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Arbeitgeberverband Wohlfahrts- und Gesundheitsdienste e.V.: Erfolgreicher Tarifabschluß

Nach schwierigen und kontroversen Tarifverhandlungen ist es uns gelungen, mit dem Arbeitgeberverband Wohlfahrts- und Gesundheitsdienste e.V. (vormals DRK Tarifgemeinschaft Land Sachsen) einen neuen Mantel- und Entgelttarifvertrag zu vereinbaren.

Die wichtigsten Eckpunkte des neuen Vertrages:

  • Steigerung der Entgelte um 2,3% ab dem 01. Januar 2016
  • Steigerung der Entgelte um 2,2% ab dem 01. Januar 2017
  • Steigerung des Zuschlages für Nachtarbeit um 15%
  • Engere Grenzen für die Ausweitung der Arbeitszeit bei Vorliegen von   Arbeitsbereitschaft
  • Deutliche Steigerung der Vergütungen für Auszubildende

Zusätzlich konnten wir nach jahrelangen Forderungen von unserer Seite und zähem Ringen in den Verhandlungen endlich eine Neuregelung der Anlage 2 (Zuordnung zu Entgeltgruppen) erreichen. Damit wird es zukünftig einfacher möglich sein, eine bessere Einordnung in die entsprechende Entgeltgruppe durchsetzen.

Tarifabschluss RehaKlinikum Bad Säckingen

nach langwierigen Verhandlungen konnte am 27. April 2015 eine Einigung erzielt werden, welche unter dem Vorbehalt der Zustimmung der DHV-Mitglieder stand. Am 30. April 2014 fand eine Mitgliederversammlung statt, in welcher in geheimer Abstimmung das Votum der DHV-Mitglieder eingeholt wurde. Nahezu einstimmig votierten die DHV-Mitglieder für die Annahme des von der Verhandlungskommission vorgelegten Ergebnisses.
Dieses Ergebnis sieht im Groben vor:

1. Neuer, unbefristeter Manteltarifvertrag mit redaktionellen Änderungen

2. Weiterer Notlagen/Sanierungstarifvertrag befristet bis Ende 2016

  • Verbesserungen bei den Zuschlägen
  • Erhöhung der vermögenswirksamen Leistungen auf Euro 27,50* p/M
  • Einmalzahlung in Höhe von Euro 300,00*
  • Neben einem Sockelbetrag von 10 bzw. 20 Euro für die unteren Lohn¬gruppen erfolgt eine lineare Gehaltsanpassung von 1,6% zum 01.04.15 und eine weitere Erhöhung von 1,6 % zum 01.01.16
  • für die Jahre 2015 und 2016 beträgt die Sonderzahlung jeweils Euro 950,00* Ab 2017 wird diese wieder 77% eines Monatslohnes betragen.

* = bezogen auf einen Vollzeitbeschäftigten / Anteilmäßige Bezahlung nach Arbeitsvertrag

3. Weiter wurde ein Zeitplan über die Auszahlung der aufgeführten Leistungen vereinbart. DHV-Mitglieder erhalten während der Laufzeit des Notlagen/Sanierungs-tarifvertrages zwei zusätzliche Urlaubstage.
Der Arbeitgeber wird über den Abschluss noch detaillierter informieren.

In Anbetracht der finanziellen Lage des Rehaklinikums ist dies ein vertretbarer Kompromiss der sowohl die Interessen der Arbeitnehmer als auch der wirtschaftlichen Situation des Hauses Rechnung trägt.

V.i.S.d.P.: Hans Hebeisen

Landesverband Mitteldeutschland: Tarifverhandlungen bei der AWO Thüringen

Am 23. April 2015 wurden die Tarifverhandlungen mit der Arbeitgeberseite für den neuen Mantel- und Entgelttarifvertrag bei der AWO Thüringen in Erfurt fortgesetzt.

Die Tarifforderung der DHV-Tarifkommission beinhaltet insbesondere die folgenden Punkte: die Steigerung der Entgelte um 5,5 %, eine deutliche Steigerung der Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit, eine  Erhöhung der Jahressonderzahlung, Anhebung des Urlaubsanspruchs sowie verbesserte Regelungen für Beschäftigte mit flexiblen Stundenanteilen.

Noch konnte kein Ergebnis erzielt werden. Vor allem mangelt es an einem konkreten Arbeitgeberangebot in Bezug auf die Entgeltsteigerungen. Es kam aber zu einer Annäherung bei anderen Forderungen. Für die weiteren Tarifverhandlungen am 26.Mai 2015 sind wir daher zuversichtlich, unsere Tarifforderung  durchzusetzen.

V.i:S.d.P. Michael Scholz

DRK RD Parchim Ludwigslust: 5% Entgelterhöhung als Verhandlungsergebnis erreicht


Am 28.01.2015 haben die Verhandlungskommission der DHV und die Arbeitgeber ein Verhandlungsergebnis erreicht. Dies wurde inzwischen durch die Vorstände bestätigt. Die wesentlichen Eckpunkte des Ergebnisses:

  1. Anhebung der Entgelte um 5 Prozent ab dem 01.01.2015
  2. Laufzeit bis 31.12.2015
  3. Erhöhung der Auszubildendenvergütung auf monatlich 700,00 € Brutto im ersten Ausbildungsjahr, im zweiten Ausbildungsjahr 750 €, im dritten Ausbildungsjahr 800 €.
  4. Verdopplung der Prämie für freiwillig aus dem Frei übernommenen Dienste auf (20,- €, 30,- € und 40,- €). Gilt auch für Auszubildende
  5. Einmalzahlungen für Arbeitnehmer des Unternehmens, welche Gewerkschaftsmitglieder der DHV sind: 350,00 EUR, mit der Gehaltszahlung März 2015.

Die Tarifparteien haben sich zum Ziel gesetzt, bis 2019 eine Angleichung an das Niveau des öffentlichen Dienstes zu erreichen. Verhandlungen dazu werden im Mai dieses Jahres bereits aufgenommen.

Damit bleibt das Ergebnis hinter den Zielen der DHV-Tarifkommission zurück, einen größeren Schritt zur Anpassung zu erreichen. Andererseits übertrifft die Tariferhöhung andere Tarifabschlüsse deutlich. Da die Parteien ausdrücklich an dem Zeitplan festhalten, empfiehlt die Verhandlungskommission die Annahme des Abschlusses.
Die Verhandlungen werden im Mai 2015 fortgesetzt.

AWO Thüringen: Auftakt der Tarifverhandlungen

Am Donnerstag, den 19. März 2015, fand die erste Verhandlung mit der Arbeitgeberseite für den neuen Mantel- und Entgelttarifvertrag statt. Dabei stand der Austausch der gegenseitigen Positionen im Vordergrund.

Die Tarifforderung der DHV Tarifkommission beinhaltet unter anderem die folgenden Punkte:

  • Steigerung der Entgelte um 5,5 %
  • Ausweitung der Vergütungsgruppen 1-3 um die Stufen 7 und 8
  • Eine deutliche Steigerung der Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit
  • Erhöhung Jahressonderzahlung
  • Anhebung des Urlaubsanspruchs
  • Verbesserte Regelungen für Beschäftigte mit flexiblen Stundenanteilen
  • Verkürzung der Kündigungsfristen für Arbeitnehmer

Die Verhandlungen werden am 23. April in Erfurt fortgesetzt.

Tarifabschluss DRK Brandenburg: 2,6% Entgelterhöhung sowie Einmalzahlung für DHV-Mitglieder

Nach langwierigen Verhandlungen haben die DHV Tarifkommission und die Tarifgemeinschaft der Arbeitgeber ein Verhandlungsergebnis erzielt. Diesem haben die jeweiligen Gremien inzwischen zugestimmt.

Die wichtigsten Neuregelungen im Einzelnen:

Vergütung:
1.    Entgelterhöhung um 2,6% ab dem 01.02.2015. Laufzeit bis 31.12.2015
2.    Beschäftigte die zum 01.01.2015 Mitglieder der oben genannten Gewerkschaft sind erhalten eine Sonderzahlung von 400 €. Die Sonderzahlung ist im März 2015 fällig
3.    Einführung von Nachtzuschlägen für Bereitschaftsdienst
4.    Anrechnung von Rüstzeiten im Rettungsdienst als Arbeitszeit mit 12 Minuten pro Schicht

Eingruppierung:
5.    Die Entgeltgruppe A2 wird ersatzlos gestrichen. DHV-Mitglieder dieser Entgeltgruppe werden in die Entgeltgruppe A umgruppiert
6.    In der Entgeltgruppe A werden die werden die Stufen 1 und 2 auf eine Stundenentgelt von 8,5 € angehoben, dies entspricht einem Monatsentgelt von 1478,32 €

Arbeitszeit:
7.    Wegfall der opt-out Regelung
8.    Senkung der höchstmöglichen Plusstunden im Arbeitszeitkonto auf 200 Stunden

Die Tarifparteien haben sich verständigen sich, zeitnah die Verhandlungen aufzunehmen zur Neufassung der Eingruppierungsmerkmale und Zuordnung von Berufsgruppen. Diese sollen baldmöglichst, spätestens zum 01.01.2016 in Kraft treten.


Klaas Kuhlmann
Landesgeschaftsführer Nordost

Tarifgemeinschaft des DRK Landesverbandes Thüringen: Tarifverhandlung ohne Ergebnis vertagt

Am 17. Februar 2015 fand die erste Tarifverhandlung für den neuen Tarifvertrag mit dem DRK Thüringen statt.
Der umfangreiche Forderungskatalog der DHV Tarifkommission beinhaltet unter anderem die folgenden Punkte:

  • Die Steigerung der Entgelte um 5,0 %
  • Eine deutliche Steigerung der Zuschläge für Nacht-, Schicht- und Sonn- und Feiertagsarbeit
  • Eine festgelegte Jahressonderzahlung in Höhe von 90 % des Monatslohnes
  • Die Anerkennung von relevanten Vorbeschäftigungszeiten

Die Arbeitgeberseite reagierte mit Zurückhaltung auf die Forderungen und bot im Gegenzug alleinig eine differenzierte Entgeltsteigerung für den Fachkräftebereich an. Dies wurde von der DHV Tarifkommission als nicht ausreichend zurückgewiesen. Die Verhandlungen wurden daraufhin auf den 14. April 2015 vertagt.

Tarifabschluss Verband der Privatkliniken in Hessen und Rheinland-Pfalz: 5 Prozent Gehaltserhöhung in zwei Stufen - Einmalzahlungen in 2015 und 2016 in Höhe von jeweils 350 Euro!

Am 12.02.2015 einigte sich die DHV in der zweiten Verhandlungsrunde mit den Landesverbänden der Privatkliniken (VdPK) Hessen und Rheinland-Pfalz auf einen Tarifabschluss, der den Beschäftigten einen deutlichen Nettolohnzuwachs für die Jahre 2015 und 2016 beschert. Die wichtigsten Inhalte des Abschlusses:

Deutlich über der Inflation liegende Gehaltserhöhungen und Einmalzahlungen
Die DHV-Tarifkommission konnte die Arbeitgeberseite zu deutlich über der Inflation liegenden Gehaltserhöhungen bewegen.

  • Lineare Gehaltserhöhungen: 3 % zum 01.04.2015 und 2 % zum 01.04.2016
  • Einmalzahlungen von jeweils 350 Euro im März 2015 und Februar 2016

Hart verhandelt wurden insbesondere die erste Gehaltserhöhungsstufe und die Höhe der Einmalzahlungen. Hier konnte die DHV-Tarifkommission gegen den harten Widerstand der Arbeitgeberseite die psychologisch wichtige 3 %-Marke knacken und attraktive Einmalzahlungen aushandeln. So ergibt die Einmalzahlung für 2015 z.B. in der Endstufe der Vergütungsgruppe 3 ein Volumen von ca. 1,43 %, das zusätzlich zu der Gehaltserhöhung von 3 % in 2015 wirksam wird!

Deutliche Erhöhung der Auszubildendenvergütungen
Auch bei den Auszubildendenvergütungen konnte die DHV eine deutliche Erhöhung aushandeln:

  • 1. Ausbildungsjahr: + 13,55 % auf 600 Euro!
  • 2. Ausbildungsjahr: + 10,40 % auf 700 Euro!
  • 3. Ausbildungsjahr: + 8,15 % auf 800 Euro!

Damit haben DHV und VdPK einen deutlichen Schritt hin zu einer attraktiveren Auszubildendenvergütung getan. Dies ist gerade angesichts des wachsenden Fachkräftemangels ein deutliches Zeichen für die Steigerung der Attraktivität der Ausbildung in den Kliniken!

Verbesserung bestehender tariflicher Regelungen
Die DHV-Tarifkommission konnte Verbesserungen bei bestehenden tariflichen Regelungen durchsetzen:

  • Streichung der Vergütungsstufe 0. Diese Vergütungsstufe galt bislang für Beschäftigte in der Probezeit der ersten sechs Monate.
  • Sachgrundlose Befristung maximal bis 24 Monate und maximal zweimalige Verlängerung. Bislang konnte ein Arbeitsverhältnis bis zu 36 Monate befristet und maximal bis zu viermal verlängert werden.

Möglichkeit der Zahlung von Zulagen bei der Gewinnung von qualifizierten Fachkräften
DHV und VdPK einigten sich darauf, dass eine bis zu vier Entgeltstufen höhere Tabellenvergütung vorweg gewährt werden kann, wenn dies zur Deckung des Personalbedarfs oder zur Bindung von qualifizierten Fachkräften erforderlich ist. Zusätzlich kann der Arbeitgeber in solchen Fällen eine weitere Zulage bis zu 30 % der Tabellenvergütung der Entgeltstufe gewähren.

Attraktivere Regelungen zur betrieblichen Altersversorgung
DHV und VdPK einigten sich auf attraktivere Regelungen zur betrieblichen Altersversorgung:

  • Teilzeitbeschäftigte erhalten den vollen Betrag der Förderung von 360 Euro jährlich. Bisher erhielten Teilzeitbeschäftigte die Förderung nur anteilig.
  • Ab einer Entgeltumwandlungssumme von mehr als 100 Euro monatlich zahlt der Arbeitgeber eine weitere altersvorsorgewirksame Leistung von 20 % des überschießenden Betrages. Beispiel: 150 Euro monatliche Entgeltumwandlung; Überschießender Betrag = 50 Euro; zusätzliche altersvor-sorgewirksame Leistung: 10 Euro monatlich!

Insgesamt ist der Abschluss ein guter für die Beschäftigten bei den Privatkliniken in Hessen und Rheinland-Pfalz, der diesen in vielen Punkten einen echten Mehrwert bringt.

 

V.i.S.d.P.: Henning Röders

Erfolgreicher Warnstreik beim Rehaklinikum Bad Säckingen

Am 18. Februar 2015 war es soweit: 80 der 150 Mitarbeiter dem Streikaufruf der DHV.

Hintergrund sind die gescheiterten Tarifverhandlungen: Trotz der im Vergleich mit anderen Kliniken hervorragenden Auslastung von rund 90 Prozent sollen die Mitarbeiter weniger Geld bekommen – und das, obwohl sie bereits 2013 und 2014 mit einem Sanierungstarifvertrag ihren Beitrag geleistet haben und im Schnitt auf 1000 Euro pro Jahr verzichtet haben.

Unterstützung erfuhren die Kolleginnen und Kollegen durch Hans Hebeisen, Bezirksgeschäftsführer Südbaden und DHV-Landesvorsitzender Baden-Württemberg. Er machte deutlich, dass trotz des Angebots einer knappen linearen Lohnsteigerung von 1,5 Prozent durch die Umstellung von Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld auf Fixbeträge die Mitarbeiter unterm Strich weniger in der Tasche hätten. Das Angebot einer erfolgsabhängigen Komponente im neuen Haustarifvertrag seitens der Geschäftsführung lehnt Hans Hebeisen ab. 

Einen Protestmarsch von der Straße zum Hauptportal der Klinik untersagte der Geschäftsführer des Klinikums mit Rückgriff auf sein Hausrecht. Hans Hebeisen kündigte weitere Maßnahmen an. Unser Glückwunsch für die gelungene Aktion!

DHV-Information Februar 2015

Presseinformationen zum Warnstreik am 18.02.2015

 

Arbeitwerwohlfahrt Vorpommern: Tarifabschluss erreicht: 5,32 % Entgelterhöhung

Arbeitgeber und Tarifkommission der DHVt haben die diesjährigen Tarifverhandlungen abgeschlossen mit dem Ergebnis:

  • 5,32% lineare Entgeltsteigerung (Durchschnitt)
  • Sonderzahlung in Höhe von 80% eines Monatseinkommens
  • Erhöhung der Wechselschichtzulage auf 205 Euro
  • Anhebung der Zeitzuschläge ab 2016:
  1. Nachtarbeit: 1,25 Euro pro Stunde
  2. Arbeit an Sonntagen: 1,75 Euro pro Stunde
  3. Arbeit an Feiertagen: 3,50 Euro pro Stunde
  • Streichung der Lohnabsenkung innerhalb der Probezeit
  • Laufzeit bis 31.12.2015

Die DHV konnte ihre Forderung nach einer überdurchschnittlichen Lohnerhöhung von 6% weitgehend durchsetzen. Kompromisse musste die Tarifkommission bei der Erhöhung der Zeitzuschläge machen, die deutlich hinter der Forderung zurückbleiben.
Ebenso ist die Steigerung der Entgeltgruppe I nicht auf dem Niveau der übrigen EG, da diese in der letzten Tarifrunde überproportionale Steigerungen erhalten hat. Sie übersteigt leicht den künftigen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro.

Nicht durchsetzen konnte die DHV zwar ihre Forderung für Zusatzleistungen für DHV-Mitglieder. Insgesamt überwiegen aber die positiven Aspekte, weshalb die Tarifkommission dem Verhandlungsergebnis zugestimmt hat.


V.i.s.d.P.        Klaas Kuhlmann