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Metro Frankfurt-Riederwald: Betriebsversammlung in schweren Zeiten

13.10.2016

Die Betriebsversammlung bei der Metro in Frankfurt-Riederwald am 11.10.2016 fand angesichts der schwierigen Lage des Unternehmens unter großer Beteiligung der Kolleginnen und Kollegen statt. Betriebsratsvorsitzender Uwe Strieck machte die Position des Betriebsrates deutlich: Angesichts der knappen Besetzung ist ein weiterer Abbau von Arbeitsplätzen nicht zu stemmen. Es sei auch keine Lösung, immer mehr Leistung von immer weniger Mitarbeitern zu verlangen. Die hohen Krankenstände seien das Ergebnis dieses Irrglaubens. Der Betriebsrat werde alles tun, um die Folgen der Unternehmenspolitik so gering wie möglich zu halten.
DHV-Landesgeschäftsführer Alexander Henf sprach in seiner Rede die Konzeptionslosigkeit der Führungsspitze an und forderte dazu auf, den geplanten Personalabbau einzustellen. Das Phänomen, ohne Konzepte vorzugehen bzw. Konzepte erst nach dem erfolgten Personalabbau zu liefern, ist kein Alleinstellungsmerkmal der Metro. In der aktuellen Situation ist dieses Vorgehen aber gefährlich.
Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, der Geschäftsleitung im Markt Fragen zu stellen und diskutierten engagiert über Probleme und Verbesserungen.