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Personalversammlung der DAK Serviceregion Nord-Ost

Am 22.03.2019 fand die Personalversammlung der DAK Serviceregion Nord-Ost statt. Viele Mitarbeiter waren gekommen, nicht zuletzt, weil der ÖPR die Gelegenheit genutzt hat am Abend im Tagungshotel eine Betriebsfeier zu organisieren. Auch auf diese Serviceregion werfen die Reorga der Zentrale und die angekündigte Reorga des Vertriebes ihre Schatten. Unterhang bei den besetzten Stellen, keine Neubesetzung, da die freien Stellen den Opfern der Reorganisation angeboten werden müssen und damit einhergehende Arbeitsverdichtung. Die Geschäftsführerin der DHV Nord Silke Schönherr-Wagner wies zum wiederholten Male darauf hin, dass der Arbeitgeber dafür zuständig ist, die Arbeit so zu organisieren, dass sie in der tarifvertraglich vereinbarten Arbeitszeit auch leistbar ist. Allerdings: Vom Arbeitgeber kommen dazu keine Antworten. Arbeitsüberlastung und ein hoher Krankenstand seit geraumer Zeit und kein Ende in Sicht. Das belastet die verbliebenen Beschäftigten in hohem Maße. Die DHV sieht hier eindeutig den Arbeitgeber in der Pflicht etwas zu ändern.

Silke Schönherr-Wagner

Tarifgemeinschaft Landesverband Brandenburg DRK

Der laufende Tarifvertrag wurde gekündigt. Die Tarifkommission der Tarifgemeinschaft Landesverband Brandenburg DAK hat sich am 10.05.2019 getroffen um über Forderungen an den Arbeitgeber zur nächsten Tarifrunde zu beraten. Mit dabei waren die Geschäftsführerinnen Christine Weise und Silke Schönherr-Wagner. Die momentan geltenden Regelungen wurden auf den Prüfstand gestellt und sollen komplett überarbeitet werden. Nun heißt es, den Arbeitgeber aufzufordern, in neue Verhandlungen einzusteigen und Verhandlungstermine vorzuschlagen. Die Tarifkommission wird sich Mitte Juli erneut zusammensetzen. Alle Mitglieder der DHV – Die Berufsgewerkschaft können Ideen einbringen. Bitte setzt Euch mit Eurer Tarifkommission, oder der DHV-Geschäftsstelle in Berlin in Verbindung.


Silke Schönherr-Wagner

Neuer Entgelttarifvertrag für das DRK Parchim

DHV und DRK Parchim haben sich am 17.09.2018  nach intensiven Verhandlungen auf einen Abschluss mit folgenden Inhalten verständigt:

Erhöhung der Löhne und Gehälter
3% zum 01.01.2019
3% zum 01.01.2020

Erhöhung des Weihnachtsgeldes um 5 % ab 2019
Zuzüglich einer weiteren Erhöhung um 5 % alle 2 Jahre bis zu Erreichung von 100%

Erhöhung der ZMV um 5 % ab 2020
Zuzüglich einer weiteren Erhöhung um jeweils 5 % im Wechsel mit dem Weihnachtsgeld bis zur Erreichung von 100%

Angleichung und Erhöhung der Auszubildendenvergütung
3-jährige Ausbildung:
850/900/950   € zum 01.01.2019
850/950/1050 € zum 01.09.2019
2-jährige Ausbildung:
700/750 € zum 01.01.2019

Neue Zulage für SAPV: 150,00 € monatlich

Einmalzahlung für DHV-Mitglieder i. H. v. 450 €

Laufzeit des Gehaltstarifvertrages bis zum 31.12.2020 (24 Monate)

Erfreulich ist aus Sicht der Tarifkommission, dass nicht nur bezüglich des Entgelttarifvertrages ein positiver Abschluss erzielt werden konnte, sondern dass auch Einigkeit bezüglich einiger streitiger Punkte aus dem Manteltarifvertrag erzielt wurde. Der Abschluss beschert den Beschäftigten einen deutlichen Lohnzuwachs.
Ebenfalls positiv ist die deutliche Erhöhung der Auszubildendenvergütung zu werten, ebenso wie die Anrechnung der Ausbildungszeit zur Betriebszugehörigkeit.
Die Steigerung des Weihnachtsgeldes und der ZMV jeweils im Wechsel um 5 % war höher gefordert worden. Ein Erreichen der 100% ist aber endlich in Sicht.
Positiv zu bewerten ist auch ein weiterer Tag Sonderurlaub bei Tod eines Geschwisters.
Außerdem: DHV-Mitgliedschaft lohnt sich! Wer zum 01.01. des Jahres Mitglied ist, der erhält auch in den nächsten 2 Jahren eine erhebliche Sonderzahlung.

Tarifkommission DRK Kreisverband Parchim

29.03.2018

Der Entgelttafrifvertrag zwischen dem DRK Ortsverband Parchim und der DHV hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2018. Wir werden diesen fristgerecht  im September kündigen. Bereits jetzt hat sich die Tarifkommission getroffen um die Marschrichtung festzulegen. Dabei wurden auf der Sitzung am 27.03.2018 neben der Forderung zur Gehaltserhöhung viele Punkte erörtert, die im Rahmen der Tarifverhandlungen behandelt werden sollen. Notwendig wurde diese frühe Festlegung der Ziele durch die Refinanzierungsgespräche des Arbeitgebers für das nächste Jahr. Diese stehen jetzt an. Wir haben unsere Forderungen dem Arbeitgeber mitgeteilt, damit diese in den Refinanzierungsgesprächen Berücksichtigung finden können. Die Tarifkommission wird sich weiter für die Kolleginnen und Kollegen des DRK Parchim engagieren und ab September mit dem Arbeitgeber verhandeln.

Tarifabschluss DRK Rettungsdienst Brandenburg: Attraktive Vergütung und 45-Stundenwoche ab 2020!

Arbeitgebergemeinschaft und DHV-Tarifkommission haben einen Tarifvertrag für den Rettungsdienst des DRK in Brandenburg vereinbart. Es konnten viele wesentliche Verbesserungen, teils über dem Niveau des öffentlichen Dienstes, erreicht werden. Die Funktionszulagen wurden erweitert und aufgestockt. Auch die Auszubildendenvergütung wurde auf ein aktuelles Niveau angehoben.

Wesentliche Tarifleistungen:

  • Absenkung der durchschnittlichen wöchentlichen Höchstarbeitszeit von 48 Stunden
    auf 47 Stunden ab dem 01.01.2019
    auf 45 Stunden ab dem 01.01.2020
  • Angemessene Vergütung für das Rettungsdienstpersonal:
   Stufe 1  Stufe 2  Stufe 3  Stufe 4  Stufe 5  Stufe 6
 Notfallsantäter  2.861,61 3.057,31  3.198,41  3.373,12  3.509,38  3.589,38
 Rettungsassistent  2.323,39 2.563,99 2.772,67 3.024,59 3.151,68  3.231,73
 Rettungssanitäter  2.230,09  2.459,64  2.576,26  2.803,37  2.884,78  2.967,41

   (Stufenlaufzeiten wie TVöD VKA)

  • Jahressonderzahlung: 75% des Monatsentgelts
  • Nur für DHV-Mitglieder: Erholungsbeihilfe (steuerbefreit): 156 Euro pro Jahr
  • Zusatzversorgung: 2% des Arbeitnehmerzusatzbeitrags übernimmt der Arbeitgeber
  • Wechselschichtzulage: 105 Euro / Schichtzulage 46 Euro
  • Komfortable Regelung für Zusatzurlaub bei Nachtarbeit
  • 29 bis 31 Tage Erholungsurlaub

Damit bietet der DHV Tarifvertrag ab 01.01.2018 sehr gute Arbeitsbedingungen im Rettungsdienst.

Seminare der Bildungsstätte Nordost 2018

16.11.2017

Die Bildungsstätte Nordost des DHV-Biledungswerkes hat ihre Seminarvorbereitungen für das Jahr 2018 abgeschlossen. Im Fokus der Bildungsarbeit stehen im  kommenden Jahr die Betriebsratswahlen. Daher werden mit Schwerpunkt Seminare zur Wahlvorbereitung und Grunslagenseminare für die neugewählten Betriebsräte angeboten.

Eine Übersicht über das Seminarprogramm der Bildungsstätte Nordost finden Sie hier:

Seminare Nordost 2018

 

Landesvorstand Nordost weitgehend wiedergewählt

16.10.2017

Am 14. Oktober 2017 fand in Berlin der 21. Verbandstag des DHV-Landesverbandes Nordost statt. Nach Begrüßung des Vorsitzenden Jörg Steinbrück berichtet der Bundesvorsitzende Henning Röders in einem Grußwort über die aktuelle Entwicklung der DHV. Der Vorsitzende Jörg Steinbrück sowie der Geschäftsführer Klaas Kuhlmann berichten zur positiven Mitgliederentwicklung, zu aktuellen Themen aus den Betriebsgruppen sowie zur Tarifarbeit, und über eine Auswertung der Sozialwahlen, die für die DHV positiv ausfällt. Auf Empfehlung der Kassenprüferinnen wurde der bisherige Vorstand entlastet. Im Anschluss erfolgte die Wahl des Vorstandes.

In den Landesvorstand wurden gewählt:

  • Jörg Steinbrück zum Vorsitzenden
  • Angelika Thies als stellvertretende Vorsitzende und Mitglied des Aufsichtsrats
  • Anita Kruschel als Schriftführerin
  • Jana Howe als Rechnerin
  • René Ladewig als Bildungsbeauftragter
  • Arndt Kaiser als Beisitzer
  • Wolfgang Texter als Beisitzer
  • Cornelia Kampa als Beisitzerin

TATEX Tarifvertrag: Erste Tarifverhandlungsrunde ohne Ergebnis

17.10.2017

In der ersten Verhandlungsrunde in Bonn tauschten die DHV sowie die Tarifgemeinschaft des DTV in Bonn ihre Positionen aus. Nach kontroversen, überwiegend konstruktiven Verhandlungen stand fest:
Das letzte Angebot der Arbeitgeber war für die Verhandlungskommission der DHV nicht einigungsfähig.
Streitpunkt war ganz wesentlich die Angleichung der Regionalgruppe III an die Regionalgruppe II und I. Die DHV Verhandlungskommission verlangt hier größere Anstrengungen der Arbeitgeber, schneller zu höheren Vergütungen zu kommen. Auch die Laufzeit ist noch offen.

Die Tarifkommission hat inzwischen eine Annahme des Arbeitgeberangebots abgelehnt. Die DHV hat den Arbeitgeberverband zu weiteren Verhandlungen aufgefordert. Ein Termin wird derzeit abgestimmt.

Tarifinformation DRK Rettungsdienst Brandenburg

Tarifkommission gegründet


Die DHV hat aus ihren Mitgliedern beim Rettungsdienst eine Tarifkommission gegründet, die die Arbeit an einem Tarifentwurf ausschließlich für den Rettungsdienst aufgenommen hat.

Dieser setzt die Kernforderungen der DHV um:

  • Gehaltsanpassung an das Niveau des öffentlichen Dienstes
  • Schaffung einer angemessenen Eingruppierung für den Notfallsanitäter
  • Erhalt des 24 Stundendienstes, wo vom Einsatzaufkommen vertretbar

Entsprechend wird der Entwurf eine neue Entgelttabelle und –struktur erhalten. Ebenso wird eine Sonderzahlung und eine wesentliche Verbesserung der Funktionszulagen enthalten sein.

Die Aufnahme von Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft des DRK Landesverbandes Brandenburg sind für Anfang September 2017 geplant.

Betriebsversammlung bei Sitex in Rostock

06.07.2017

Die Stimmung bei der Belegschaft der Firma Sitex in Rostock ist nicht gut. Unzufriedenheit herrscht am 5. Juli 2017 nicht nur wegen der Bezahlung sondern vor allem wegen der Mehrarbeit, zu der die Kolleginnen und Kollegen mehr oder weniger willkürlich herangezogen werden. In der Regel wissen die Mitarbeiter nicht, wann ihre Schicht endet und werden kurzfristig auch zu Sonderschichten am arbeitsfreien Samstag herangezogen. Wer nicht erscheint riskiert eine Abmahnung. Laut Tarifvertrag sind die Angestellten zur Mehrarbeit verpflichtet wenn eine besondere Situation diese erfordert. Die Regionalgeschäftsführerin der DHV für den Bereich Nord Silke Schönherr Wagner stellte hierzu aber klar, dass eine fehlerhafte Personalbedarfsplanung keine besondere Situation im Sinne des Tarifvertrages ist und forderte die Geschäftsleitung auf, Mehrarbeit entsprechend des Tarifvertrages nur dann zu verlangen, wenn eine besondere Situation vorliegt. Nicht hinnehmbar sei es, zu wenige Mitarbeiter für ein zu großes Auftragsvolumen eingestellt zu haben und diese grundsätzlich so lange arbeiten zu lassen, bis die Aufträge erledigt seien. Sie bot den von Abmahnungen betroffenen Mitgliedern der DHV Unterstützung an.
Außerdem machte sie auf die anstehenden Tarifverhandlungen aufmerksam und forderte die Belegschaft auf, eigene Vorstellungen aktiv einzubringen und diese dem Betriebsrat vorzulegen, von dessen Mitgliedern sie 2 für die Mitarbeit in der Tarifkommission gewinnen konnte.