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LBS Schleswig-Holstein-Hamburg: Tarifvertrag zur neuen Betriebsratsstruktur wird gut angenommen

28.09.2015

Im Tarifvertrag zur neuen Betriebsratsstruktur bei der LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg ist vereinbart worden, dass sich DHV-Tarifkommission, Betriebsrat und Arbeitgeber jährlich zu einem Gespräch treffen, um die Akzeptanz des Tarifvertrages zu bewerten und möglichen Handlungsbedarf zu erkennen.

Vor wenigen Tagen fand in Kiel das Bewertungsgespräch statt. Erfreulich ist, dass die Teilnehmer übereinstimmend zu dem Ergebnis kamen, dass kein Handlungsbedarf besteht. Der Tarifvertrag wird sowohl vom Betriebsrat als auch von der Belegschaft und der Arbeitgeberseite akzeptiert. In dem Gespräch stellten die Teilnehmer übereinstimmend fest:

  • Der unternehmenseinheitliche Betriebsrat arbeitet gut zusammen.

Die Kieler und Hamburger Kolleginnen und Kollegen im Betriebsrat haben zu einem gut funktionierenden Team zusammengefunden und vertreten gemeinsam die Interessen der Belegschaften beider Standorte gegenüber der Arbeitgeberseite.

  • Der unternehmenseinheitliche Betriebsrat wird von den Beschäftigten sowohl in Kiel als auch in Hamburg akzeptiert

Die hohe Akzeptanz zeigt sich vor allem darin, dass sich Beschäftigte an den Betriebsrat ihres Vertrauens wenden, wenn sie ein Anliegen haben. Dabei spielt in der Regel die Frage keine Rolle, ob der Betriebsrat am selben Standort arbeitet oder nicht. Ein starkes Indiz für die hohe Akzeptanz der neuen Betriebsratsstruktur ist auch die Tatsache, dass es keine Einsprüche oder Klagen gegen die Betriebsratswahl 2014 gegeben hat.

  • Der unternehmenseinheitliche Betriebsrat erleichtert die Zusammenarbeit zum Wohle der Beschäftigten und des Unternehmens.

Sowohl Betriebsrat als auch Arbeitgeberseite schätzen die Vereinfachung der Betriebsratsstrukturen. Denn die meisten Themen betreffen sowohl den Kieler als auch den Hamburger Standort. Mit dem unternehmenseinheitlichen Betriebsrat entfallen zeitraubende, komplizierte Abstimmungsprozesse zwischen Betriebsräten in Hamburg und Kiel und einem Gesamtbetriebsrat.

Die Einführung der neuen Betriebsratsstruktur war im vergangenen Jahr mit zum Teil heftigen Diskussionen und Befürchtungen verbunden, dass der eine Standort den anderen dominiert. Das Gegenteil ist eingetreten: Der unternehmenseinheitliche Betriebsrat vertritt mit einer Stimme die Interessen der Beschäftigten beider Standorte gegenüber dem Arbeitgeber! Damit ist möglichen Versuchen der Arbeitgeberseite, den Hamburger und Kieler Standort gegeneinander auszuspielen ein Riegel vorgeschoben. Es ist gut, dass auch die Kritiker des vergangenen Jahres anerkannt haben, dass der DHV-Tarifvertrag richtig und notwendig war.

In 2016 findet das nächste Gespräch zur Bewertung der neuen Betriebsratsstruktur statt. Gerne stehen wir aber für Ihre Gedanken, Anregungen und Kritiken zur Verfügung. Ihre Ansprechpartner der DHV-Tarifkommission:
Ralf Möller, Vorsitzender der Tarifkommission; Tel.: 0431-20000-520
Sabine Diedrichsen, Vorsitzende des Betriebsrates; Tel.: 0431-20000-585