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Tarifverhandlungen DAK-Gesundheit: Keine Tarifeinigung!

In der zweiten Verhandlungsrunde der Gehaltstarifverhandlungen am 27.08.2014 gab es keine Einigung zwischen DHV und DAK-Gesundheit.

Der Arbeitgeber hat folgendes angeboten:

  • Lineare Gehaltserhöhung von 2,0 % zum 01.10.2014
  • Lineare Gehaltserhöhung von 3,5 % zum 01.10.2015
  • Entsprechende Erhöhung des Gesamtruhegeldes nach der Anlage 7 a
  • Erhöhung der Auszubildendenvergütungen: 35 € zum 01.10.2014 und 40 € zum 01.10.2015
  • 3 freie Tage zum Lernen für Auszubildende vor ihrer Prüfung
  • Tarifierung duales Studium/Ausbildung in Höhe von 1.500 €
  • Als Ausgleich für zwei Nullmonate August und September 2014 für DHV Mitglieder eine Einmalzahlung
  • Laufzeit des Tarifabschlusses bis zum 31.07.2016

Der Streitpunkt der Verhandlung am 27.08.2014 war der angebotene Ausgleich für DHV-Mitglieder für die zwei Nullmonate August und September 2014:
Die DHV-Forderung nach einer Einmalzahlung für alle Beschäftigten lehnte die Arbeitgeberseite ab.

Der Arbeitgeber stellte nur für DHV-Mitglieder eine Einmalzahlung in Aussicht.
Wobei die Einmalzahlung für eine andere Gewerkschaft etwas höher sein sollte. Der Arbeitgeber rechtfertigt diese Differenz damit, dass DHV-Mitglieder für die gleichen gewerkschaftlichen Leistungen einen niedrigeren satzungsgemäßen Beitrag zu zahlen haben.
Es ist erstaunlich, dass sich der Arbeitgeber um die Beitragszahlung der Gewerkschaftsmitglieder sorgt und bemüht ist, den Beitragsvorteil der DHV auszugleichen.

Eine gewerkschaftsbezogene Auszahlung der Einmalzahlung in Höhe von maximal 160 € hätte zudem einen gewaltigen administrativen Aufwand für alle Seiten zu Folge.

Die Verhandlungen wurden daher unterbrochen und auf den 16.09.2014 vertagt.

V.i.S.d.P.: Henning Röders