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DRK Ortsverein Westerland: DHV fordert 5,3 % - Tarifverhandlung am 8. August 2014

14.07.2014

Die DHV hat den Gehaltstarifvertrag mit dem DRK-Ortsverein Westerland gekündigt. Die DHV-Tarifkommission hat ihre Forderungen für die anstehende Gehaltstarifverhandlung am 08.08.2014 beschlossen.


5, 3 % für 12 Monate ab dem 01.09.2014!
Die Beschäftigten müssen Anschluss an die Tarifentwicklungen in diesem Jahr halten. Insbesondere der Abschluss im öffentlichen Dienst, der auch in vielen Bereichen des DRK Anwendung findet, hat gezeigt, dass ein Abschluss, der den Beschäftigten ein spürbares Plus beim Gehalt bringt, machbar und finanzierbar ist.

Einmalzahlung: 400 € für alle Beschäftigten!
Die DHV-Tarifkommission fordert eine Einmalzahlung in Höhe von 400 € als angemessenen Ausgleich für die von Januar bis August nicht erfolgte Gehaltserhöhung.

Bonus für DHV-Mitglieder:

  • 400 € zusätzliche Einmalzahlung!
  • Ein zusätzlicher Urlaubstag!

Die DHV-Mitglieder beim DRK Ortsverein unterstützen die DHV in ihrer Arbeit für die Interessen aller Beschäftigten. Ohne deren Engagement gäbe es keine Tarifverträge beim DRK Ortsverein Westerland! Deshalb ist eine Forderung nach einem Bonus für DHV-Mitglieder gerechtfertigt. Die DHV-Tarifkommission fordert einen Bonus für DHV-Mitglieder in Form einer zusätzlichen Einmalzahlung in Höhe von 400 € und in Form eines zusätzlichen Urlaubstages!

Einfachere Handhabung der Weihnachtsgeldzahlung: 8 % vom Gesamtbrutto von Januar - Oktober!
Die derzeitige tarifvertragliche Regelung ist kompliziert und für die Beschäftigten schwierig nachzuvollziehen. 8 % der gesamten Bruttogehaltszahlungen von Januar bis Oktober dagegen ist eine klare Regelung, die keine Gefahr von Fehlern in der Abrechnung beinhaltet.

Vereinbarung einer Verpflichtung, bis zum 15.11. des Vorjahres einen Rahmendienstplan für den Urlaub und die Freiwochen aufzustellen
Die Planung von Urlaub und Freiwochen ist ein wichtiges Thema im Betrieb. Eine Lösung ist die Verpflichtung von Betriebsrat und Arbeitgeber zur Aufstellung eines Rahmendienstplans für Urlaub und Freiwochen. Dieser Verpflichtung will die DHV-Tarifkommission mit einer ergänzenden tarifvertraglichen Verpflichtung Nachdruck verleihen!

Klarstellung im Tarifvertrag bezüglich der Frage der Anordnung von Arbeit während der Arbeitsbereitschaft
Die Anordnung von Arbeit während der Arbeitsbereitschaft, die nicht in Zusammenhang mit den konkreten Einsätzen steht (z.B. Pflege und Reinigung der Einsatzfahrzeuge) ist nicht vom Tarifvertrag gedeckt und damit nicht erlaubt. Dennoch kommen solche Fälle vor.

Wir fordern eine Klarstellung im Tarifvertrag:
Die Anordnung von Arbeit, die nicht im Zusammenhang mit einem konkreten Einsatz steht (z.B. Reinigung und Desinfektion des durch den Mitarbeiter besetzten Fahrzeugs direkt im Anschluss an einen vorangegangen Einsatz, sowie sonstige nicht planbare Tätigkeiten im Zusammenhang  mit dem Aufrechterhalten und Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft) ist ab der neunten Stunden nach Arbeitsbeginn bis zum Beginn der Ruhezeit nicht zulässig, da sie der besonderen Schutzbedürftigkeit der Arbeitsbereitschaft zu wider laufen würde.