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Wir über uns

DHV – Die Berufsgewerkschaft e.V. vertritt die gewerkschaftlichen und berufspolitischen Interessen von etwa 73.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Sie steht in der Tradition der christlichen Angestelltengewerkschaftsbewegung. Auch heute lässt sie sich in ihrem Handeln von den Grundprinzipien der christlichen Soziallehre, der Solidarität, Subsidiarität und des Pluralismus leiten.

Die Schwerpunkte der Branchen, in denen die DHV als eigenständige und unabhängige Tarifvertragspartei auftritt sind der Handel, die Banken, die Versicherungen und die Gesetzliche Sozialversicherung. Als anerkannte Tarifvertragspartei kämpft sie für die Verbesserungen der Arbeitsbedingungen ihrer Mitglieder. Zur Durchsetzung der Interessen ihrer Mitglieder bekennt sich die DHV sich zur Sozialpartnerschaft genau so, wie zum Arbeitskampf- und Streikrecht.

Die DHV vertritt die Interessen ihrer Mitglieder ebenfalls gegenüber anderen Sozialpartnern und der Politik. Dazu dient unter anderem die Mitgliedschaft im Christlichen Gewerkschaftsbund Deutschlands und dem internationalen Zusammenschluss christlicher Gewerkschaften WOW.

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Der im September 2018 gewählte DHV-Hauptvorstand v. li. n. re.: Andreas Müller, Anne Kiesow, Jörg Steinbrück, Henning Röders, Hans-Rudolf Folz

Statuten

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Berufswettkampf

Was und wie?

Für jede Teilnehmergruppe werden Aufgaben gemäß der für Ihren Beruf geltenden Ausbildungsordnungen gestellt. Dem unterschiedlichen Ausbildungsstand der Teilnehmer wird durch den Aufbau des Aufgabenbogens Rechnung getragen. Auszubildende, die ihre Teil- / Zwischenprüfung noch nicht abgelegt haben, erhalten weniger Aufgaben wie Auszubildende, die kurz vor der Abschlussprüfung stehen. Zu den erreichten Punkten wird dann ein Zeitbonus addiert, der je nach Stand der Ausbildung unterschiedlich ist. Das vertragliche Ausbildungsende ist für die Ermittlung der entsprechenden Teilnehmergruppe maßgeblich.

Für die Lösung der 100 Punkte umfassenden Aufgaben hat jeder Teilnehmer zwei Stunden Zeit. Der korrigierte Aufgabensatz mit dem Ergebnis wird nur dem Teilnehmer ausgehändigt; nur die Teilnehmer erfahren von uns das Ergebnis.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite www.berufswettkampf.de

Aufgaben und Ziele

Der Bund der Kaufmannsjugend setzt sich für die Förderung junger Menschen in ihrer beruflicher und persönlicher Entwicklung ein. Diesem Ziel dienen z.B.:

  • die Bildung von Arbeitskreisen;
  • die Durchführung von Fahrten und Freizeiten;
  • die Zusammenarbeit mit anderen Jugendorganisationen des In- und Auslandes;
  • die Förderung der Berufsausbildung und der beruflichen Weiterbildung;
  • die Wissensvermittlung und aktuelle Unterrichtung im Arbeits- und Sozialrecht, im Tarifwesen, über Berufsausbildung und Arbeitsförderung;
  • die Unterstützung der Mitglieder bei Betriebsrats- und Jugendvertretungswahlen.


Seit 1921 veranstaltet der Bund der Kaufmannsjugend in der DHV alljährlich einen Berufswettkampf für Auszubildende der Ausbildungsberufe:

  • Bankkaufmann/frau
  • Bürokaufmann/frau
  • Kaufmann/Kauffrau für Bürokommunikation
  • Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel
  • Groß- und Außenhandelskaufmann/frau
  • Industriekaufmann/frau
  • Speditionskaufmann/frau
  • Versicherungskaufmann/frau

In diesem freiwilligen Leistungstest können die Auszubildenden – unabhängig einer Mitgliedschaft – ihren Wissensstand überprüfen, um so besser auf die kaufmännische Zwischen- und Abschlussprüfung vorbereitet zu sein. Der Leistungswettbewerb umfaßt schulische Fragestellungen und Anforderungen der täglichen Berufspraxis. Grundlage sind die geltenden Ausbildungsordnungen.

Die DHV Jugend

Die Jugend gestaltet ihre Arbeit im Bund der Kaufmannsjugend im DHV. Die Mitgliedschaft regelt sich nach der Satzung der DHV. Mitglied können alle Auszubildenden, Berufsanwärter (Schüler und Studenten) und Angestellten sein. Die Mitgliedschaft endet mit Vollendung des 27. Lebensjahres. Die Kaufmannsjugend bringt ihre Vorstellungen in die DHV ein, auch dann, wenn diese kontrovers zu denen des Erwachsenenverbandes stehen.

Grundsätze:

In ihrem Grundsatzprogramm trifft die Kaufmannsjugend Aussagen zu wichtigen Themen aus der Gewerkschafts-, Wirtschafts-, Sozial-, Bildungs- und Jugendpolitik. Der Wille zur Freiheit, Selbstverantwortung, Gerechtigkeit, Solidarität und Nächstenliebe ist Bestandteil der Grundwerte der Kaufmannsjugend.

Die Vermittlung gewerkschaftlichen Fachwissens sowie die Unterrichtung über Arbeits- und Sozialrecht sind weitere wichtige Grundsätze der Kaufmannsjugend.

Mitgliedschaften:

Der Bund der Kaufmannsjugend ist Mitglied bei:

  • CGB-Jugend (Jugendorganisation des Christlichen Gewerkschaftsbundes Deutschlands);
  • Deutsches Jugendherbergswerk (DJH);
  • Arbeitskreis zentraler Jugendverbände (AzJ), einem Zusammenschluss von 9 Jugendverbänden.

Presse / Jugendmagazin:

Mitglieder erhalten kostenlos die regelmäßig erscheinende Verbandszeitung der DHV, die Deutsche Angestellten Zeitung (DAZ), deren Bestandteil die Blätter für junge Kaufleute – die Stimme der DHV-Jugend – sind und die eigenverantwortlich veröffentlicht werden.

Regelmäßige Berichte über den Bund der Kaufmannsjugend erscheinen auch in der Zeitschrift AzJ aktuell – Perspektiven der Jugendarbeit, die vom Arbeitskreis zentraler Jugendverbände veröffentlicht wird.

Sitz / Anschrift des Verbandes:

Der Bund der Kaufmannsjugend hat seinen Sitz bei der Hauptverwaltung der DHV in Hamburg.

DHV-Bundesjugendführung
Droopweg 31, 20537 Hamburg
Tel:     (040) 63 28 02-19
Fax:    (040) 63 28 02-18
e-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

WOW (International)

Die DHV und die CGM sind Mitglied der Weltorganisation der Arbeitnehmer (WOW – World Organization of Workers). Über die Mitgliedschaft in der WOW sind die beiden christlichen Gewerkschaften international vernetzt und für die Durchsetzung und Verbesserung der  Arbeitnehmerinteressen aktiv.

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Über WOW – die Weltorganisation der Arbeitnehmer

Die Weltorganisation der Arbeitnehmer (WOW) ist ein internationaler Gewerkschaftsverband von nationalen Gewerkschaften. Sie hat derzeit 1,3 Millionen Mitglieder und vereint insgesamt 130 Gewerkschaften aus über 60 Ländern.

Die WOW tritt für die Wahrung und die Förderung der Interessen der Arbeitnehmerschaft in den Bereichen

  • Verwaltungswesen
  • Kommerzielle und technische Dienste
  • Metall- und Elektroindustrie
  • Bank- und Versicherungswesen
  • IKT-Sektor
  • Einzelhandel
  • Grafikindustrie
  • Security-Dienste
  • Medien

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Geschichte

WOW ist die Nachfolgeorganisation vom Weltbund der Angestellten (WBA; World Federation of Clerical Workers, WFCW), der im September 1921 in Luxemburg gegründet wurde. Der WBA war Teil des Weltverbandes der Arbeitnehmer (WVA, World Confederation of Labour, WCL). Nachdem der WVA sich zum 1. November 2006 auflöste, um sich gemeinsam mit dem Internationalen Bund Freier Gewerkschaften (IBFG) auf den Internationalen Gewerkschaftsbund (IGB) zu verschmelzen, beschloss der WVA als eine internationale unabhängige Föderation unter dem Arbeitsnamen World Organization of Workers sein Engagement fortzusetzen. Der neue Name World Organization of Workers wurde im Rahmen des ersten WOW-Kongresses auf Malta am 3. und 6. November November 2008 beschlossen. Die WOW richtete ein Büro mit neuer Besetzung in Brüssel ein. Zusätzlich entschied man sich, die Zusammenarbeit mit anderen internationalen Gewerkschaftsverbänden, die im gleichen Sektor aktiv sind, wie zum Beispiel Union Network International (UNI) zu stärken und weiter auszubauen. Mittlerweile vertritt WOW Mitgliedsorganisationen in Afrika, Asien, Europa, Nordamerika und Lateinamerika.

Aufgaben

Die WOW tritt ein für den Aufbau einer Weltgemeinschaft mit einer Vision von Freiheit, Würde, Gerechtigkeit und Solidarität. Die Hauptgrundsätze der WOW-Philosophie besagen, dass nationale und internationale Politik auf demokratischen Werten und Institutionen beruhen muss und dass von der Wirtschaft alle Menschen und nicht nur einige Wenige profitieren sollen. Die WOW ist bestrebt, im Sinne der Entwicklung einer Gesellschaft von Solidarität, sozialer Gerechtigkeit und Frieden, Arbeit und Kapital trotz ihrer gegensätzlichen Kräfte so weit als möglich auszusöhnen. Konflikte zwischen Arbeitnehmerschaft, Arbeitgeber und/oder dem Staat sollten auf dem Wege des sozialen Dialoges und der Verhandlungen gelöst werden. Der Tarifvertrag bzw. der Kollektivarbeitsvertrag stellt dabei das grundlegende Instrument und Fundament für einen sozialen Frieden dar. Vor dem Hintergrund dieser Grundsätze tritt die WOW engagiert dafür ein, die Arbeitsbedingungen und die wirtschaftliche und soziale Stellung der Beschäftigten zu verbessern. Die WOW ist davon überzeugt, dass eine internationale und pluralistische Gewerkschaftsbewegung die beste Garantie für die Wahrung und die Förderung der Interessen der Arbeitnehmerschaft auf nationaler und internationaler Ebene darstellt.

Struktur der Organisation

Die Struktur der WOW basiert auf demokratischen Werten und Grundlagen, in der alle Mitgliedsorganisationen Stimmrecht und Mitspracherecht haben.

Weltkongress

Das höchste Verwaltungsorgan der WOW ist der Weltkongress, der alle vier Jahre tagt. Der Weltkongress bewertet die Aktivitäten und Finanzen der WOW der vergangenen vier Jahre, wählt die Mitglieder des Weltvorstandes sowie dessen Präsident und erstellt ein neues strategisches Programm, zusammen mit einem Aktionsplan für die kommende Vierjahresperiode.

Weltvorstand

Während des Zeitraums zwischen zwei Weltkongressen bildet der Weltvorstand das ranghöchste Entscheidungsgremium, das ein Mal pro Jahr zusammenkommt. Die Koordinierung der täglichen Aktivitäten sowie des WOW-Sekretariates stehen unter der Verantwortung des Exekutivausschusses.

Präsident der Weltorganisation der Arbeitnehmer ist Roel Rotshuizen (CNV Dienstenbond, Niederlande).

Die weiteren Mitglieder des Weltvorstandes sind die Vizepräsidenten:

  • Günther Trausznitz (Präsident Europäische Organisation der Weltorganisation der Arbeitnehmer – EO/WOW; Stellvertretender Bundessekretär FCG/GPA-djp , Österreich)
  • Juana Maritza Chireno (Präsident FETRALCOS, Lateinamerika; Vorstandsmitglied CGT, Venezuela)
  • Koffi Chrysanthe Zounnadjala Agbogbe (Präsident FPE, Afrika; Generalsekretär FENET, Togo; Abgeordneter Sekretär CSTT, Togo)
  • Miguel Angel Duche (stellvertr. Generalsekretär und Schatzmeister FELATRABS, Lateinamerika)
  • Roberto Mejía Alarcón (Präsident FELATRAC ,Lateinamerika; Präsident ANP, Peru)
  • Hummayun Mohammad Shakir (Präsident ABCW, Asien; Generalsekretär Unity of White Collar Workers of APTUC, Pakistan)
  • Dick Heinen (Exekutivdirektor Christian Labour Association of Canada – CLAC, Kanada)

Schatzmeister der Weltorganisation der Arbeitnehmer ist Rolf Weber (Internationales Sekretariat KRIFA, Dänemark).

Weitere Vorstandsmitglieder sind zudem der strategische Berater beim WOW-Sekretariat Piet Nelissen sowie geschäftsführender Sekretär der Weltorganisation der Arbeitnehmer Bjørn van Heusden.

Kontakt

Internationales Sekretariat Weltorganisation der Arbeitnehmer – WOW
Rue Montoyer 39. I
B-1000 Brüssel
Belgien

Tel.: +32 (0)2 502 72 76
Fax: +32 (0)2 502 72 76
www.wownetwork.be

 

CESI Union Unabhängiger Gewerkschaften

cesi

 

Confédération Européenne des Syndicats Indépendants

 

Der Christliche Gewerkschaftsbund Deutschlands ist als gewerkschaftliche Spitzenorganisation in Deutschland Mitglied der CESI, der „Confédération Européenne des Syndicats Indépendants“ (Europäische Union unabhängiger Gewerkschaften).

Europäische ...

Die Die CESI ist eine europäische Gewerkschaftsorganisation. Sie umfasst Gewerkschaften aus den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und aus anderen europäischen Staaten.

Das soziale Europa nimmt langsam Gestalt an. Das Ziel der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen hat nach wie vor höchste Priorität. Ohne europäische Initiativen und eine bessere Koordinierung nationaler Maßnahmen wird es nicht möglich sein, weitere Fortschritte in der Sozialpolitik zu machen und den Kampf gegen die Arbeitslosigkeit zu gewinnen. Daher müssen die Beschäftigten ihre Kräfte vereinen, um ihre Interessen auf der europäischen Ebene durchzusetzen.

Europa ist jedoch mehr als nur die Mitgliedsstaaten der Union. Mit der Aufnahme der zehn neuen Mitgliedsstaaten am 1. Mai 2004 und von Bulgarien und Rumänien am 1. Januar 2007 hat die Europäische Union eines ihrer ambitioniertesten Projekte abgeschlossen. Die kulturelle Vielfalt Europas und seine verschiedenen Traditionen stellen aber nicht nur eine Herausforderung dar, sondern auch eine Bereicherung. Die CESI befürwortet die Erweiterung der EU, damit die Voraussetzungen für den Bau des "Europäischen Hauses" geschaffen werden können.

... Union ...

Die CESI ist ein Zusammenschluss  freier und unabhängiger Gewerkschaften Europas.

Als europäischer gewerkschaftlicher Dachverband können der CESI

  • nationale Dachgewerkschaften
  • europäische Dachgewerkschaften
  • auf europäischer Ebene zusammengeschlossene Berufsgewerkschaften sowie
  • nationale Einzelgewerkschaften

beitreten.

Die CESI ist auf europäischer Ebene Ansprechpartner der europäischen Institutionen, vor allem der Europäischen Kommission. Sie steht im Dialog zu Vertretern aller Organisationen und ist ein wichtiger Akteur in der europäischen Sozial- und Beschäftigungspolitik, insbesondere bei der Wahrnehmung der Interessen der in den öffentlichen Diensten Europas Beschäftigten.

... Unabhängiger ...

Die CESI vertritt freie und unabhängige Gewerkschaften und Gewerkschaftsdachverbände des privaten und öffentlichen Sektors, die demokratischen Grundsätzen entsprechen und für die Anerkennung der Menschenrechte eintreten.

Als unabhängiger europäischer Gewerkschaftsdachverband ist die CESI an keine staatliche, religiöse oder ideologische Ausrichtung gebunden.

... Gewerkschaften

Die CESI verteidigt den gewerkschaftlichen Pluralismus und betrachtet sich als eine Partnerin im europäischen sozialen Dialog.

Für die CESI sind sozialer Frieden, soziale Gerechtigkeit, die Anerkennung von Arbeitnehmerrechten und finanzierbare Sozialsysteme unerlässliche Koordinaten des europäischen Sozialmodells. Die soziale Marktwirtschaft auf der Grundlage dieses Modells garantiert freie Märkte und soziale Ausgewogenheit als gleichwertige Ziele. Die Eigeninitiative und die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger sind ein wesentlicher Bestandteil davon.

Die Zahl der Beschäftigten in multinationalen Unternehmen nimmt in Europa stetig zu. Für die europäische Gewerkschaftsbewegung ist es daher unerlässlich, ein effektives Gegengewicht zu schaffen.

 

Aufbau und Struktur der CESI

Kongress

Der Kongress ist das höchste beschlussfassende Organ der CESI und tritt alle vier Jahre zusammen. Er setzt sich zusammen aus dem Präsidium und den Vertretern der Mitgliedsgewerkschaften. Jede Mitgliedsorganisation entsendet einen Delegierten. Die übrigen Sitze werden entsprechend der Mitgliederzahl auf die einzelnen Mitgliedsorganisationen verteilt. Die Beschlüsse des Kongresses sind bindend für alle Mitgliedsorganisationen der CESI.

Vorstand

Der Vorstand ist die höchste Instanz der CESI zwischen den Kongressen. Er besteht aus je einem Vertreter der Mitgliedsgewerkschaften und dem Präsidium. Der Vorstand wird vom Präsidium einberufen und tritt mindestens einmal im Jahr zusammen.

Präsidium

Das Präsidium führt die Geschäfte der CESI als Kollegium in Übereinstimmung mit den Beschlüssen des Kongresses und des Vorstandes. Das Präsidium setzt sich zusammen aus dem Präsidenten, den Vizepräsidenten, dem Generalsekretär, dem Schatzmeister sowie dem Vorsitzenden der Akademie Europa.

Der aktuelle Präsident der CESI ist Romain WOLFF (Confédération Générale de la Fonction Publique (CGFP).

Vizepräsidenten sind:  

  • Péterné Erzsébet BOROS – Magyar Köztisztviselk, Közalkalmazottak és Közszolgálati Dolgozók Szakszervezete (MKKSZ)
  • Klaus DAUDERSTÄDT – deutscher beamtenbund und tarifunion (dbb)
  • Jean-Claude DELAGE – Fonctions Publiques-CGC (FP-CGC)
  • Domingo FERNÁNDEZ VEIGUELA – Central Sindical Independiente y de Funcionarios (CSI-F)
  • Fritz NEUGEBAUER – EUROFEDOP
  • Esther REYES DÍEZ – EUROFEDOP
  • Marco Paolo NIGI – Confederazione Generale dei Sindacati Autonomi dei Lavoratori (CONF.S.A.L.)
  • Eric DE MACKER – CNV-Publieke Zaak (CNV-PZ)
  • Urs STAUFFER – Zentralverband öffentliches Personal Schweiz (ZV)
  • Vorsitzender der Akademie Europa ist Dr. Wilhelm GLOSS – Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD).

Kommissionen und Berufsräte

Um Fragen erörtern zu können, die speziell den öffentlichen und den privaten Sektor betreffen, gibt es zwei branchenübergreifende Zusammenschlüsse innerhalb der CESI, die aktive Vertreter der Mitgliedsorganisationen aus den entsprechenden Bereichen organisieren.

Die Berufsräte unterstützen die Arbeit der CESI Organe. In ihnen findet die den sozialen Dialog branchen- und berufsgruppenspezifisch begleitende Sach- und Facharbeit statt. Es gibt derzeit sieben Berufsräte: Zentralverwaltung und Finanzen, Verteidigung, Bildung, Justiz, Post und Telekom, Gesundheit sowie Sicherheit.

Die Kommissionen unterstützen die Arbeit der CESI Organe und in gewerkschafts- und branchenübergreifenden Querschnittsaufgaben. Sie beschließen Stellungnahmen und Entschließungen. Gegenwärtig gibt es zwei permanente Fachausschüsse: Den Fachausschuss "Recht der Frau und Gleichstellung (FEMM)" sowie den Fachausschuss "Beschäftigung und soziale Angelegenheiten (SOC)"

Akademie Europa

Die Bildungsarbeit der CESI wird durch eine Bildungseinrichtung, der Akademie Europa, durchgeführt. Die Bildungsangebote der Akademie Europa stehen allen Mitgliedsgewerkschaften der CESI zur Verfügung.

Die Bildungsarbeit hat folgende Schwerpunkte:

  • die Durchführung, Veröffentlichung und Verbreitung von Studien, Analysen und Expertenberichten
  • das Anregen von wissenschaftlicher Forschung, das Inauftraggeben und Überwachen von Forschungsarbeiten
  • Information und Beratung in verschiedenen Politikbereichen, v.a. in sozialen und wirtschaftlichen Angelegenheiten
  • die Organisation von Seminaren, Fachkonferenzen, Versammlungen, Kongressen, Symposien, Expertentreffen und Podiumsdiskussionen
  • die Förderung von beruflichen Kenntnissen durch spezielle Maßnahmen

Wenn Sie mehr über die Europäische Union Unabhängiger Gewerkschaften (CESI) erfahren möchten, Fragen, Anregungen und Hinweise oder Interesse an einer Mitarbeit auf der europäischen Bühne haben, dann wenden Sie sich an das Generalsekretariat der CESI. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen Ihnen als kompetente Ansprechpartner gern zur Verfügung.

Confédération Européenne des Syndicats Indépendants (CESI)
Avenue de la Joyeuse Entrée 1–5
B-1040 Bruxelles
Belgien

Tel: +32 (0)2 282 18 70
Fax: +32 (0)2 282 18 71
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Christliche Gewerkschaftsbund Deutschlands (CGB)

Die Christlichen Gewerkschaften in Deutschland arbeiten seit über 100 Jahren für das Gemeinwohl auf der Basis der christlichen Soziallehre. Seit Ihrem ersten Kongress im Jahre 1899 in Mainz haben sie einen weiten Weg zurückgelegt. Die erfolgreiche Arbeit Christlicher Gewerkschaften in Deutschland endete vor 70 Jahren mit dem Verbot aller Gewerkschaften durch die Nationalsozialisten. Sie machten die Gewerkschaften zu Zwangsmitgliedern der Deutschen Arbeitsfront.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde durch die alliierten Kontrollbehörden eine Wiederbegründung der Christlichen Gewerkschaften verhindert. Sie zogen das Modell der Einheitsgewerkschaft dem der Richtungsgewerkschaften vor.

Gegen große Widerstände konnten es die Christlichen Gewerkschaften durchsetzen, dass Gewerkschaftspluralismus in Deutschland besteht. Nur durch Wettbewerb werden Gewerkschaften zu Höchstleistungen in der Vertretung von Arbeitnehmerinteressen angespornt.

Dies ist ein wesentlicher Beitrag zur Erhaltung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Die Christlichen Gewerkschaften sind dabei im Aufwind. Die Arbeitnehmer erkennen zunehmend, dass diese eine klare Alternative zu der „Einheitsgewerkschaft“ sind.
Erstmals 1964 hatte der Christliche Gewerkschaftsbund Deutschlands Leitsätze verabschiedet, die Richtung und Ziel der Gewerkschaftsarbeit festlegten. Heute wie damals bekennt sich der CGB zu christlichen Grundsätzen als Fundament seines gewerkschaftlichen Handelns. Überkonfessionalität und Überparteilichkeit sind weiterhin wichtige Grundpfeiler seiner Arbeit.

Der CGB ist eingebunden in eine plurale, europäische Gewerkschaftsbewegung, die Monopolansprüche ablehnt und die Zukunft einer durch Meinungsvielfalt geprägten Gesellschaft aus christlicher Verantwortung mitgestaltet.

Die DHV im Verbund

Die DHV arbeitet eng mit zahlreichen Partnerorganisationen zusammen:

Der Christliche Gewerkschaftsbund (CGB) ist die gewerkschaftliche Spitzenorganisation der christlichen Gewerkschaften in Deutschland. Die DHV und ihre christlichen Partnergewerkschaften sind Mitglied im CGB.

Auf internationaler Ebene bestehen enge Kontakte zur CESI – Confédération Européene des Syndicats Indépendants und zur World Organisation of Workers (WOW).

Die Kaufmännischen Berufsbildungsstätten e.V. veranstalten auf örtlicher und regionaler ebene Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie unterhalten mehrere Übungsfirmen zum Zweck der Umschulung und Ausbildung in kaufmännische Berufe.

Über das DHV-Bildungswerk e.V. bietet die DHV Betriebs- und Personalratsseminare an.

Die DHV-Aktionärvereinigung e.V. ist die Interessenvertretung für Aktionäre. Sie vertritt Stimmrechte in den Hauptversammlungen zahlreicher Aktiengesellschaften mit dem Ziel, die Interessen der Arbeitnehmer in die unternehmerischen Entscheidungsprozesse einzubringen.

Aufsichtsrat

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Der DHV-Aufsichtsrat ist die ständige Vertretung der Mitglieder zur Überwachung und Beaufsichtigung der Geschäftsführung. Jeder Landesverband entsendet ein Mitglied in den Aufsichtsrat. Die Aufsichtsratsmitglieder werden für eine Amtszeit von vier Jahren von den Landesverbandstagen gewählt.

Der Aufsichtsrat wählt einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter sowie mindestens ein weiteres Mitglied, die zusammen den geschäftsführenden Aufsichtsrat bilden. Derzeit besteht dieser aus vier Mitgliedern.

Dem DHV-Aufsichtsrat gehören derzeit an:

Hans-Jürgen Fremmer, Landesverband Mitteldeutschland (Vorsitzender)

Hartmut Rath, Landesverband Niedersachsen/Bremen (stv. Vorsitzender)

Angelika Thies, Landesverband Nordost 

Sabine Bondzio, Landesverband Nordrhein-Westfalen

Paul Loyo, Landesverband Rheinland-Pfalz/Saar

Michael Freitag, Landesverband Hamburg/Schleswig-Holstein

Ingrid Prager, Landesverband Bayern

Peter Küppers, Landesverband Hessen

Siegfried Widmann, Landesverband Baden-Württemberg