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Betriebsräteversammlung Hornbach

Am 04.12.2019 fand die alljährliche Betriebsräteversammlung der Hornbach Baumarkt AG in Göttingen statt. Der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates Herr Strelow gab den Bericht des Gesamtbetriebsrates ab. Anschließend erfolgte der Bericht des Arbeitgebers.

Hornbach tut vieles für die Arbeitnehmer. Es gibt zusätzliche Leistungen wie die Hornbachrente, Pflegeberatung, Jobrad und ein Fitness- und Wellnessnetzwerk. Damit ist die Liste noch lange nicht vollständig. Die positive Einstellung der Geschäftsführung – weg von zu großen Hierarchien, Arbeitnehmer im Vordergrund, ist zu begrüßen. Dennoch wurde bei der diesjährigen Betriebsräteversammlung deutlich, dass diese für die Arbeitnehmer positive Grundhaltung vielfach nicht unten ankommt. Die Kommunikation stimmt oft nicht. Und dort, wo die Kommunikation nicht stimmt, steigt die Unzufriedenheit der Mitarbeiter. Hornbach ist grundsätzlich auf dem richtigen Weg, so konnte z. B. die Krankenquote erheblich verbessert werden und an vielen Standorten sind die Mitarbeiter mehr als zufrieden. Aber es hakt dennoch an vielen Standorten. Die Geschäftsführerin der DHV appellierte an die anwesenden Betriebsratsmitglieder, ihre Rechte wahrzunehmen und dort im Rahmen der Mitbestimmung einzuschreiten. Sie stellte die Notwendigkeit heraus, Schulungen zu besuchen um so fit für das Amt zu sein, oder zu werden. Die Geschäftsführung forderte sie auf, ein offenes Ohr für die Missstände zu haben, Führungspersonal entsprechend zu schulen und notfalls auch bereit zu sein, personelle Veränderungen vorzunehmen.

Personalversammlung der DAK Zentrale in Hamburg

Am 26.11.2019 fand die Personalversammlung der Zentrale DAK Gesundheit in der Patriotischen Gesellschaft in Hamburg statt.

Hauptthema beim Bericht des Personalrates war die Neuausrichtung der Zentrale und die damit zusammenhängenden Probleme, z.B. die Auswahl bei der Besetzung von Stellen.

Auch das neue Mobiliar, welches Kommunikation eher verhindert als fördert wurde angesprochen. Vor dem Bericht des Vorstandes und der Gelegenheit, Fragen zu stellen, hatten die vertretenen Gewerkschaften DHV, GdS und Verdi das Wort. Die Geschäftsführerin der DHV Silke Schönherr-Wagner berichtete, dass die Nachzeichnung des Tarifabschlusses der DHV angekündigt worden sei. Sie warf die Frage auf, ob ein besserer Abschluss hätte erreicht werden können, wenn alle vertretenen Gewerkschaften zusammengearbeitet hätten. Sie kritisierte dabei das Verhalten von Verdi, erneuerte das Angebot der DHV, bei zeitgleichen gemeinsamen Verhandlungen aller Gewerkschaften mit dem Arbeitgeber, auch offen für gemeinsame Aktionen zu sein. Auch die Tatsache, dass es nach wie vor keinen Tarifvertrag zur Bewältigung der demografischen Entwicklung gibt mahnte sie an.

Personalversammlung DigiZentrum der DAK Gesundheit Hamburg

Am 27. Juni 2019 fand in Hamburg in der School of Ideas die Personalversammlung des DigiZentrums statt. Die Mitarbeiter waren sehr zahlreich erschienen um Neuigkeiten durch den öPR zu erfahren. Die Dienststellenleiterin Frau Decker berichtete ebenfalls und betonte das Ziel, den Krankenstand dadurch zu senken, dass an die Mitarbeiterzufriedenheit gearbeitet werden soll. Auch im DigiZentrum Hamburg wird, wie eigentlich überall bei der DAK Gesundheit momentan mit Personalunterhang gearbeitet, wobei die Arbeit eher zu als abnimmt. Das trägt gerade nicht zur Mitarbeiterzufriedenheit bei. Die Geschäftsführerin der DHV Silke Schönherr-Wagner bedankte sich zunächst bei den zahlreichen DHV-Mitgliedern für Ihr Vertrauen und bat um Unterstützung des Personalrates bei seiner Arbeit. Aufgrund der Arbeitsverdichtug nimmt der Unmut nicht nur bei Kollegen, sondern auch beim Führungspersonal zu, wenn wieder einmal Personalratsarbeit zu leisten ist und dafür die „eigentliche Arbeit“ der Personalratsmitglieder liegen bleibt, oder durch Kollegen erledigt werden muss. Frau Schönherr-Wagner stellte heraus, wie wichtig gute Personalratsarbeit gerade in der jetzigen Umbruchsituation der DAK Gesundheit ist. Die Reorga der Zentrale und des Vertriebes haben Auswirkungen auf alle Bereiche der DAK. Ohne öPR, BPR und HPR könnte der Arbeitgeber ganz anders agieren und entscheiden. Gute Personalratsarbeit dient dem Schutz aller Beschäftigten.

Seminar des Bildungswerks Nord: Betriebsrat und Mediation

Durchsetzung von Betriebsratsrechten. Immer wieder Thema bei Seminaren. Vom 27.-29. März fand in Hamburg ein Seminar des Bildungswerkes Nord  für Betriebsräte statt. Hier hieß es: Neue Wege gehen.  Denn Erfolg oder Misserfolg bei der Betriebsratsarbeit hängen im Wesentlichen davon ab, ob und wie es gelingt, erfolgreich mit dem Arbeitgeber zu verhandeln. Und der Grundstein dafür wird bereits mit einer guten und umfassenden Vorbereitung im Gremium gelegt. Die im Seminar vorgestellte Moderationsmethode kann wertvolle Zeit sparen. Und das ist für viele Betriebsräte das A und O.  Während der Verhandlungen  gilt dann: freundlich im Ton, hart in der Sache und vielleicht den einen oder anderen Trick einsetzen. Auf jeden Fall aber die Tricks erkennen, die der Arbeitgeber anwendet und mit etwas Übung gegensteuern. Aber, was tun, wenn trotz hervorragender Vorbereitung kein Ergebnis erzielt werden kann obwohl man wirklich alles versucht hat?  Seit 2012 gibt es das Mediationsgesetz. Die Mediation als Alternative zur Einigungsstelle und zum Arbeitsgericht. Im Rahmen der Mediation erarbeiten Betriebsrat und Arbeitgeber gemeinsam eine Einigung. Am besten, die Parteien haben sich schon im Vorfeld Gedanken darüber gemacht, wie Streitfälle zu klären sind und eine Betriebsvereinbarung zur Anwendung der Mediation abgeschlossen. Das bringt Vorteile: Es erspart Arbeit, Zeit, und ist in der Regel günstiger als Gerichtsverfahren. Außerdem verbessert die Mediation nachweislich das Verhältnis zwischen den Teilnehmern und das schafft eine angenehme Basis für künftige Verhandlungen. Mediation im Betrieb lässt sich nicht nur zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat einsetzen. Auch zur Klärung von Mobbing und anderen Streitfällen unter Kollegen. Vereinbaren Sie z. B. mit dem Arbeitgeber Kollegen zum internen Mediator ausbilden zu lassen. Nehmen Sie das gleich mit in Ihre Betriebsvereinbarung auf. Haben Sie Fragen? Wenden Sie sich an uns. Gerne erhalten Sie bei uns auch eine Muster-Betriebsvereinbarung oder eine entsprechende Schulung gem. § 37 Abs. 6 BetrVG.

Silke Schönherr-Wagner

Personalversammlung in der DAK Vertriebsregion Hamburg

Am 21. März fand die Personalversammlung der DAK Vertriebsregion in Hamburg statt. Die Beschäftigten waren zahlreich erschienen und hatten jede Menge Fragen im Gepäck. Die Reorga des Vertriebs wurde vom Arbeitgeber letztes Jahr kurz vor Weihnachten angekündigt. Das war es aber bisher auch. Unsicherheit weit und breit. Kein Plan vom Arbeitgeber. Wer ist wie betroffen, was ist konkret geplant, was will der Arbeitgeber überhaupt? Der Arbeitgeber ist offensichtlich der Meinung, er strukturiert um, verschiebt die Beschäftigten von hier nach dort – wobei er sich nicht dazu äußert von wo nach wo – und alle Beschäftigten bleiben. Dabei geht er davon aus, dass die Vorstellungen der Beschäftigten mit seinen Plänen wunderbar übereinstimmen. Die DHV hält das für utopisch. Die Beschäftigten sollten vorab schon mal angeben, wo sie sich sehen, ohne zu wissen, was steht eigentlich zur Verfügung. Ein Vorgehen, dass die DHV aus das schärfste kritisiert. Auf die Fragen der Belegschaft konnte weder die Geschäftsführerin der DHV Silke Schönherr-Wagner eine Antwort präsentieren noch der anwesende Vertreter des HPR. Alle Fragen offen. Etwas zynisch wurde gesagt, es passiert ja nichts so schnell, also entspannt bleiben. Die Reorga der Zentrale begann letztes Jahr im Juli und bis heute hat der Arbeitgeber kein Personalkonzept vorgelegt. Also wird es beim Vertrieb wohl auch noch dauern. Die DHV hält dies für einen Umgang mit den Mitarbeitern, der so nicht hingenommen werden kann und verlangt umgehend Antworten von der DAK-Spitze.

Silke Schönherr-Wagner

Ehrung langjähriger Mitglieder

Anlässlich der Sitzung der DHV Betriebsgruppe der DAK Zentrale in Hamburg am 12.03.2019 überreichte die Geschäftsführerin der DHV Silke Schönherr-Wagner eine Urkunde für seine 10 Jährige Mitgliedschaft sowie eine Ehrennadel an Michael Henkel. Sie dankte ihm für die immer gute Zusammenarbeit und sein großes Engagement für seine Gewerkschaft. Michael Henkel ist seit 10 Jahren Mitglied der DHV. Er ist Vorsitzender des Landesverbandes Hamburg – Schleswig Holstein, Mitglied der DHV Betriebsgruppe der DAK Zentrale, darüber hinaus arbeitet er aktiv in der Tarifkommission, ist Personalrat und auf Vorschlag der DHV Sozialrichter. Trotz seiner vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten hat er immer ein offenes Ohr und unterstützt die DHV jederzeit. Dafür möchten wir ihm auch auf diesem Wege noch einmal sehr herzlich danken.

Auch andere unserer Mitglieder können auf eine langjährige Mitgliedschaft in unserer DHV zurückblicken. Dazu werden auch dieses Jahr wieder Urkunden und Ehrennadeln vergeben. Mit Einverständnis der Mitglieder werden wir über weitere treue Mitglieder hier berichten.

Silke Schönherr-Wagner

 

DAK 2019

 

Betriebsversammlung der Hauptverwaltung Signal Iduna in Hamburg

Am 22. November 2018 fand die Betriebsversammlung der Hauptverwaltung der Signal Iduna in Hamburg wie gewohnt im Cinemaxx statt.  Der Bericht des Betriebsrates und auch der des Vorstandsvorsitzenden Herrn Leitermann machte deutlich, dass es momentan keine größeren Probleme zu bewältigen gibt.  Die Kollegen werden bei Veränderungen gut einbezogen, der Betriebsrat leistet hier eine sehr gute Arbeit.  Der Umzug ins Vattenfallgebäude verlief  nahezu  komplikationslos. Aber auch bei der Signal Iduna Hauptverwaltung macht die Digitalisierung keine Pause. Das nahm die Geschäftsführerin der DHV Silke Schönherr-Wagner zum Anlass, die Mitarbeiter auf die Notwendigkeit der gewerkschaftlichen Organisation aufmerksam zu machen. Sie wies auf die Tarifgespräche zur Zukunftsfähigkeit der Tarifverträge im privaten Versicherungsgewerbe hin  und machte deutlich, dass Gewerkschaften seit jeher die Arbeitswelt gestaltet haben und dies auch und gerade im digitalen Zeitalter dringend notwendig ist. Hier  wies sie auf die 125-jährige Erfahrung der DHV hin. Sie forderte die Kolleginnen und Kollegen dazu auf, sich zu engagieren und  gemeinsam mit der DHV die neue digitalisierte Arbeitswelt zu gestalten.

Neuausrichtung Zentrale DAK-Gesundheit: Zweierlei Maß!?

Konsequente Kundenorientierung der gesamten Organisation? Weshalb wird der Kunde, der einen Widerspruch einlegt, unterschiedliche Kundenkontaktstrecken erfahren, je nach dem ob es sich um einen Widerspruch im Leistungs- oder im Versicherungs/Beitragsbereich handelt?
Die Integration des Bereichs Mitgliedschaft und Beitrag in den geschäftsbereich Markt wird mit der Stärkung der Kundenorientierung begründet. Im Versicherungs- und Beitragsbereich sollen die Widersprüche und Gerichtsverfahren zentralisiert in einem FZMB bearbeitet werden.  
Im Leistungsbereich sollen die  Widersprüche und erstinstanzlichen Klagen „atomisiert“ in den Fachzentren bearbeitet werden.  
Auf der Teilpersonalversammlung wurde zudem ausgeführt, dass es sich bei 0023 30 um eine erfolgreiche Einheit handelt, die man nicht zerschlagen wolle. Zu 0034 00 hierzu kein Wort. Ein wertschätzender Umgang mit Mitarbeitern sieht anders aus!
Weshalb wählt man nicht den organisatorischen Ansatz für 0023 30 als „best-practice“ auch für 0034 00?
 
Operativ oder strategisch? Eine Frage, die sich in fast allen Organisationseinheiten stellt.
Hier ebenfalls ein Beispiel aus dem Bereich Widersprüche und Gerichtsverfahren: Während im Leistungsbereich Klagen vor dem LSG und BSG als strategisch bewertet werden, gelten diese im Versicherungs-/Beitragsbereich als operativ.
 
Schaffung einer kosteneffizienten Struktur? Das neue Organigramm sieht deutlich weniger Abteilungs- und Gruppenleiter als bisher vor. Viele bisherige Führungskräfte werden Organisationsbetroffene sein.
Zukünftig wird es 10 Bereiche (ehemals „Abteilungen“) geben, in denen es keine weitere Untergliederung geben wird. Die Führungsspanne wird dabei zwischen 2 und 32 Stellen liegen. Daneben wird es Bereiche geben, in denen die Bereichsleiter neben ihren F3Führungskräften (ehemals Gruppenleiter) und ihrem Sekretariat weitere Mitarbeiter führen werden.
Es wird aber auch vier Bereiche geben, die nur über genau eine F3-Einheit verfügen werden. Während zwei dieser Bereiche insgesamt 28 bzw. 24 Stellen ausweisen, werden die anderen beiden Bereiche lediglich 10 bzw. 12 Stellen haben.
Was rechtfertigt die zusätzliche F3-Ebene in den kleinen Bereichen? Oder sollte der Arbeitgeber besser darüber nachdenken, ob auch in weiteren Bereichen zusätzliche F3-Ebenen sinnvoll sind?
 
Weitere Beispiele für zweierlei Maß gibt es genug!

DHV gratuliert Landesfrauenrat MV

18.06.2018

Der Landesfrauenrat Mecklenburg-Vorpommern e.V. feierte am 15.06.2018 sein 25-jähriges Jubiläum mit einem großartigen Empfang im Circus Fantasia im Rostocker Stadthafen. Gäste waren unter anderem Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, die Gleichstellungsministerin Stefanie Drese und die Landtagspräsidenten Sylvia Bretschneider. Für die DHV überbrachte die Geschäftsführerin für den Bereich Nord Silke Schönherr-Wagner die Glückwünsche. Im Gespräch mit der Vorsitzenden Ulrike Bartel und der Geschäftsführerin Claudia Kajatin betonte sie die vielfach gleichen Ziele der DHV hinsichtlich der notwendigen Aufwertung der Arbeit mit Menschen, die vielfach von Frauen geleistet wird  und der Glichstellung von Frauen und Männern im Berufsleben.

DHV zu Besuch bei ADM

Am Samstag den 28.04.2018 fand die Hauptversammlung des ADM Landesverbandes  Schleswig-Holstein in Warder statt.  U. a. wurde der ADM-Bundesvorsitzende Sönke Clasen geehrt, der seit 25 Jahren Vorsitzender des Landesverbandes ist. An dieser Stelle noch einmal von uns alles Gute und viel Erfolg bei der weiteren Arbeit für den ADM. DHV und ADM gehören beide dem Christlichen Gewerkschaftsbund an und arbeiten eng zusammen. Die Geschäftsführerin der DHV Silke Schönherr-Wagner war zu Gast bei der Veranstaltung und betonte in ihrem Grußwort die Notwendigkeit, sich im Zeitalter der Digitalisierung gewerkschaftlich zu organisieren. Sie wies außerdem auf die Wichtigkeit der Arbeitnehmermitbestimmung  insbesondere bei der Einführung neuer Technik zum Schutz der Kollegen hin.