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DAK-Gesundheit: Tarifverhandlung 2014

Hamburg, 31. Juli 2014

Die DHV Tarifkommission hat mit dem Arbeitgeber am 31.07.2014 verhandelt.

Die DHV Forderungen wurden dem Arbeitgeber begründet:

  • Erhöhung der Vergütungen um 4,5% zum 01.08.2014 und weitere 4,5% zum 01.08.2015
  • 125,00 Euro Sockelerhöhung am 01.08.2014 und am 01.08.2015
  • 50,00 Euro Erhöhung der Auszubildendenvergütung am 01.08.2014 und 2015
  • Laufzeit 24 Monate (01.08.2014 – 31.07.2016)
  • Zusage zur Einstellung und Übernahme von Auszubildenden während der Laufzeit des TV
  • Abschluss eines Tarifvertrages zur betrieblichen Gesundheitsförderung
  • Erhalt der Leistungen des Manteltarifvertrages (DAK-TV)!

Der Arbeitgeber formulierte einerseits Verständnis für die Forderungen der Beschäftigten, führte aber andererseits die Haushaltssituation an. Außerdem wies der Arbeitgeber auf die Tarifabschlüsse bei Kon-kurrenzkassen hin, die deutlich unter den Forderungen liegen.

Angeboten wurde die Erhöhung der Vergütung um 1,8% zum 01.11.14 und um weitere 2,5% ab 01.11.15.
Die DHV Verhandlungskommission nahm dieses Angebot zur Kenntnis und erklärte, es sei zu niedrig!  

Die Forderung einer Sockelerhöhung wurde von der DHV Tarifkommission besonders herausgestellt: Ins-besondere die Auszubildenden und die Beschäftigten in den unteren Vergütungsgruppen haben unter den relativ geringen Lohnsteigerungen und den steigenden Preisen für die Lebenshaltungskosten zu leiden. Der Arbeitgeber kündigte aber Verhandlungsbereitschaft zur Erhöhung der Auszubildendenvergütung an.

Die Einstellung und Übernahme von Auszubildenden wurde von der DHV gefordert. Hierzu sind weitere Verhandlungen erforderlich.

Themen der betrieblichen Gesundheitsförderung wurden angesprochen. Insbesondere der private Einsatz zur Gesunderhaltung soll gefördert werden. Es besteht weiterer Verhandlungsbedarf.

Die Verhandlungen werden im August weitergeführt.

Die DHV hat den Arbeitgeber außerdem aufgefordert in Verhandlungen zur Anlage 5 (Eingruppierungen) einzutreten. Diverse Eingruppierungen entsprechen nicht den tatsächlichen Arbeitsanforderungen!