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Bericht ZAAR

08.05.2018

Am 4. Mai 2018 fand in München der 15. Kongress des Zentrums für Arbeitsbeziehungen und Arbeitsrecht statt. Ca 150 Teilnehmer fanden sich zu dieser Veranstaltung auf dem Nockerberg ein.

Unter dem Motto „Arbeitszeitmodelle der Zukunft“ hatte das ZAAR zu vier Vorträgen mit anschließender Diskussion eingeladen.

Arbeits- und Ruhezeiten in der digitalisierten Arbeitswelt, Prof. Dr. Richard Giesen, ZAAR

Gestaltung der Arbeitszeit auf betrieblicher Ebene, Dr. Ronald Pahlen, Richter a. D. LAG Berlin

Tarifvertragliche Modelle zur Flexibilisierung der individuellen Wochenarbeitszeit, Enno Schad, VBW

Flexibilisierung der Arbeitszeit und Arbeitszeitrichtlinie, Prof. Dr. Abbo Junker, ZAAR

Berufliche und private Lebenssphäre greifen, digital unterstützt, immer mehr ineinander. Arbeitnehmer und Arbeitgebern bringt die damit verbundene Flexibilität erhebliche Vorteile, aber es ergeben sich auch Probleme der genauen Abgrenzung zwischen Arbeits- und Freizeit.

Insgesamt erbrachten alle Vorträge und die anschließenden Diskussionen einen sehr guten Überblick zum Stand der Rechtssprechung und der Weiterentwicklung von Arbeitszeitmodellen. Für Uns Gewerkschafter war der Vortrag von Enno Schad besonders spannend. Schad war der Verhandlungsführer der Arbeitgeber Metall bei den letzten Tarifverhandlungen. Sein Vortrag schilderte die Ergebnisse des Tarifabschlusses aus Arbeitgebersicht.

Das ZAAR vertritt in seiner Politik und Ausrichtung eher die Arbeitgeberseite, so waren unter den Zuhörern auch fast nur Rechtsanwälte und Vertreter Arbeitgeber naher Organisationen. Neben uns waren noch die IGM und die IGBCE verteten.