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CGB gegen Einkaufsmöglichkeiten am diesjährigen Heiligabend!

Seit Jahren setzt sich der CGB für eine restriktivere Handhabung der Sonntagsöffnungen für den Handel und eine deutliche Reduzierung der sonntäglichen Einkaufsmöglichkeiten ein. Die im Rahmen der Föderalismusreform im Jahre 2006 erfolgte Übertragung der Gesetzgebungskompetenzen in Sachen Ladenschluss auf die Länder hat zu einer sachlich nicht mehr gerechtfertigten Ausweitung der Ladenöffnungszeiten und Sonntagsöffnungen geführt, die weder Rücksicht auf die Beschäftigten, noch auf die christliche Bedeutung des Sonntags nimmt. Inzwischen sind auch mehrere gerichtliche Entscheidungen zur Begrenzung der Sonntagsöffnungszeiten und Arbeitsleistung an Sonn- und Feiertagen ergangen, die den Sonntag als arbeitsfreien Ruhetag stärken. Die aktuelle Diskussion um die Öffnung der Geschäfte am Sonntag, 24. Dezember, zeigt, wie wenig Rücksicht der Handel auf die Beschäftigten und ihre Familien gerade an Weihnachten selbst nimmt. „Als ob ausgerechnet an diesem Heiligen Abend, der auf einen Sonntag fällt, in rund drei Stunden Verkaufszeit das Weihnachtsgeschäft entschieden werden würde“, bemerkt der Generalsekretär des Christlichen Gewerkschaftsbundes Christian Hertzog. „Insofern gibt es noch nicht einmal einen wirtschaftlichen Grund, den Beschäftigten und ihren Familien das Weihnachtsfest zu verderben“, so Hertzog weiter. „Gerade der Heilige Abend, vor allem wenn er auf einen Sonntag fällt, muss für so viele Menschen wie möglich arbeitsfrei sein, um ein friedvolles und unbelastetes Weihnachtsfest zu ermöglichen“, ergänzt CGB Bundesgeschäftsführerin Anne Kiesow.
Deswegen erinnert der CGB alle daran, dass in der Vorweihnachtszeit genug Zeit ist, alle Einkäufe zu erledigen, so dass der Heilige Abend als Einkaufsmöglichkeit nicht gebraucht wird und ruft den Handel dazu auf, auf Ladenöffnungszeiten am 24. Dezember zu verzichten.

TATEX Tarifergebnis erzielt Ost-West Angleichung auf den Weg gebracht!

Nachdem die bisherigen Verhandlungen ergebnislos geblieben waren, hat die Arbeitgeberseite auf Druck der DHV ihr Angebot nachgebessert. Hierbei stand besonders die Reduzierung der Differenz zwischen den Hauptregionalgruppen in Ost und West im Vordergrund. Durch eine dritte Steigerungsstufe für die unterste Entgeltgruppe in der Regionalgruppe III, konnte diese Differenz auf 50% des bisherigen Niveaus abgebaut werden. Die Tarifpartner sind sich einig, die restliche Differenz im nächsten Tarifvertrag endgültig abzubauen. Damit wird diese ungerechte Lücke endlich geschlossen!
Die DHV Tarifkommission hat deshalb entschieden, dieses Angebot, auch wenn es in einigen Bereichen noch hinter den Erwartungen zurückbleibt, anzunehmen. 
Die Laufzeit des Tarifvertrages endet am 31.12.2019.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

 
Erhöhung der Entgelte:   

                                               01.11.2017               01.01.2019                    01.07.2019
RG I                                           2,25%                       2,00%
RG II                                          2,25%                       2,25%
RG III                                         3,50%                       2,75%                             0,32%

Weitere Verbesserungen:

• Erhöhung der Jahressonderzahlung um 50,-€

• Erhöhung der Auszubildendenvergütung, je nach RG und Lehrjahr, um 50,- bis 100,-€

• Eingruppierung von Textilreinigergesellen mit verantwortlicher Aufgabe in EG IV

DAK-Gesundheit: Tarifabschluss möglich

Der Arbeitgeber hat ein verbessertes Angebot vorgelegt:

  • Im Dezember 2017 eine Einmalzahlung von 300 Euro für alle Beschäftigten (Azubis 50 Euro).
  • Entgelterhöhung 1.1.2018 3,0%
  • Entgelterhöhung 1.1.2019 1,9%
  • Laufzeit 24 Monate

Die DHV Tarifkommission DAK-Gesundheit hatte am 11.10.2017 mit dem Arbeitgeber die berechtigten
Forderungen der DHV erörtert.

  •  DHV forderte 5% mehr Gehalt!
  • Zusätzlich forderte DHV eine Sonderzahlung für die Beschäftigten der Vergütungsgruppen 1-3!
  • DHV forderte eine überdurchschnittliche Anpassung der Azubigehälter!
  • DHV forderte eine Sonderzahlung für alle Beschäftigten zum Ausgleich der Migrationsbelas-tungen!

Außerdem hatte die DHV-Tarifkommission neben deutlichen Gehaltsforderungen ihre Position zu vielen weiteren Themen klar gestellt. Diese Forderungen standen jetzt nicht zur Verhandlung, aber die DHV-Tarifkommission forderte den Arbeitgeber auf, über die nachfolgenden Punkte umgehend in Verhandlungen einzusteigen:

  • Tarifvertrag zur Bewältigung der Demografischen Entwicklung
  • Lebensarbeitszeitkonten
  • Heimarbeitsplätze auf Wunsch der Beschäftigten
  • Azubieinstellung und Übernahme nach der Ausbildung
  • Eingruppierung nicht tarifierter Tätigkeiten

Erhöhung der Eingruppierung für Tätigkeiten, die nach ProDAK erheblich anfordernder geworden sind, vorzunehmen!

Viele unserer innovativen Forderungen hat der Arbeitgeber bisher noch nicht aufgegriffen. Bezüglich der reinen Gehaltserhöhung hat sich der Arbeitgeber ein großes Stück in die Richtung unserer Forderung be-wegt. Auf unsere Forderungen, die unterschiedliche Wirkung einer Gehaltserhöhung auf geringere bzw. höhere Vergütungsgruppen auszugleichen, ist der Arbeitgeber nicht eingegangen. Indirekt ist der Arbeitgeber auf unsere Forderung nach Beachtung der Migrationsbelastungen eingegangen und hat dies in die % der Gehaltserhöhungen eingepreist.

Die DHV Tarifkommission tendiert dazu den Gehaltstarifvertrag abzuschließen und den Arbeitgeber zeit-gleich aufzufordern, unverzüglich in die Verhandlungen bezüglich der weiteren Themen einzutreten.

Haben Sie Fragen oder Anregungen? Dann sprechen Sie Ihre 
DHV-Vertrauensleute vor Ort an.

Tarifverhandlungen zum neuen Manteltarifvertrag DRK Thüringen haben begonnen

Wie bereits angekündigt, haben in diesen Tagen die Verhandlungen für einen modernisierten Manteltarifvertrag begonnen.

Im Vorfeld haben beide Seiten ihre Forderungen für die zukünftigen Inhalte erarbeitet und ausgetauscht. In der ersten Verhandlungsrunde wurde begonnen, die Positionen und Änderungsanliegen jeweils zu erläutern und argumentativ zu untermauern.

Für die DHV Tarifkommission geht es zuvorderst um eine neue und zeitgemäße Eingruppierungs- und Entgeltstruktur, die in der Folge auch deutlich steigende Vergütungen beinhaltet. Weiterhin muß die Arbeitszeit im Rettungsdienst spürbar verringert und die verbleibende Arbeitsbereitschaftszeit zusätzlich vergütet werden. Gefordert werden auch Verbesserungen in den Bereichen Urlaubsanspruch, Zuschläge und Sonderzahlung.
Zur Fortführung der Verhandlungen wurden für dieses Jahr noch drei weitere Termine vereinbart. Damit bekundeten beide Seiten ihr Interesse an einer zügigen Vorangehensweise.

 

KKH: Betriebliche Altersversorgung muss attraktiv bleiben!

2018 werden wir mit der KKH über die Gebietsleitervergütung reden!

2. November 2017

Vor einigen Wochen hat die DHV darüber informiert, dass die KKH Änderungen an der Anlage 7 (betriebliche Altersversorgung) für erforderlich hält. Die DHV hat sich zu Tarifverhandlungen unter der Bedingung bereit erklärt, dass vor deren Aufnahme Mitarbeiterinformationsveranstaltungen zur aktuellen Situation durchgeführt werden und den Beschäftigten die Gelegenheit gegeben wird, ihre Meinungen zu äußern.

Wir werden nach Abschluss der Informationsveranstaltungen mit folgenden Prämissen in die Verhandlungen zu Änderungen an der Anlage 7 gehen:

  • Das Ziel der DHV ist eine dauerhafte Sicherstellung der Attraktivität der Anlage 7 auch unter schwierigen Rahmenbedingungen!
  • Eine zukunftsfähige betriebliche Altersversorgung kann es nur geben mit moderaten Beiträgen und einer weiterhin attraktiven Garantieverzinsung!
  • In erworbene Anwartschaften aus VBL und Anlage 7 darf nicht eingegriffen werden!
  • Ihre Meinungen und Ideen müssen im Verhandlungsprozess berücksichtigt werden!
  • Wir müssen verhindern, dass die Anlage 7 im Zweifelsfall auch gekündigt werden und damit eine einheitliche betriebliche Altersvorsorge für alle Mitarbeiter verloren gehen könnte.
  • Und vor allem ist wichtig: Der neue Tarifvertrag soll Sie überzeugen!

Vertriebsvergütung
DHV und KKH hatten vereinbart, über die Neuregelung zur Regionalleitervergütung zu verhandeln. Die Arbeitgeberseite schlug jedoch vor, diesen Personenkreis wieder nach der Anlage 5 zu vergüten.

Nach eingehenden Diskussionen in unserer Tarifkommission sind wir dem Vorschlag unter der Prämisse gefolgt, dass wir in 2018 zusammen mit der Arbeitgeberseite nochmals über die Gebietsleitervergütung beziehungsweise über eine Wahlmöglichkeit zwischen den Anlagen 1 und 5 sprechen und verhandeln können. Unser Ziel ist es nach wie vor, die Anlage 5 TV in ein modernes, attraktives und zukunftsfähiges Vergütungssystem für alle Vertriebler neu zu fassen!

Auch wenn die Arbeitgeberseite unsere Vorstellung (noch) nicht teilt, hat sie ergebnisoffenen Gesprächen zugestimmt. Ein entsprechender Fahrplan soll ab Mai 2018 vereinbart werden.