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DHV-Personalrätekonferenz Baden-Württemberg 2017

Am 22. Juni 2017 lud der Landesverband Baden-Württemberg zu seiner jährlich stattfindenden Personalrätekonferenz nach Fürstenberg (bei Donaueschingen) ein.
Personalräte aus Sparkassen, Kommunen, Handwerkskammern und der Kassenärztlichen Vereinigung sind erschienen. Neben gesetzlichen Erneuerungen, wie das Landesreisenkostengesetz und das noch nicht verabschiedete Lohngerechtigkeitsgesetz auf Bundesebene, wurde kontrovers über die Durchführung der neuen Entgeltordnung diskutiert. Einig waren sich die Personalräte, dass man sich seitens der Arbeitgeber mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit bei der Umsetzung der Entgeltgruppen wünsche.
Aber auch über die sich bereits im Prozess findende Digitalisierung des öffentlichen Dienstes, dabei besonders bei den Kommunen und den Sparkassen wurde gesprochen. Nichts zuletzt die Verkürzung der Öffnungszeiten der Sparkassen, die Filialschließungen im ländlichen Bereich, beschäftigen die Personalräte sehr. Die Umstellung auf computerbegleitende bis geführte Arbeitsprozesse sehen die Personalräte sehr kritisch im Hinblick auf die Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Was heute noch Beschäftigte erledigen, wird in Zukunft der Kollege Computer abschließend bearbeiten können.
Das kommunale Haushaltsrechtsrechtgesetz, das GEO-Informationssystem und die Thematiken des „Open Access“ sind aktuelle Themenbereiche, mit denen sich bereits heute die Personalräte beschäftigen müssen, um die datenschutzrechtlichen Problematiken der Beschäftigten zu berücksichtigen und zu schützen.