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Wandel im Handel (ein Kommentar der Bundesfachgruppe Handel und Warenlogistik)

Die Probleme des Handels und der Warenlogistik in Deutschland sind vielfältig und vielschichtig.
Der Handel ist einem steten Wandel unterzogen, dies gilt im Besonderen für dieses Jahr sowie für das neue Jahrzehnt.
Immer weiter dringt die Digitalisierung in den Bereich des Handels und der Warenlogistik vor. Unternehmen präsentieren oft voller Stolz digitalisierte Läger, Selbstscan-Kassen oder auch mittlerweile Supermärkte ohne Kassierer/innen. Die Unternehmen erklären, dass sie sich im Zuge der demographischen Entwicklung in Deutschland weiterentwickeln müssen.

Wir als DHV möchten uns nicht gegen die Zukunft stellen, sondern diese mitgestalten, gerade im Bereich Handel und Warenlogistik, denn hier sind unsere Wurzeln. Wir wollen diesen Prozess kritisch, sachlich und fachlich begleiten und mitgestalten.
Sonn- und Feiertagsarbeit und auch moderne Arbeitszeiten wollen wir nicht generell verurteilen oder ablehnen. Aber wir müssen Entwicklungen kritisch hinterfragen. Insbesondere lehnen wir eine Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes und eine Ausweitung der Sonn- und Feiertagsarbeit ab und bekämpfen entschieden dahingehende Bestrebungen!

Seit 1893 setzen wir uns für unsere Mitglieder im Handel ein. Der Bereich Handel schließt auch die Warenlogistik mit ein. Wir haben unsere Mitglieder durch gute und schlechte Zeiten des deutschen Handels begleitet. Es gilt: „Ohne Handel keine Warenlogistik und ohne Warenlogistik kein Handel“. Nur gemeinsam und solidarisch können wir vieles erreichen!

Zuletzt konnten wir sehen, wie z.B. im Bereich der Kaufhäuser die Monopolisierung durch den Zusammenschluss von Karstadt und Galeria Kaufhof stattgefunden hat. Es gibt nun nur noch eine große deutsche Kaufhauskette namens Galeria Karstadt Kaufhof GmbH.  

Wir stellen fest, dass sich der Preiskampf auf die einzelnen Firmen auswirkt und darüber hinaus vieles an Belastungen auf den Rücken der einzelnen Arbeitnehmer verteilt wird.Wir kritisieren diese Entwicklungen auf das Heftigste und Schärfste. Auch muss man im Zuge dessen im Handel und in der Warenlogistik das Leitbild des „gläsernen Kunden“ und des „gläsernen Arbeitnehmers“ sehr reflektiert und kritisch hinterfragen.

Wir müssen feststellen, dass sich die Geschäftszeiten immer weiter der sogenannten modernen Arbeitswelt anpassen. Diese Entwicklung ist in weiten Bereichen sozial und familiär vollkommen unverträglich, und dort, wo Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz stattfinden, gesetzeswidrig! Deshalb setzen wir uns für die Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes ein und fordern eine Verschärfung der Sanktionsvorschriften! Insbesondere muss der Bußgeldrahmen für Arbeitszeitverstöße von 15.000 € auf bis zu 4 % eines Unternehmensumsatzes hochgesetzt werden! 

Der Niedergang des Einzelhandels, der durch den Onlinehandel immer mehr unter Druck geraten ist, zeichnet sich stetig ab. Das Ladensterben ist keine Seltenheit geworden, diese Entwicklung findet ihren Ausdruck in vielen verödeten Innenstädten. Es ist nicht zutreffend, den Onlinehandel für diese Entwicklung zu brandmarken. Der Onlinehandel setzt nur das fort, was Supermärkte, Discounter und Kaufhäuser schon angefangen hatten. Der Niedergang des Einzelhandels hat hier mehr Gründe als nur den Onlinehandel, wie z.B. Geschäftsaufgaben, weil sich kein Nachfolger findet, ein massiver Anstieg der Mieten und vor allem ein geändertes Kundenverhalten.

Die Verlagerung von Lagern zur On-Demand-Lieferung auf die Straße sehen wir alle an der Menge der Lastkraftwagen auf den Autobahnen. Auch im Kleinen sehen wir, was die Bestellung bei diversen namenhaften Online-Händlern bringt. Wie der Presse zu entnehmen ist, kommen die Paketdienste an ihre personellen und logistischen Grenzen.

Nachhaltigkeit, Regional und Bio sind zu geflügelten Wörtern - auch und gerade im Handel - geworden. Beruhigen diese doch das Gewissen des Verkäufers und des Käufers. Diese Schlagworte werfen neue Fragen auf. Regional z.B. bedeutet in der heutigen Zeit im Regelfall einen 500 km-Radius. Zudem ist es ein Widerspruch, wenn einerseits über Nachhaltigkeit, Bio, Regionalität und Klimaneutralität gesprochen wird, andererseits aber Produkte, wie z.B. Trauben, Erdbeeren oder Zwiebeln aus Ländern wie Indien, China, Chile, Kenia oder Namibia zu einem sehr günstigen Preis angeboten werden.

Der Handel sollte im Grundprinzip Angebot und Nachfrage abdecken. Dennoch wissen wir, dass es heute schwierig ist - auch für uns selbst - zu unterscheiden, was wirklich notwendig und was Luxus ist. Wir müssen uns selbst an die eigene Nase fassen oder uns einen Spiegel vorhalten und unser eigenes Kauf- und Konsumverhalten kritisch hinterfragen, ohne dies mit der ökologisch-ideologischen Verblendung einiger Gruppierungen zu tun. Wenn wir möchten, dass es ordentliche Arbeitsbedingungen ohne totale Überwachung und einen tariflich garantierten Lohn gibt, müssen wir dort einkaufen, wo eine Tarifbindung herrscht. Wir müssen sicherstellen, dass es gute Arbeitsbedingungen gibt und da kommen wir als Gewerkschaft mit ins Spiel.

Die DHV hat diese Erfahrungen aus 125-jähriger Tradition und Erfahrung im Handel.

Aus dem Handel kommen wir und im Handel bleiben wir!

Mit diesem soliden Fundament werden wir die Herausforderungen des neuen Jahrzehnts und der Zukunft in Angriff nehmen.

Wir sind an der Seite unserer Mitglieder, und wir bleiben an der Seite unserer Mitglieder - komme, was da wolle!

Wenn Sie im Handel oder in der Warenlogistik tätig sein sollten, dann unterstützen Sie uns und Ihre Kollegen in der DHV bei unserer Arbeit. Werden Sie DHV-Mitglied!

Metro Properties: Schwere Verhandlungen aber der Wille zur Einigung ist da!

Nach einem holprigen Start, sind nun zwei weitere Verhandlungsrunden zwischen den Tarifparteien absolviert worden, um ein für beide Seiten akzeptables Ergebnis zu erreichen. Die bestehende Unsicherheit der Zukunft von Real, sorgt für eine gewisse Unberechenbarkeit der weiteren Entwicklungen im Metro Konzern.  

Im Verlauf der Diskussionen zwischen Gewerkschafts- und Arbeitgebervertretern wurde eine Vielzahl verschiedener Modelle besprochen, die ein gegenseitiges Entgegenkommen darstellten. Die bisher vorgebrachten Vorschläge von Arbeitgeberseite zur Änderung der Jubiläumsprämien oder die Umstrukturierung des Weihnachtsgeldes konnte die Tarifkommission nicht überzeugen. Umgekehrt waren die geforderten Lohnsteigerungen und die Höhe der Sonderzahlungen der Arbeitnehmerseite für die Arbeitgebervertreter nicht zustimmungsfähig.

Die Verhandlungsparteien sahen sich bisher nicht in der Lage, auf einer rein monetären Ebene zu einer Einigung zu gelangen. Es galt einen neuen Ansatz zu finden, um aus dieser Sackgasse heraus zu kommen. Die Vertreter der organisierten Arbeitnehmer brachten den Vorschlag ein, die wöchentliche Arbeitszeit bei der Metro Properties zur reduzieren. Dieser traf bei den Arbeitgebern auf Interesse und sie nahmen den Vorschlag zur Prüfung mit. Beide Seiten hoffen, durch die Ergänzung der Komponente Arbeitszeitreduzierung bald zu einem tragfähigen Kompromiss zu kommen.

Die sehr umfassenden und komplexen Tarifverhandlungen, die schon seit November andauern, sind auch ein Zeichen für die andauernden und umfassenden Umwälzungen im Metro Konzern. Angesichts dieser Situation ist jeder ehrliche Kompromiss hart erkämpft. Daher unser Aufruf an alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Metro Properties GmbH, werdet DHV-Mitglied und bringt euch ein! Nur wer seinen Anliegen äußert, kann auch gehört werden!

Große bundesweite Warnstreikaktion bei der BARMER

200212 Barmer Warnstreik DHV Fahnen

Viele organisierte und nicht organisierte Mitarbeiter/innen der BARMER waren dem Ruf der Gewerkschaften zum bundesweiten Warnstreik gefolgt. Warnstreikaktionen mit Beteiligung von DHV-Mitgliedern fanden u.a. in Wuppertal, Berlin und Schwäbisch Gmünd statt.

200212 Barmer Warnstreik Fahne mittig

Über 200 DHV-Mitglieder taten lautstark mit Westen, Fahnen und Trillerpfeifen ihren Unmut über den aktuellen Stand Tarifverhandlungen kund. Mit ihrem Protest machten sie deutlich, dass sich in dem letzten Angebot der Arbeitgeberin keine Wertschätzung der BARMER-Beschäftigten widerspiegele.

Der Warnstreik war ein eindrucksvolles Zeichen der Unterstützung der Forderungen der DHV-Tarifkommission. Die DHV-Mitglieder zeigten klare Kante - sowohl gegenüber der BARMER als auch gegenüber der anderen Gewerkschaft,  dass sie keinen gewerkschaftlichen Alleinvertretungsanspruch für die Mitarbeiter/innen der BARMER hat.

Die DHV setzt sich seit über 125 Jahren erfolgreich für die Interessen ihrer Mitglieder ein. Seit über 60 Jahren ist sie Tarifpartnerin der BARMER.

Engagieren Sie sich auch Seite an Seite mit Ihren DHV - Kollegen.

Wir können gemeinsam weiterhin viel erreichen.

200212 Barmer Warnstreik Teilnehmer

Verhandlungsergebnis BARMER auf dem Tisch

Tarifkommission tendiert zu Variante B

In der Verhandlung am 17.02.2020 unterbreitete die BARMER auch der DHV das Angebot folgender Abschlussvarianten:

Ab 1.4.2020: Anrechnung der Reisezeit bei Dienstreisen und Abordnungen (ab Überschreiten der individuellen Arbeitszeit) als Arbeitszeit in Höhe von 50 % 

Variante A (26 Monate) Variante B (24 Monate)

Für das Jahr 2020: Gutschrift von 20 Stunden (bei Vollzeit) als Zeitguthaben für alle und Verhandlungsverpflichtung für "Arbeitszeit der Zukunft"

Ab 1.1.2020: Unbefristete Arbeitszeiteduzierung um 0,5 Std. pro Woche (bei Vollzeit) auf 38 Stunden

Einmahlzahlung im Juli 2020: 600 Euro / 900 Euro DHV-Mitglieder; Auszubildende: 200 Euro / 300 Euro DHV-Mitglieder

Einmahlzahlung im Juli 2020: 600 Euro / 900 Euro DHV-Mitglieder; Auszubildende: 200 Euro / 300 Euro DHV-Mitglieder

Ab 1.4.2021: Entgelterhöhung um 3 % Auszubildende: Statt der 3%-Steigerung Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 80 Euro

Ab 1.1.2021: Entgelterhöhung um 2,3 %, mindestens um 100 Euro Auszubildende: Statt der 2,3%-Steigerung: Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 80 Euro

 

Juli 2021 - Einmalzahlung 250 Euro (bei Vollzeit) für Beschäftigtte und Auszubildende

Erhöhung des Urlaubsgeldes um 2,1 Prozentpunkte auf 33,6 %

Erhöhung des Urlaubsgeldes um 2,1 Prozentpunkte auf 33,6 %

Ab 01.04.2020: Anrechnung der Reisezeit bei Deinstreisen und Abordnungen (ab Überschreiten der individeullen Arbeitszeit) als Arbeitszeit in Höhe von 50 %

Ab 01.04.2020: Anrechnung der Reisezeit bei Deinstreisen und Abordnungen (ab Überschreiten der individeullen Arbeitszeit) als Arbeitszeit in Höhe von 50 %

Dieser Verhandlungsstand stellt nicht ganz zufrieden. Wir hätten uns ein eindeutiges Verhandlungsergebnis statt einer Wahl zwischen zwei Varianten gewünscht. Aber wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass dies der Verhandlungsstand zwischen der BARMER und verdi ist und die BARMER mit der DHV keine abweichende Vereinbarung abschließen wird.

Die DHV-Tarifkommission tendiert zur Variante B, unsere Präferenz haben wir der Arbeitgeberseite mitgeteilt:

  • Der Wunsch nach einer dauerhaften Arbeitszeitreduzierung ist unter den Beschäftigten weit verbreitet, das gilt vor allem im Hinblick auf diejenigen, die wegen des Projekts „aufbruch“ weite Fahrtwege in Kauf nehmen müssen. Außerdem bietet diese Variante einen nachprüfbaren AK-Wert in der Personalbewirtschaftung
  • Positiv in der Variante B sind die frühere Gehaltserhöhung und die Anhebung des Sockelbetrages um 100 €, die vor allem den unteren Vergütungsgruppen bis VG 7/8 zugutekommt.
  • Die zusätzliche Einmalzahlung von 250 € im Juli 2021 gleicht zusammen mit der dauerhaften Arbeitszeitreduzierung die im Vergleich zur Variante A geringere Gehaltserhöhungsstufe positiv aus.
  • Zusammen mit den weiteren Punkten, insbesondere der überproportionalen Steigerung der Ausbildungsvergütungen und den hohen Einmalzahlungen für Auszubildende, ist das Gesamtpaket in Form der Variante B ein akzeptabler Kompromiss.

Die DHV-Tarifkommission wird in den nächsten Wochen auf Grundlage der Rückmeldungen der Beschäftigten ihre endgültige Entscheidung treffen. Deshalb unsere Bitte: Sagen Sie uns Ihre Meinung!

Leider hat unsere Forderung nach einem Anspruch auf Arbeitsbefreiung für die Einschulung eines leiblichen Kindes keinen Eingang in den Tarifkompromiss gefunden. Wir bleiben aber dran, und die Arbeitgeberseite hat zugesichert, diese Forderung in den Themenspeicher für zukünftige Tarifverhandlungen zu übernehmen!

Bezüglich des Verzichts auf die Gehaltskürzung wegen der Warnstreiks haben wir der Arbeitgeberseite deutlich gemacht, dass wir einen kompletten Verzicht bei allen Streikteilnehmern für richtig halten, denn: Das Verhandlungsergebnis ist der Erfolg aller Beschäftigten, die an den Warnstreiks teilgenommen hatten!  Von der Arbeitgeberseite haben wir das Signal eines kompletten Verzichts auf einen Gehaltsabzug sowie einer Erstattung von bereits vorgenommenem Gehaltsabzug im Falle des Tarifabschlusses aufgenommen.

 

Bremens Bildungssenatorin empfing CGB-Landesvorsitzenden zum Dialog

Am 5. Februar empfing Bremens Senatorin für Kinder und Bildung, Frau Dr. Claudia Bogedan (SPD), den CGB-Landesvorsitzenden Peter Rudolph zu einem einstündigen Meinungsaustausch. Mit dabei auch der für berufsbildende Schulen sowie ministerielle und schulbetriebliche Aufgaben zuständige Referatsleiter des Ressorts, Tobias Weigelt.

Schwerpunkt des Gesprächs bildete der Themenkomplex berufliche Bildung. Kollege Rudolph verwies auf auf die Mitarbeit des CGB im Berufsbildungsausschuss der IHK für Bremen und Bremerhaven und dessen Unterausschüssen sowie auf die hohe Zahl christlicher Gewerkschafter, die  als Arbeitnehmervertreter in den Prüfungsausschüssen der Kammer mitwirken. Weiterhin gab er einen Überblick über die Bildungsarbeit der in Bremen ansässigen Bildungsstätte Nordwest des gemeinnützigen DHV-Bildungswerk e.V. und erinnerte an den jahrzehntelang vom DHV durchgeführten Berufswettkampf der Kaufmannsjugend.

Vor dem Hintergrund der hohen Zahl von Ausbildungsabbrechern kritisierte Rudolph die unzureichende Berufsorientierung an den allgemeinbildenden Schulen, die zudem an den Oberschulen zu sehr studienorientiert sei. Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels plädierte er dafür, die Belange der dualen Ausbildung nicht zu vernachlässigen. In diesem Zusammenhang erinnerte er auch an die von ihm öffentlich gemachte fehlende Barrierefreiheit des Technischen Bildungszentrums Mitte (TBZ), Bremens größter Berufsschule, die nach Meinung der christlichen Gewerkschaften nicht vereinbar sei, mit dem im Schulgesetz verankerten Auftrag an die Schulen, sich zu inklusiven Schulen zu entwickeln.

Ein weiteres Gesprächsthema bildeten die mit dem kürzlich novellierten Berufsbildungsgesetz eingeführten drei Fortbildungsstufen und ihre an akademische Abschlüsse angelehnten Abschlussbezeichnungen. Kollege Rudolph verwies auf das starke Interesse bei den Teilnehmern und Absolventen von beruflichen Aufstiegsmaßnahmen wie Meister- und Fachwirte-Kursen an den neuen Abschlüssen Bachelor Professional und Master Professional, die derzeit aber von den IHK`s mangels Rechtsgrundlage noch nicht zuerkannt werden könnten. Senatorin Bogedan betonte, dass sie davon ausgeht, dass die Führung und Verleihung der neuen Abschlüsse in einer noch zu erlassenen Sammelverordnung des Bundes geregelt wird. Ob diese Verordnung aber auch für die nicht bundeseinheitlich geregelten Fortbildungsberufe gelten wird oder zusätzliche landes- oder kammerrechtliche Regelungen getroffen werden müssen, vermochte die Senatorin nicht zu sagen. Sie will in jedem Fall zunächst die Bundesverordnung abwarten.

Insgesamt zeigte sich die Senatorin, die selbst Verdi-Mitglied ist und vor ihrer politischen Karriere u.a. für die Hans-Böckler-Stiftung tätig war, in dem Gespräch auch im Detail gut informiert. So unterstellte sie, ohne dass dieses im Gespräch vom CGB-Landesvorsitzenden explizit angesprochen wurde, dass der CGB die vom rot-rot-grünen Bremer Senat geplante Ausbildungsumlage ablehnt, was auch der Fall ist.