Headerbild

Mitglieder Login

DAK-Gesundheit: Verhandlungstermin abgesagt

Die Verhandlungen wurden am 28. August 2014 unterbrochen und sollten am 16. September 2014 fortgesetzt werden.
Beide Seiten waren sich dabei einig, dass die Gespräche nur Sinn machen, wenn es eine Veränderung der gegenseitigen Positionen gibt. Da die Arbeitgeberseite signalisiert hat, kein verbessertes Angebot vorzulegen, wurde der für den 16.September 2014 geplante Verhandlungstermin abgesagt.

Die Tarifkommission der DHV hatte bereits im Vorfeld des geplanten Termins deutlich gemacht, dass die für August und
September vorgesehenen zwei Leermonate nicht akzeptabel sind und hier Bewegung von der Arbeitgeberseite erwartet wird.

Die DHV fordert daher zunächst weiter das Inkrafttreten der linearen Gehaltsanpassung zum 01. August 2014.  
Sollte die DAK-Gesundheit dies wegen der Tarifeinigung mit ver.di für nicht mehr möglich halten, ist für uns ein Ausgleich für die Leermonate durch eine Einmalzahlung für alle Beschäftigten der DAK-Gesundheit als Alternative denkbar.

Wir können nicht erkennen, dass die ohnehin schon maßvolle Erhöhung von 2 % im Jahr 2014 nicht bereits ab dem 1. August 2014 finanzierbar wäre.      

Vorteilsleistungen für Gewerkschaftsmitglieder:

Die DHV ist nicht gegen Vorteilsleistungen für Gewerkschaftsmitglieder, also für unsere DHV-Mitglieder. Wir wollen solche Leistungen aber „on top“, und nicht, indem man für alle Beschäftigten eine um zwei Monate verzögerte Gehaltsanpassung vereinbart, die man dann für die Gewerkschaftsmitglieder teilweise wieder ausgleicht.

Azubis nicht vergessen:

Auch die Übernahmegarantie für die während der Laufzeit der Gehaltsvereinbarung auslernenden Auszubildenden ist für uns weiterhin eine Forderung!  Die Übernahmegarantie wäre ein wichtiges Signal für die Zukunft, dass uns bisher fehlt.

In diesen Punkten ist die Kasse aktuell noch nicht zu Zugeständnissen bereit. Wir werden der Arbeitgeberseite zunächst noch einmal unsere Argumente vortragen und hoffen, damit zu überzeugen.
Gelingt das nicht, werden unsere Mitglieder entscheiden, wie wir weiter vorgehen.