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Gehaltstarifabschluss Innendienst privates Versicherungsgewerbe: 2,4 % ab 01.09.2015

In den frühen Morgenstunden des 23.05.2015 einigten sich DHV und AGV auf folgenden Tarifabschluss:

  • Gehaltserhöhungen: 2,4 % zum 01.09.2015 und 2,1 % zum 01.10.2016
  • Erhöhung der Verantwortungs- und Tätigkeitszulagen entsprechend der linearen Gehaltserhöhungen
  • Erhöhung der Auszubildendenvergütungen in Höhe von 25 € je Lehrjahr ab 01.09.2015 und ab 01.10.2016
  • 5 Nullmonate
  • Einmalzahlungen für die Gehaltsgruppen A und B in Höhe von jeweils 100 € zum 01.09.2015 und zum 01.09.2016
  • Laufzeit des Gehaltstarifvertrages bis zum 31.03.2017
  • Verlängerung des Altersteilzeitabkommens bis zum 31.12.2017
  • Verlängerung des Arbeitszeitkorridors bis zum 31.12.2017

Der Abschluss befindet sich am Rande eines tragfähigen Kompromisses. Insbesondere ist ernüchternd, dass ein Tarifabschluss mit einer höheren linearen Gehaltserhöhung in Verbindung mit einer eventuellen längeren Laufzeit nicht möglich war. Die DHV war mit dem Angebot einer Laufzeit von 33 Monaten in Verbindung mit zwei Gehaltserhöhungen von über 3 % in die Verhandlungen gegangen. Eine lineare Gehaltserhöhung mit einer 3 vor dem Komma in der ersten Stufe wäre bei einer längeren Laufzeit durchaus möglich gewesen. Das wären die Arbeitnehmer allemal wert gewesen! Aber es gab eine Gewerkschaft, die lieber eine kürzere Laufzeit als eine höhere Gehaltserhöhung bevorzugte.

Ernüchternd ist auch die Tatsache, dass der Tarifvertrag 5 Leermonate ohne Einmalzahlung beinhaltet.

Die DHV sieht diesen Kompromiss vor allem deswegen als noch tragfähig an, weil sie die Herausforderungen, vor denen das private Versicherungsgewerbe steht, anerkennt. Der Abschluss bedeutet auch einen Reallohnzuwachs für die Beschäftigten.

Immerhin haben wir die Verlängerung des Altersteilzeitabkommens ohne materielle Abstriche vollständig durchgesetzt. Positiv ist auch die Einmalzahlung für die Gehaltsgruppen A und B.

V.i.S.d.P.: Henning Röders

Tarifverhandlungen Versicherungen: Arbeitgeberseite legt bescheidenes Angebot vor

Am 28.04.2015 fand in Köln die zweite Gehaltstarifverhandlungsrunde zwischen DHV und AGV statt. Die Arbeitgeberseite verwies zu Beginn der erneut auf die großen Herausforderungen der Versicherungsbran-che, unterbreitete aber ein erstes Gehaltsangebot.

Das erste Angebot des AGV lautet im Einzelnen:

  • Laufzeit 36 Monate
  • 6 Nullmonate
  • Erhöhung der Gehälter und Auszubildendenvergütungen: 1,6 % zum 1.10.2015; 1,4 % zum 1.10.2016; 1,2 % zum 1.10.2017
  • Ende der Laufzeit 31.03.2018

Unsere Meinung: Das Arbeitgeberangebot ist längst nicht ausreichend!
Bescheidenheit ist normalerweise nicht gerade die Tugend der Versicherungsbranche, werden doch Rekordergebnisse in den letzten Jahren vermeldet und stolze Dividenden an die Aktionäre ausgeschüttet.
Für die Gehaltstarifverhandlungen gilt aber anscheinend eine andere Maxime: Der Maßstab des Gehaltserhöhungsspielraumes liegt laut AGV nur im Bereich des Beitragswachstums ohne der Einmalbeiträge. Die Arbeitnehmer sollen nicht an den Rekordergebnissen beteiligt werden. Das ist nicht gerecht!

Mit dem AGV haben wir über sein erstes Angebot intensiv beraten und dabei unsere Forderungen deutlich zum Ausdruck gebracht:
Die Tarifkommission signalisiert einen Tarifabschluss unter folgenden wesentlichen Bedingungen:

  • Laufzeit 36 Monate
  • Erhöhung um 3,9 % zum 1.07.2015
  • Weitere Erhöhung um 3,6 % zum 1.11.2016
  • Verlängerung des Altersteilzeitabkommens bis zum 31.03.2018

Der Arbeitgeberverband möchte unseres skizziertes Angebot in den nächsten Wochen prüfen. Die Verhandlungen werden am 22.05.2015 in Hamburg fortgeführt..

V.i.S.d.P.: Henning Röders

Auftakt der Gehaltstarifverhandlungen ohne Ergebnis

Am 20.03.2015 fand der Auftakt der Gehaltstarifverhandlungen zwischen DHV und dem AGV statt.

Die DHV-Verhandlungskommission machte deutlich, dass ein zügiger Abschluss, der der guten wirtschaftlichen Entwicklung der vergangenen beiden Jahren Rechnung trägt, notwendig und im unbedingten Interesse der Beschäftigten ist. Sie hatten mit ihrer engagierten Arbeitsleistung zu den Erfolgen der Versicherungsunternehmen, die sich vor allem in dem Beitragswachstum über alle Sparten hinweg widerspiegeln, beigetragen!

Die Arbeitgeberseite beschränkte sich – wie erwartet - auf Ausführungen zur allgemeinen wirtschaftlichen und branchenspezifischen Situation. Dabei verwies sie auf das angeblich sich verschlechternde wirtschaftliche Umfeld: Die private Krankenversicherung habe Probleme im Vollversicherungsgeschäft, die nicht durch die Zusatzversicherungen aufgefangen werden könnten. Die Lebensversicherungen hätten unter der anhaltenden Niedrigzinsphase zu leiden. Und die Sachversicherungen stünden in einem harten Wettbewerb.

Unter dem Strich würden die Wachstumsprognosen für 2015 nur bei 0,3 % liegen! Nur in diesem Rahmen wäre eigentlich eine Gehaltserhöhung von den Kosten her vertretbar, aber eine solch minimale Gehaltserhöhung wäre den Beschäftigten nicht zumutbar.

Die ergebnislose Auftaktrunde verlief wie erwartet:

Die Erfolge der vergangenen Jahre werden relativiert und die Zukunftsaussichten schwarzgemalt. Mit dem bereits wenig überraschenden Fazit, dass die Zukunftsaussichten nicht unbedingt rosig sind, werden die Verhandlungen nach einer umfangreichen Präsentation auf das nächste Mal vertagt. Das ist schade, denn der Auftakt der Gehaltstarifverhandlungen hätte dazu genützt werden können, konkrete Forderungen zu verhandeln und somit schon in der nächsten Verhandlungsrunde am 28.04.2015 in Köln ein akzeptables Ergebnis zu erzielen. So wurde mal wieder kostbare Zeit vertan.

Wir fordern die Arbeitgeberseite auf, zur nächsten Verhandlungsrunde ein konkretes Angebot vorzulegen. Unsere Forderungen:

  • Zweistufige Erhöhung der Gehälter und Auszubildendenvergütungen:
    3,9 % für die Dauer von 16 Monaten
    3,6 % für die Dauer von 17 Monaten
  • Laufzeit des Gehaltstarifvertrages: 33 Monate (bis Ende 2017)
  • Verlängerung des Altersteilzeitabkommens über den 31.12.2015 hinaus
  • Änderung des § 14 Rationalisierungsschutzabkommen: Im Falle von Rationalisierungsmaßnahmen sollen auch Beschäftigte, die einen Anspruch auf eine Rente mit Abschlägen haben, eine Abfindung erhalten
  • Anspruch auf Sonderzahlung auch für Beschäftigte im gekündigten Arbeitsverhältnis

V.i.S.d.P. Henning Röders

Privates Versicherungsgewerbe: DHV-Tarifkommission beschließt Forderungspaket für Tarifrunde 2015

Der Gehaltstarifvertrag für die ca. 220.000 Versicherungsangestellten endet am 31.03.2015. Somit beginnen am 20.03.2015 die Tarifverhandlungen. Die letzte Verhandlungsrunde findet am 22.05.2015 statt.

Anstelle von unrealistischen Wunschvorstellungen haben wir folgende Forderungen für die Tarifrunde 2015 beschlossen:

  • Laufzeit des Tarifvertrages: 33 Monate (bis Ende 2017)
  • Zweistufige Erhöhung der Gehälter und Auszubildendenvergütungen:
    • 3,9 % für die Dauer von 16 Monaten
    • 3,6 % für die Dauer von 17 Monaten
  • Verlängerung des Altersteilzeitabkommens über den 31.12.2015 hinaus
  • Änderung des § 14 Rationalisierungsschutzabkommen: Im Falle von Rationalisierungsmaßnahmen sollen auch Beschäftigte, die einen Anspruch auf eine Rente mit Abschlägen haben, eine Abfindung erhalten
  • Anspruch auf Sonderzahlung auch für Beschäftigte im gekündigten Arbeitsverhältnis

Gründe
In zahlreichen Unternehmen und Konzernen löst ein Sparprogramm das andere ab mit dem Ergebnis, dass immer mehr Arbeit für weniger Personal verbleibt. Die erhöhte Arbeitsbelastung führt zu psychischen Belastungen und damit einhergehend zu erhöhten Gesundheitsbeeinträchtigungen. Die Gewinne der Unternehmen und Konzerne sinken nicht etwa, sondern steigen von Jahr zu Jahr.

Deshalb
müssen die Beschäftigten angemessen an den guten Unternehmensergebnissen der vergangenen zwei Jahre beteiligt werden.

Die langanhaltende Niedrigzinsphase
und weitere wirtschaftliche Probleme, die teilweise durch den Gesetzgeber bedingt sind, stehen unseren Forderungen nicht entgegen. Entscheidend ist vielmehr, dass die Arbeitsbelastung der Beschäftigten auch zukünftig zunehmen wird. Wie sich die Wirtschaft bis Dezember 2017 entwickeln wird, weiß niemand. In dieser Situation bietet unser Vorschlag eines längerfristigen Tarifabschlusses den Unternehmen Planungssicherheit. Das ist „reines Gold“ wert und hieran sind alle Beschäftigten zu beteiligen.

Realistische Gehaltsforderungen
sind unser Markenzeichen. Die Ergebnisse der letzten Tarifrunden haben dies bestätigt: Die Abschlüsse lagen alle nahe an den DHV-Forderungen.

Die Altersteilzeit
ist ein wichtiger Bestandteil für einen sozialverträglichen Übergang in den Ruhestand. Deshalb muss das Altersteilzeitabkommen verlängert werden.

Das Rationalisierungsschutzabkommen
wird in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen. Danach erhalten unter anderem Beschäftigte, die einen Anspruch auf eine Rente mit Abschlägen haben, keine Abfindung, wenn sie aus dem Unternehmen wegrationalisiert werden. Das darf nicht sein und ist altersdiskriminierend!

Die tarifliche Sonderzahlung (Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld)
honoriert vor allem die geleistete Arbeit der vergangenen Monate. Somit darf Beschäftigten im gekündigten Arbeitsverhältnis die Sonderzahlung nicht gestrichen werden. Das sieht auch das Bundesarbeitsgericht so.

Privates Versicherungsgewerbe: Die neue Gehaltstabelle ab Oktober 2014

Liebe Kolleginnen,
Liebe Kollegen,

Zum 01.10.2014 tritt die zweite Stufe der im 07.06.2013 vereinbarten Gehaltserhöhung in Kraft.

FREUEN SIE SICH AUF 2,2 % MEHR GEHALT!

Die Gehaltserhöhung beruht vor allem auf der engagierten Arbeit der DHV-Kolleginnen und Kollegen aus den Versicherungen, die sich als Mitglieder der DHV-Tarifkommission für die Interessen der Beschäftigten im privaten Versicherungsgewerbe eingesetzt haben!

Die Tarifrunde Innendienst 2015 wirft ihre Schatten voraus. Die DHV-Tarifkommission wird Ende des Jahres über die Forderungen beraten. Die Verhandlungen finden statt:

  • 20. März 2015 in Karlsruhe
  • 28. April 2015 in Köln
  • 22. Mai 2015 in Hamburg

Damit wir ein ähnlich gutes Ergebnis wie 2013 auch für 2015 erreichen, brauchen wir Ihre Unterstützung! Werden Sie Mitglied der Berufsgewerkschaft DHV und profitieren Sie mit maximal 22 € im Monat von unserem umfassenden gewerkschaftlichen Service!

Privates Versicherungsgewerbe: Tarifabschluss: 3,2 % Gehaltserhöhung ab 01.08.2013

7. Juni 2013

Nach einer zähen, von Angeboten der Arbeitgeber und Gegenangeboten der DHV geprägten dritten Ver-handlungsrunde konnte in den späten Abendstunden des 07.06.2013 folgender Abschluss erzielt werden:

•    3,2 % lineare Gehaltserhöhung ab 01.08.2013
•    2,2 % lineare Gehaltserhöhung ab 01.10.2014
•    Einmalzahlung für die Gehaltsgruppen A und B: 150 € zum 01.08.2013 und 150 € zum 01.10.2014
•    Erhöhung der Auszubildendenvergütungen in zwei Stufen um jeweils:

  01.08.2013  01.10.2014 
1.  Ausbildungsjahr   25 €  25 €
2.  Ausbildungsjahr  25 €  25 €
3.  Ausbildungsjahr  30 €  30 €

•    Laufzeit des Gehaltstarifvertrages bis zum 31.03.2015
•    Unveränderte Verlängerung des Altersteilzeitabkommens bis zum 31.12.2015
•    Verlängerung der Arbeitszeitkorridorregelung bis zum 31.12.2015

Die DHV bewertet das Verhandlungsergebnis als guten Abschluss. Besonders die erste Gehaltserhöhung von 3,2 % bedeutet eine erfreuliche, deutlich über dem Inflationsniveau liegende Steigerung des Vergü-tungsniveaus. Die zweite Gehaltserhöhung von 2,2 % ist ebenfalls akzeptabel, zumal sie nur für einen Zeit-raum von 6 Monaten zum Tragen kommt.

Mit den beiden Einmalzahlungen von insgesamt 300 € für die Gehaltsgruppen A und B konnte die DHV der Arbeitgeberseite ein deutliches Zugeständnis abringen.

Erfreulich ist die Anhebung der Auszubildendenvergütungen. Die beiden Erhöhungsstufen liegen im Schnitt über 3 %. Ursprünglich lag nur ein Angebot über eine einmalige Erhöhung der Auszubildendenvergütungen von 25 - 30 € auf dem Tisch. Die DHV konnte aber die Arbeitgeberseite davon überzeugen, dass dieses Angebot nicht ausreichend zur Steigerung der Attraktivität der Versicherungsbranche für junge Menschen war.

Hart gerungen wurde um die Verlängerung des Altersteilzeitabkommens. Die Arbeitgeber hatten eine Ver-längerung zu deutlich schlechteren Konditionen angeboten: So wollten sie den Aufstockungsbetrag von 30 % auf 20 % absenken. Außerdem sollte der finanzielle Ausgleich für den Rentenabschlag bei vorzeitigem Renteneintritt ersatzlos gestrichen werden. Die DHV blieb hartnäckig und konnte letztendlich die Verlänge-rung des bestehenden Abkommens um weitere zwei Jahre durchsetzen. Die Verlängerung der Arbeitszeit-korridorregelung ist dabei ein akzeptabler Kompromiss. Im Gegensatz zu einer größeren Gewerkschaft haben wir das Altersteilzeitabkommen im Blick gehabt und eine Sicherung der bisherigen Vertrags-konditionen um weitere zwei Jahre erreicht! 

Tarifinformation Bundesfachgruppe Privates Versicherungsgewerbe

03. Mai 2013

Privates Versicherungsgewerbe Innendienst: 
DHV weist erstes Arbeitgeberangebot zurück

Am 02.05.2013 wurden in Düsseldorf die Gehaltstarifverhandlungen fortgesetzt. Die Arbeitgeberseite legte dabei ein erstes Gehaltsangebot auf den Tisch:

  • 6 Nullmonate von April bis September 2013
  • 2,5 % lineare Gehaltserhöhung ab 01.10.2013
  • 2,0 % lineare Gehaltserhöhung ab 01.10.2014
  • Laufzeit des Gehaltstarifvertrages: 30 Monate

Die lineare Gehaltserhöhung soll nach Vorstellung der Arbeitgeber für alle Beschäftigten gelten. Eine Sonderregelung für die Beschäftigten in den Gehaltsgruppen A und B sowie für die Auszubildenden soll es nicht geben.

Die DHV-Tarifkommission wies das Arbeitgeberangebot als unzureichend zurück:

  • 6 Nullmonate sind den Beschäftigten, die mit ihrer engagierten Arbeitsleistung wesentlich zu den Unternehmenserfolgen im letzten Jahr beigetragen haben, nicht zu vermitteln!
  • Das Arbeitgeberangebot liegt deutlich unter den Abschlüssen in diesem und letztem Jahr!
  • Die Beschäftigten in den Gehaltsgruppen A und B haben einen deutlichen Abstand zum angestrebten Mindestlohn von 8,50 € pro Stunde verdient!

Bezüglich der Forderung der DHV-Tarifkommission nach Verlängerung des bis zum 31.12.2013 befristeten Altersteilzeitabkommens war die Arbeitgeberseite zu keiner inhaltlichen Stellungnahme bereit. Der Verhandlungsführer Herr Dr. Beutelmann merkte lediglich an, dass es unterschiedliche Standpunkte der Gewerkschaften gäbe: Im Gegensatz zur DHV fordert verdi nicht die Verlängerung des Altersteilzeitabkommens.

Nachdem die DHV-Tarifkommission das Arbeitgeberangebot abgelehnt hatte, war die Arbeitgeberseite zu einem neuen Angebot nicht mehr bereit. Die Verhandlungen wurden auf den 07.06.2013 in Hamburg vertagt. Die DHV-Tarifkommission bedauert die Vertagung. Damit wird leider eine Kernforderung von uns - ein Abschluss in zwei Verhandlungsrunden - nicht erfüllt!  Eine Verlängerung des Verhandlungsprozesses ist nicht im Interesse der Beschäftigten, die einen zügigen Abschluss erwarten!

Unsere Forderungen für die Tarifrunde 2013:

Eine Gehaltserhöhung in zwei Stufen in Höhe von insgesamt 7,0 %!

  • 3,8 % ab 01.04.2013 und 3,2 % ab 01.01.2014
  • Laufzeit: 18 Monate

Die privaten Versicherungsunternehmen vermeldeten für das Jahr 2012 trotz Euro- und Wirtschaftskrise Gewinne in Milliardenhöhe. Die guten Unternehmensergebnisse sind das Ergebnis der engagierten Arbeit der Beschäftigten in den privaten Versicherungsunternehmen. Sie müssen mit einer angemessenen Gehaltserhöhung am wirtschaftlichen Erfolg der Branche teilhaben!

Die erste Gehaltserhöhung soll den in 2012 erzielten guten Ergebnissen Rechnung tragen. Die zweite Gehaltserhöhungsstufe berücksichtigt das schwierigere wirtschaftliche Umfeld in 2013 und die Unsicherheit, wie es nach der Bundestagswahl 2013 weitergehen wird – Stichwort: Diskussion um die Einführung der Bürgerversicherung.

Deutliche Anhebung der Gehaltsgruppen A + B: Mindestens 10 € / Stunde!
Höchstwahrscheinlich wird nach der Bundestagswahl 2013 ein Mindestlohn von 8,50 € pro Stunde eingeführt. Von diesem Gehaltsniveau sind die Gehaltsgruppen A und B nicht weit entfernt. Das private Versicherungsgewerbe ist aber kein Niedriglohnsektor!

Vorfristige Verlängerung des bis zum 31.12.2013 geltenden Altersteilzeitabkommens

V.i.S.d.P. Henning Röders