazu das DHV Verhandlungsführer Henning Röders: „Eine Frechheit den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern so etwas überhaupt anzubieten.“
Mehrere hundert Kolleginnen und Kollegen der UniCredit Bank AG, unterstützt von Kolleginnen und Kollegen anderer Banken versammelten sich am heutigen Tag auf dem, zentral in München gelegenen Karlsplatz (Stachus) um ihren Unmut über diese Provokation kundzutun und den Arbeitgebern die Zähne zu zeigen.

160708 unicredit lv08    Die DHV zeigt Flagge am Stachus