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DHV-Landesverband Bayern begrüßt Corona Fahrplan in Bayern

 

Der DHV-Landesverband Bayern begrüßt den für Bayern beschlossenen Fahrplan zur Lockerung der Corona-Pandemie-Beschränkungen. Bayern hat sich somit für eine eher vorsichtige Vorgehensweise entschieden. In dieser absoluten Ausnahmesituation, für die es keinerlei Vorlage oder Blaupause gibt, ist die DHV als christliche Gewerkschaft besonders gefordert.
Zunächst sei hier an dieser Stelle allen Kolleginnen und Kollegen ganz herzlich gedankt, die in dieser Zeit außergewöhnliches geleistet haben, beispielhaft seien hier die genannt, die im Einzelhandel und Gesundheitswesen das System am Laufen gehalten haben. Wir hoffen, dass sich nach der Krise alle daran erinnern werden, welche Bedeutung diese Berufe haben und dass sich diese Wertschätzung auch in der zukünftigen Entlohnung niederschlagen muss.
In solchen Zeiten zeigt sich die besondere Bedeutung einer starken Arbeitnehmervertretung. Themen wie Kurzarbeit, Homeoffice, Telearbeit und flexible Arbeitszeiten wurden und werden verhandelt. Wir müssen jetzt darauf achten, dass arbeitsrechtliche Errungenschaften und Standards nicht verändert oder gar gesenkt werden. Wir werden uns weiter in unserer Vorgehensweise an den gemeinsamen Wertvorstellungen der christlichen Soziallehre leiten lassen. Zur Durchsetzung der Arbeitnehmerinteressen bedarf es gerade in Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie starker Gewerkschaften! Deshalb: Unterstützen Sie uns bitte mit Ihrem Beitritt zur DHV in unserem Bemühen für  Sie!


Hier kurz zusammengefasst die wichtigsten Informationen zu den Lockerungen in Bayern:

Ab sofort:
Statt einer Ausgangsbeschränkung gilt nun eine Kontaktbeschränkung. Das Distanzgebot von 1,5 Metern gilt weiter. Man darf weiterhin nur mit einer Person außerhalb des eigenen Hausstandes zugleich Kontakt haben. Seit Mittwoch ist es erlaubt Angehörige aus dem engeren Kreis zu treffen - bedeutet Kinder, Eltern, Großeltern und Geschwister. Spielplätze sind ab sofort wieder geöffnet, wobei die begleitenden Erwachsenen angehalten sind , Ansammlungen zu vermeiden und auf Abstand der einzelnen Kinder zu achten.

Ab 9. Mai:
In Kliniken, Senioren-, Pflegeheimen und Behinderteneinrichtungen werden Besuche für eine feste Kontaktperson erlaubt. Hier gelten Maskenpflicht und Mindestabstand.

Am 10. Mai:
Gottesdienste werden erlaubt, Maskenpflicht, Abstand und max. 60 Teilnehmer.

Ab 11. Mai:
Alle Läden dürfen wieder öffnen (Masken, Abstand). Zoos, botanische Gärten, Bibliotheken und Ausstellungen öffnen. Individualsportarten sind erlaubt. An den Schulen werden wieder Jahrgangsstufen unterrichtet, die im kommenden Jahr ihren Abschluss machen. Die Viertklässler kommen zurück.

Ab 18. Mai:
An den Schulen sind die 1. Und 5. Klassen wieder willkommen, bei Realschulen und Gymnasien auch die 6.. Es gilt noch keine Präsenzpflicht. Biergärten und Gastronomie im Außenbereich dürfen bis 20:00 Uhr öffnen.

Ab 25. Mai:
Die Restaurants machen bis 22:00 Uhr wieder auf, strenge Limits und natürlich Maskenpflicht.

Ab 30. Mai:
Hotels dürfen wieder Touristen aufnehmen. Auch Ferienwohnungen werden wieder geöffnet.

Ab 15. Juni:
Es gibt wieder Präsenzunterricht für alle Schüler, gestaffelt im wöchentlichen Wechsel von Gruppen.Den Wortlaut der 4. Bayerischen Infektionsmaßnahmenverordnung finden Sie hier:
https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2020-240/

Galeria Karstadt Kaufhof: 80 Standorte und 5.000 Arbeitsplätze in Gefahr

Eigentlich war es ja abzusehen - nach der Nachricht, dass die Betriebsrenten zum Teil nicht ausbezahlt wurden und werden - folgte nun, nur wenige Tage später, für die DHV-Kolleginnen und DHV-Kollegen bei Galeria Karstadt Kaufhof die nächste Hiobsbotschaft: Wie es heißt, sollen bis zu 80 Kaufhäuser geschlossen werden und damit verbunden circa 5000 Kollegen entlassen werden. Wir, als DHV, sind entsetzt und schockiert aber nicht mehr wirklich überrascht!

Die durch die Corona-Krise verursachten Umsatzeinbußen werden nun von Seiten der Unternehmensleitung für das Ergreifen von zahlreichen „Sanierungsmaßnahmen“ verantwortlich gemacht. Aber hier macht sie es sich zu einfach: Für Karstadt galt schon vor der Fusion ein Sozialtarifvertrag (soweit uns bekannt mit Standortgarantie), das Unternehmen hat eine Insolvenz hinter sich, und Galeria Kaufhof war vor der Fusion durch diverse Europäische Abenteuer der damaligen „Mutter“ HBC in Schieflage geraten. Von der allgemeinen Situation der Kaufhäuser in der Innenstadt mal abgesehen.
Uns erscheint es eher, dass die Unternehmensleitung die Gelegenheit nutzt, um unter der wirtschaftlichen Wetterlage „Corona“ einmal reinen Tisch zu machen.  Alle akzeptieren die einfachste Begründung „Das ist wegen Corona!“ - selbst viele der Betroffenen.
Zwar sind die Folgen der Corona-Krise und die damit verbundenen Maßnahmen, die Deutschland wirtschaftlich und auch sozialpolitisch schon heute sehr stark beeinflussen, noch gar nicht voll absehbar. Man kann aber nicht die Fehlentscheidungen der letzten Jahre und Jahrzehnte alle unter „Corona“ verbuchen. Denn: Gesund war Galeria Karstadt Kaufhof vor der Corona-Pandemie nicht. Für Galeria Karstadt Kaufhof ist es definitiv zu einfach, die Verantwortung nur auf Corona zu schieben! Corona war der Tropfen wenn auch ein sehr, sehr großer, der das Fass endgültig zum Überlaufen brachte!

Wir fordern hier reinen Tisch zu machen und zukunftsorientierte Maßnahmen zu ergreifen, aber nicht bei den Arbeitsplätzen und Mitarbeitern, die dem jetzt gemeinsamen Unternehmen Galeria Karstadt Kaufhof lange Jahre treu und loyal gedient und mit Ihrer ganzen Kraft gearbeitet haben, anzufangen, egal ob es eine blaue oder grüne Arbeits-Vita ist.

EDEKA - Abschluss eines Nachtrags zum Tarifvertag in Würzburg

Am ersten Tag der Lockerungen nach dem strengen Regelungen in Bayern wurde am 27. April ein Nachtrag zu einem Tarifvertrag abgeschlossen zwischen der DHV und der EDEKA Handelsgesellschaft Nordbayern-Sachsen-Thüringen mbH.
In der Sache handelt es sich um einen Beitritt der EDEKA Rechenzentrum Süd GmbH mit ca. 50 Mitarbeitern/-innen mit Sitz in Würzburg, nach § 3 Betriebsverfassungsgesetz.
Eine schwere Verhandlung war nicht zu erwarten, Tarifkommission und Arbeitgeber waren sich zügig in der Sache einig.
Die Verhandlung verlief in einer etwas ungewöhnlichen Atmosphäre, ohne Händeschütteln zur Begrüßung und Verabschiedung und weit getrennt sitzend im Verhandlungsraum.
Nochmals herzlichen Dank an die Mitglieder der Tarifkommission.

 Foto 2tv edeka

Eine ungewöhnliche Tarifverhandlung in Zeiten der Coronakrise Die Verhandlungskommission v.l.n.r. : Walter Öhrlein, Friedhelm Dömges und Michael Staab

DAK Gesundheit Personalratswahl 2020

Bei der DAK-Gesundheit stehen im Mai 2020 die Personalratswahlen an. Die DHV tritt zur Wahl des Bezirkspersonalrates des Geschäftsgebiets Nord und zur Wahl des Personalrates der Zentrale mit dem Motto an: „DHV-Das Heißt Vertrauen!“

Die erfreulich hohe Zahl von Kandidatinnen und Kandidaten ist ein beeindruckender Beweis der sehr guten Akzeptanz der DHV bei den Beschäftigten der DAK-Gesundheit.

Wegen der Corona-Pandemie werden die Wahlen bei der DAK-Gesundheit ausschließlich per Briefwahl durchgeführt.

Die Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich in den Flyern vor.

DHV BPR GG Sd.pdf

 

Kostenlose Verpflegung für Personal in Pflegeeinrichtungen usw. in Bayern

Freistaat Bayern Auszug aus dem Bericht zur Kabinettssitzung vom 24.03.2020: 

Kostenfreie Verpflegung für Personal an bayerischen Krankenhäusern, Universitäts- und Reha-Kliniken sowie Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen

Anerkennung für großen Einsatz bei der Bewältigung der Corona-Pandemie

Die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie sind enorm. Als Zeichen der Anerkennung unterstützt die Bayerische Staatsregierung deshalb die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der bayerischen Krankenhäuser, Universitäts- und Reha-Kliniken sowie Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen mit kostenfreier Verpflegung. Damit würdigt Bayern den großen Einsatz aller Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte sowie der Verwaltung. Alle Mitarbeiter vor Ort sollen sich intensiv und mit ganzer Kraft um die Betreuung und Versorgung der Patienten kümmern können.
Die Verpflegungskosten des gesamten bayerischen Krankenhauspersonals während der Arbeit werden ab dem 1. April 2020 vom Freistaat Bayern übernommen. Die Verpflegung wird dabei über die Kantinen der jeweiligen Einrichtungen organisiert. Falls eine Einrichtung keine Verpflegungsmöglichkeit vorhalten kann, übernimmt der Freistaat die Kosten für eine externe Bewirtung etwa durch Catering. Das geschieht so lange, wie die Herausforderung durch das Coronavirus die Kräfte so umfassend in Anspruch nimmt. Die Unterstützung gilt auch in Krankenhäusern sowie Universitätsklinika und Rehabilitationseinrichtungen sowie Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen, die derzeit keine Covid-19-Patienten versorgen. Dies gilt auch für alle stationären Einrichtungen einschließlich Privatkliniken mit Zulassung nah § 30 Gewerbeordnung. Die Finanzierung soll aus dem Sonderfonds Corona-Pandemie erfolgen.
Neben den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, dem öffentlichen Gesundheitsdienst und den freiwilligen Hilfsorganisationen stellen Krankenhäuser, Universitätsklinika und Rehabilitationseinrichtungen eine zentrale Säule bei der Bewältigung der Corona-Pandemie dar. Es ist daher von großer Bedeutung, die Arbeitsbedingungen des dortigen Personals von der Chefärztin über den Intensivpfleger bis zum Verwaltungsmitarbeiter optimal zu gestalten.

Link zum vollständigen Bericht:  
https://www.bayern.de/bericht-aus-der-kabinettssitzung-vom-24-maerz2020/#a-6

Neujahrsempfang des HBE am 21. Januar 2020

Neben der klassischen Gewerkschaftsarbeit gibt es auch immer wieder repräsentative Veranstaltungen zu denen die Vertreter der DHV eingeladen werden.
Zu den immer wieder kehrenden Veranstaltungen gehört der Neujahrsempfang des HBE, dem Handelsverband Bayern e.V., der auch unser Tarifpartner ist.
Wie immer bot der Bayerische Hof im Zentrum Münchens den idealen und sehr repräsentativen Rahmen.
Nahezu 800 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Verbänden, Kirche und natürlich den Gewerkschaften konnte der Hauptgeschäftsführer Puff begrüßen.
Festredner der diesjährigen Veranstaltung war der stellvertretende bayerische Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger,
Nachdem bei den letzten Reden immer der verkaufsoffene Sonntag gefordert wurde, war ich gespannt was Aiwanger zu uns bewegenden Themen wohl sagen werde.
Seine Ausführungen begannen erstaunlich hoffnungsvoll, er schone den freien Sonntag und die jetzige Regelung mit der Möglichkeit von vier verkaufsoffenen Sonntagen, die aber größtenteils gar nicht wahrgenommen werde.
Doch dann ging es los, er setze sich für zwei Verkaufsnächte ein, und die natürlich ohne besonderen Anlass. Weiterhin befürworte er eine Auflockerung der 10 Stunden Arbeitszeit Höchstdauer. Er stelle sich eine Erweiterung auf 12 Stunden vor, wobei ein Freizeitausgleich in Aussicht gestellt wurde, allerdings eher unkonkret.
Hier heißt es für uns aufmerksam zu bleiben. Ausdehnung der Öffnungszeiten und Erweiterung der Arbeitszeit steht immer noch auf der Agenda der Politik und der Arbeitgeber sowieso.

Die DHV setzt sich ganz deutlich gegen eine Ausweitung der Sonntagsarbeit ein.

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit.

Neujahrsempfang 2020 HBE

DHV vor Ort Stammtisch am 30.10.2019

Auch das gehört zu unserem gewerkschaftlichen Miteinander, einmal Abends gemütlich zusammen zu sitzen.
Nach längerer Pause fand am 30. Oktober ein Stammtisch der DHV Mitglieder in München statt.
Das Augustiner Traditionshaus in der Neuhauserstr. bot einen gelungenen Rahmen. In einer Nische war für uns reserviert, etwas abseits, daher gut geeignet, um sich intensiv aus zu tauschen.
Insgesamt aktive Mitglieder unterschiedlicher Branchen, wie Versicherungen, Krankenkassen und privaten Banken.
Bereichert wurde der Abend durch die Anwesenheit unseres verdienten Aufsichtsratsmitgliedes Ingrid Prager, die aus Ihrem reichhaltigen Erfahrungsschatz plauderte.
Insgesamt ein schöner und interessanter Abend, einhellig wurde eine Fortsetzung in 2020 gewünscht.

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Gehaltstarifkonflikt Privatbanken: Starke Mittagspause vor dem Hauptgebäude der HypoVereinsbank/UniCredit Bank AG in München

Am Mittwoch, dem 26. Juni 2019, fand zum wiederholten Mal während der laufenden Tarifverhandlungen für das private Bankgewerbe eine Aktion der Beschäftigten der HypoVereinsbank/UniCredit Bank statt.

Trotz der fast tropischen Temperaturen fanden sich ca. 350 Kolleginnen und Kollegen ein und gaben lautstark ihrem Unmut über das vollkommen unzureichende Tarifangebot der Arbeitgeberseite zum Ausdruck.

Die starke und engagierte Betriebsgruppe der DHV zeigte hohe Präsenz, unsere Fahnen setzten ein deutliches, gut sichtbares optisches Signal.

Besonders erfreulich war, dass noch während der Protestkundgebung bisher noch nicht organisierte Kolleginnen und Kollegen DHV-Mitgliedschaftsanträge abgaben.

Die Arbeitgeber sollten erkennen, das man so nicht mit uns umgehen kann! Sollte es in der nächsten Verhandlung am 03.07.2019 zu keinem Tarifabschluss kommen, werden weitere Aktionen stattfinden!

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DHV-Mitglieder bei der Unicredit Bank treten in Warnstreik

Streikaktion Unicredit 16.05.2019

Die DHV rief ihre Mitglieder der Unicredit Bank zum Warnstreik vom 16.-17.05.2019 in München auf. Viele der dort organisierten DHV-Mitglieder folgten dem Warnstreikaufruf, um lautstark und mit Streikwesten sowie Fahnen sichtbar ihren Unmut über die festgefahrenen Tarifverhandlungen zum Ausdruck zu bringen. Mit einem Zug durch die Innenstadt zum Max-Josef-Platz zeigten die Beschäftigten eindrucksvoll ihre Solidarität mit den Kommissionsmitgliedern der verhandelnden Gewerkschaften. Gestärkt durch die Solidarität gehen die DHV-Tarifkommissionsmitglieder der Unicredit Bank (Silvia Steinberg, Michael Voß, Günter Zweckinger, Stefan Schneider, Marco Marabelli) in die vierte, hoffentlich entscheidende Tarifrunde am 20.05.2019 in Wiesbaden.

DHV gratuliert Dieter Goebel zu 60 Jahre DHV-Mitgliedschaft

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Am 13. Mai 2019 fand in Nürnberg die Jahreshauptversammlung der Bezirksgruppe Mittelfranken der DHV statt.
Der Vorsitzende Horst Mailer führte souverän durch die Sitzung, gab einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr und einen Ausblick auf kommende Veranstaltungen, wie eine Besichtigung bei der Firma DATEV, oder einen Besuch in München.
Nach den Regularien folgte die Ehrung eines verdienten Mitgliedes unserer DHV. Friedhelm Dömges, Geschäftsführer Bayern überreichte Dieter Goebel die Ehrenurkunde und das Abzeichen der DHV mit Ehrenkranz für seine 60 jährige Mitgliedschaft bei der DHV. Vielen Dank an dieser Stelle für die Treue und sein Engagement. Horst Mailer übergab noch einen schönen Präsentkorb an unseren Jubilar.
Friedhelm Dömges