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Betriebsversammlung VR-Bank Neckar-Enz eG

Am 11.04.2018 fand in Besigheim, am Zusammenfluss von Neckar und Enz die Betriebsversammlung der VR-Bank Neckar-Enz eG statt. Auf Einladung des Betriebsratsvorsitzenden Armin Schmutz, nahm der DHV Geschäftsführer Baden-Württemberg Marc Endlich an der Betriebsversammlung teil. Die VR-Bank Neckar-Enz entstand in ihrer heutigen Form 2016 nach einer Fusion der VR-Bank Neckar-Enz eG, mit der Raiffeisenbank Kirchheim-Walheim eG, der Löchgauer Bank eG und der Raiffeisenbank Ingersheim eG. Durch den Fusionsprozess bedingt, wurde der Betriebsrat schon letztes Jahr neugewählt, so dass in 2018 keine Betriebsratswahl mehr durchzuführen ist.
In seinen Ausführungen berichtete Herr Endlich von den Ergebnissen der DHV Betriebsrätekonferenz, die am 22.01.2018 in Neu Isenburg bei Frankfurt stattgefunden hatte. Ziel der Konferenz war der Austausch über zu Zukunftsfragen der Tarifverträge im genossenschaftlichen Bankensektor. Die Betriebsräte hatten hier die Möglichkeit, DHV und AVR ihre Meinungen und Positionen für die kommenden Tarifgespräche mitzugeben.
DHV und AVR hatten im Tarifabschluss 2016 vereinbart, in 2018 Tarifgespräche zur Zukunftsfähigkeit der Tarifverträge aufzunehmen. Rasante Veränderungen der Arbeitswelt, insbesondere der demographische Wandel und die Digitalisierung von Arbeitsprozessen, stellen die Banken, die Betriebsräte und die Tarifpartner vor große Herausforderungen.
Die Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Volks- und Raiffeisenbanken ist oberstes Ziel, daher müssen die entsprechenden Maßnahmen mit der nötigen Entschlossenheit angegangen werden.
Die DHV sieht als die tarifpolitischen Herausforderungen und als mögliche Handlungsfelder:

  • Förderung Familie und Beruf
  • Gesunderhaltung der Beschäftigten
  • Gewinnen und Halten von Fachkräften
  • Herausforderungen der Digitalisierung meistern
  • Regelungen zum Übergang vom Arbeitsleben in den Ruhestand
  • Für die Betriebsräte handhabbare Eingruppierungsregelungen

Als einige konkrete Beispiele, für mögliche Themen für die Tarifgespräche wurden genannt, die Förderung von Homeoffice-Arbeitsplätzen, ein Rückkehrrecht aus der Teilzeit in die Vollzeittätigkeit, die Verbesserung der Qualifizierung der Beschäftigten und der Ausbau der Teilzeitregelung für rentennahe Jahrgänge.
Ein weiterer Schwerpunkt wird auf der Neufassung der Eingruppierungsregelungen liegen. Diese bilden die Arbeitswelt der 1970er und 1980er Jahre ab und sind damit längst veraltet. Seinen Redebeitrag schloss Herr Endlich mit dem Hinweis auf den diesjährigen Bundesgewerkschaftstag und das 125 Jährigen Jubiläum unter dem Motto: „DHV mit Tradition in einer digitalisierten Arbeitswelt“.